Bohrinselunglück wird für Swiss Re teuer

Die gesunkene Bohrinsel „Deepwater Horizon“ kostet die Assekuranz mehr als gedacht: Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re rechnet mit versicherten Schäden von bis zu 3,5 Mrd. $. Bisher war von etwas über 1 Mrd. $ die Rede. Swiss Re wird rund 200 Mio. $ zahlen müssen – das dürfte einen Kratzer im Jahresergebnis hinterlassen. Die hohen Naturkatastrophenschäden im ersten Quartal – Swiss Re zahlte für das Erdbeben in Chile und den Wintersturm „Xynthia“ rund 600 Mio. $ – konnte die Gesellschaft dank der Erholung auf den Kapitalmärkten gut wegstecken. Der Gewinn stieg von 130 Mio. $ auf 158 Mio. $. Friederike Krieger

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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