Regierung entlässt Reeder aus der Pflicht

Die Bundesregierung hat eine wichtige Bedingung für die Fortdauer der günstigen Besteuerung von Gewinnen aus der Schifffahrt aufgehoben. Sie besteht nicht mehr darauf, dass – wie eigentlich mit der Branche vereinbart – bis Ende 2010 mindestens 600 Seeschiffe unter deutscher Flagge fahren. „Wir wollen die Reeder in der jetzigen Krisensituation nicht zusätzlich belasten“, sagte Hans-Joachim Otto, zuständiger Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Zurzeit führten weniger als 450 Seeschiffe die deutsche Flagge. Rund 2500 Schiffe, die dafür infrage kämen, fahren unter Billigflaggen. Die Reeder hatten zugesagt, stufenweise Schiffe zurückzuflaggen. Patrick Hagen

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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