Versicherer können „Irene“ gut verkraften

Die durch den Tropensturm „Irene“ verursachten Schäden werden nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) die Bonität der US-amerikanischen Schaden-/Unfallversicherer und der globalen Rückversicherer nicht stark beeinträchtigen. Auswirkungen auf Ratings erwartet die Agentur – wenn überhaupt – nur in geringem Umfang. Nach ersten Schätzungen lägen die Schäden unter 5 Mrd. Dollar. Betroffen sind laut S&P vor allem die US-Erstversicherer. Sie seien wie die Rückversicherer kapitalkräftig genug, um die Belastungen zu verdauen. Laut S&P ist „Irene“ eine weitere Naturkatastrophe in einem Jahr mit überdurchschnittlich vielen und schweren Ereignissen dieser Art und hohen Schadensmeldungen aus der Industrie. Ilse Schlingensiepen

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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