AOK in Hamburg will nicht mehr mit der DKV

Die Deutsche Krankenversicherung (DKV), Marktführer in der privaten Krankenversicherung, verliert einen Partner bei den gesetzlichen Krankenkassen. Die AOK Rheinland/Hamburg hat zum Jahresende die Kooperationsvereinbarung mit der DKV gekündigt, die zur Ergo-Gruppe der Munich Re gehört. „Die aktuelle und zu erwartende Geschäftspolitik der DKV deckt sich nicht mit unseren Erwägungen“, sagte AOK-Chef Wilfried Jacobs der FTD. Die Kasse kooperiert in Hamburg mit der DKV, im Rheinland mit der UKV, die zu den öffentlichen Versicherern gehört. „Die AOK Rheinland/Hamburg wird sich künftig vorrangig an eigenen Zusatzangeboten für ihre Versicherten orientieren“, sagte Jacobs. Seine Kasse war als erste bundesweit mit eigenen Zusatzpolicen in das Terrain vorgestoßen, das bis dato den privaten Krankenversicherern vorbehalten war.Ilse Schlingensiepen

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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