Arag will eigenen Vertrieb aufmöbeln

Mit klaren Vorgaben und einer besseren Motivation der Vertriebsmitarbeiter will die Versicherungsgruppe Arag den Abwärtstrend im deutschen Rechtsschutzgeschäft stoppen. „Wir haben die richtigen Produkte, wir müssen dem Vertrieb zeigen, wie man die Kunden richtig anspricht“, sagte der Vorstand Johannes Kathan, der gerade Gerhard Bilsing als Vertriebschef abgelöst hat. „Die Arag hat einen Vertrieb, der in Unruhe ist, ich möchte mittelfristig wieder Ruhe hinein bringen“, kündigte er an. Die Wachstumsschwäche im Kerngeschäft ist seit Langem die Achillesferse der Arag. Im hauseigenen Vertrieb, über den rund 60 Prozent des Neugeschäfts kommen, hatte unter anderem ein neues Provisionssystem zu Ärger geführt, viele Außendienstler verließen die Arag. „Entscheidend ist, dass der Stammvertrieb wieder auf Touren kommt“, bestätigte Paul-Otto Faßbender, Vorstandschef und Eigner. 2007 fallen die Beiträge im Kerngeschäft vonEuro Euro 331 Mio. Euro auf 326 Mio. Euro. Damit ist Faßbender unzufrieden.

„Wir haben unser gutes vorhandenes Potenzial nicht ausgeschöpft.“

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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