„Gustav“-Schäden heftig, aber nicht bedrohlich

Der tropische Wirbelsturm „Gustav“ wird die Assekuranz nicht viel mehr als 10 Mrd. $ kosten. Davon gehen Spezialfirmen aus, die Katastrophenschäden berechnen. Damit bleibt der Sturm weit hinter dem Hurrikan „Katrina“ zurück, der 2005 versicherte Schäden von 70 Mrd. $ anrichtete. Risk Management Solutions (RMS) teilte im kalifornischen Newark mit, die Schäden an den Ölanlagen vor der Küste beliefen sich auf höchstens 3 Mrd. $, einschließlich des Produktionsausfalls. Schäden an Land bezifferte RMS mit maximal 7 Mrd. $. Damit dürfte „Gustav“ nicht die von manchen Versicherern und Rückversicherern erhoffte Wirkung haben, in den gerade beginnenden Vertragsverhandlungen für das Jahr 2009 für einen deutlichen Anstieg der als zu niedrig empfundenen Preise zu sorgen.Herbert Fromme

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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