Ergo strebt Fusion der Töchter in Italien an

Der zur Münchener Rück gehörende Versicherer Ergo will die Minderheitsaktionäre des italienischen Lebensversicherers Ergo Previdenza herauskaufen. Er bietet den Eignern des Anteils von 29,65 Prozent die Übernahme aller Papiere für 4,40 Euro. Das ist eine Prämie von elf Prozent auf den Kurs vom Donnerstag. Danach soll Previdenza mit Ergo Italia fusioniert werden, um Kosten zu senken. Ergo ist unzufrieden mit der Leistung der Previdenza, im Juli musste Chef Peter Geipel gehen. Anfang des Jahres gab es Gerüchte, dass Ergo das gesamte, nur mäßig verlaufende Italiengeschäft verkaufen könnte. Herbert Fromme

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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