Allianz erhöht Anteil an Lebenstochter marginal

Die Allianz hat ihren Anteil an ihrer Lebensversicherungsgesellschaft durch das öffentliche Angebot um nur 1,55 Prozentpunkte erhöht. Jetzt hält der Konzern 92,58 Prozent. Das Angebot von 750 Euro pro Stück war für die meisten Aktionäre unattraktiv. Damit hat der Konzern die für ein Squeeze-out nötige Marke von 95 Prozent verfehlt. Offiziell heißt es in München, darüber sei man nicht traurig, man könne auch mit Minderheitsaktionären weiter gut leben. Das Angebot sei aus Fairnessgründen parallel zum Angebot für die französische Tochter AGF gemacht worden. Aktionärskreise kritisierten den Konzern für die Höhe des Angebots. Sie erwarten, dass die Allianz mittelfristig doch ein Squeeze-out betreiben wird und sich die dafür nötigen 250 000 Aktien on Hedge-Fonds besorgt.

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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