R+V muss wegen Diskriminierung zahlen

Der zum Finanzverbund der Volks- und Raiffeisenbanken gehörende Versicherer R+V muss einer Mitarbeiterin wegen Diskriminierung eine Entschädigung in Höhe von 10 818 Euro zahlen. Weitergehende Forderungen in Höhe von fast 500 000 Euro wies das Arbeitsgericht Wiesbaden gestern ab. Die türkischstämmige Angestellte bekam nach dem Mutterschutz ihre vorherige Stelle nicht zurück, die ein deutschstämmiger Mann erhalten hatte. Die Richter sahen in der Zuweisung eines neuen Betreuungsgebiets eine Benachteiligung der Klägerin aufgrund ihrer Mutterschaft und damit ihres Geschlechts, weil das neue Gebiet nicht gleichwertig war. Deshalb sprach es ihr eine Entschädigung in Höhe von drei Gehältern zu. R+V ist einer der führenden Anbieter von Policen gegen Diskriminierungsklagen. Anja Krüger

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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