Royal Bank of Scotland muss Geldbuße zahlen

Die britische Finanzaufsicht FSA hat die verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) zu einer Geldbuße von 2,17 Mio. Pfund (2,6 Mio. Euro) verdonnert, weil ihre Versicherungstöchter Direct Line und Churchill Beschwerdeformulare von Kunden nachträglich verfälscht haben. Insgesamt seien 27 der 50 Dokumente, die beide Unternehmen zur Überprüfung an die FSA schicken mussten, geändert worden. „Das ist ein ernsthafter Verstoß“, sagte Tracey McDermott von der FSA. Ein Angestellter habe sogar die Unterschrift eines Kollegen gefälscht. Die RBS muss ihre Versicherungstöchter im Gegenzug für Staatshilfe demnächst verkaufen. UK Insurance, die Obergesellschaft von Direct Line und Churchill, soll an die Börse gehen. Direct Line ist auch in Deutschland tätig.Friederike Krieger

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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