Schlussverkauf in der Krankenversicherung

Die mit der Gesundheitsreform verbundenen Unsicherheiten in der privaten Krankenversicherung (PKV) steigern bei manchen PKV-Unternehmen den Absatz. „Wir hatten lange nicht mehr so viel Neugeschäft wie im Moment“, sagte Christoph Helmich, Vorstand der Continentale Kranken. Die neuen Kunden kämen sowohl von gesetzlichen Kassen als auch von der privaten Konkurrenz. Das Hauptverkaufsargument: „Im kommenden Jahr wird die PKV bei gleichen Leistungen teurer“, sagte er. Vom 1. Januar 2009 an können Privatversicherte beim Wechsel des Anbieters einen Teil der angesparten Alterungsrückstellungen mitnehmen. Das wird in die Prämien eingerechnet und treibt sie hoch. Bis 31. Dezember gelten noch die alten Bedingungen.Ilse Schlingensiepen

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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