Axa lässt Federn, bleibt aber klar im Plus

Trotz herber Einschläge durch die Finanzkrise hat der französische Versicherer Axa das Jahr 2008 noch relativ glimpflich überstanden. Das Unternehmen meldete gestern zwar einen drastischen Gewinneinbruch um 83 Prozent, beendete das Jahr 2008 aber mit einem Plus von 923 Mio. Euro. Im zweiten Halbjahr gab es einen heftigen Schlag ins Kontor. Axa verzeichnete einen Verlust von 1,24 Mrd. Euro nach einem Gewinn von 2,16 Mrd. Euroein Jahr zuvor. Für 2008 kürzt Axa die Dividende von 1,20 Euro auf 0,40 Euro pro Aktie. Konzernchef Henri de Castries bezeichnete 2009 als „weiteres Jahr der Herausforderungen“. Langfristig sieht er wieder positivere Perspektiven. Die Axa-Gruppe erzielte 2008 einen Umsatz von 91,2 Mrd. Euro, das waren 2,1 Prozent weniger als 2007. Den stärksten Rückgang gab es im Asset-Management mit einem Minus von 13,8 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro. Im Hauptgeschäftsfeld Lebensversicherung und Sparanlagen fiel der Umsatz um 3,8 Prozent auf 58,0 Mrd. Euro.

In der Schaden-/Unfallversicherung gab es dagegen einen Anstieg um 2,9 Prozent auf 26,0 Mrd. Euro. Ilse Schlingensiepen

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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