Barclays gibt PPI-Schlacht auf

Die britische Barclays Bank will heute bekannt geben, dass auch sie den Rechtsstreit um Restschuldversicherungen (Personal Protection Insurance oder PPI) nicht weiterführt. Das meldet der Londoner „Daily Telegraph“. Stattdessen will die Bank die Kunden entschädigen, schreibt die Zeitung weiter. Damit würde Barclays dem Rivalen Lloyds Bank folgen, der für Entschädigungen 3,2 Mrd. Pfund zurückstellen musste und deshalb im ersten Quartal in die roten Zahlen rutschte. Verbraucherschützer und Finanzaufsicht werfen den Banken vor, jahrelang mit unsauberen Methoden überteuerte Restschuldversicherungen verkauft zu haben. Herbert Fromme

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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