Spitzenwechsel bei Commerzbank-Tochter

Wechsel an der Spitze der Commerzbank-Tochter Deutsche Schiffsbank: Der 39 Jahre alte Stefan Otto löst zum 1. Juli Werner Weimann beim Schiffsfinanzierer ab. Weimann, 64, geht in den Ruhestand, bleibt der Commerzbank aber als Berater erhalten.

Der Personalwechsel leitet eine Kehrtwende in der Strategie der Commerzbank für ihre Tochter ein. Sie plant, sich den Schiffsfinanzierer komplett einzuverleiben und vollständig zu integrieren. Die Marke Deutsche Schiffsbank wird aufgegeben, sagte eine Sprecherin. Bislang sahen die Pläne der Commerzbank vor, die eigene Schiffsfinanzierung und die der übernommenen Dresdner Bank bei der Schiffsbank zusammenzuführen.

Der Commerzbank gehören 92 Prozent der Schiffsbank, acht Prozent entfallen auf Unicredit. Diesen Anteil will die Commerzbank jetzt kaufen. Die Entscheidung erteilt auch Spekulationen eine Absage, die vom Staat gerettete Commerzbank werde sich auf längere Sicht von der Schiffsfinanzierung lösen. Patrick Hagen

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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