AIG-Tochter Chartis geht von Paris nach London

Der Industrieversicherer Chartis, früher AIG Europe, verlegt seinen europäischen Hauptsitz von Paris nach London. Gleichzeitig ändert das Unternehmen seine Struktur und fasst das Londoner Geschäft mit den kontinentaleuropäischen Einheiten zusammen. Chartis gehört dem von der US-Regierung kontrollierten Versicherer AIG. Neuer Europachef wird Lex Baugh, Vorgänger Julio Portalatin ist künftig für die Industrieversicherung in den Schwellenländern zuständig. Das Unternehmen begründet den Umzug mit der Rolle Londons als wichtigem Markt und europäischem Operationszentrum für viele internationale Makler. „Zusätzlich werden wir von der Erfahrung der englischen Finanzmarktaufsicht Financial Services Authority (FSA) und ihrer Rolle im Gebrauch von Kapitalmodellen bei unserer Vorbereitung für Solvency II profitieren“, teilte das Unternehmen mit. Offenbar erwartet Chartis von der FSA eine andere Behandlung als durch die französische Behörde Autorité de Contrôle Prudentiel. Herbert Fromme

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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