Allianz bleibt bei Abbau in Köln hart

Der Allianz-Konzern bleibt auch nach einem Gespräch des Deutschlandchefs Gerhard Rupprecht mit Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Christa Thoben bei seinen Schließungsplänen für die Zweigniederlassung Köln. Das sagte ein Sprecher in München. Dabei geht es, wie ursprünglich angekündigt, um 1108 Vollzeitstellen, die wegfallen. Zusätzlich habe die Allianz in Köln noch rund 200 Mitarbeiter in der Industrieversicherung und als Unterstützung für die selbstständigen Versicherungsvertreter. „Diese Stellen sind von der Schließung nicht betroffen.“ Sie habe aber die Landesregierung der Allianz nicht abgetrotzt. Die Allianz sei mit 1350 freiberuflichen und 1100 angestellten Vertretern weiter in NRW vertreten, außerdem hätten die Handelsvertreter 1300 Bürokräfte und es gebe 4500 nebenberufliche Vertreter. „Von einem Rückzug aus Nordrhein-Westfalen kann keine Rede sein“, sagte der Sprecher.

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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