Autorenarchiv

  • D&O-Versicherungsansprüche durch die Hintertür

     Legal Eye – Die Rechtskolumne  In D&O-Versicherungsverträgen findet sich regelmäßig ein Ausschlusstatbestand für Tochterunternehmen in den USA oder Kanada. Dennoch hat sich in der jüngeren Vergangenheit ein Trend abgezeichnet, dass Versicherungsnehmer Haftungs- und Deckungsansprüche vor deutschen Gerichten geltend machen, obwohl der zugrundeliegende Sachverhalt aus den USA oder Kanada stammt. Gezielt wird damit versucht, die Ausschlussgründe der D&O-Versicherungspolice zu umgehen, um doch in den „Genuss“ der deutschen Gerichtsbarkeit und der D&O-Deckung zu kommen, die Innenhaftungsansprüche abdeckt, die US-Policen so nicht... Lesen Sie mehr ›

  • Europäische Altersvorsorge mit PEPP

     Legal Eye – Die Rechtskolumne  Die Europäische Kommission will mit dem Pan-European Pension Product, kurz PEPP, ein einfaches und kostengünstiges Altersvorsorgeprodukt schaffen. Die Hoffnungen könnten allerdings enttäuscht werden. Denn das PEPP ist mit so vielen Vorgaben überfrachtet, dass es für Anbieter und auch Kunden zu einem kostspieligen Vergnügen werden würde. Es ist fraglich, ob der deutsche Markt nach den Riester-Verträgen noch ein komplexes und teures Produkt vertragen kann.... Lesen Sie mehr ›

  • Bestandsübertragungen in der politischen Diskussion

     Legal Eye – Die Rechtskolumne  Die Übertragung von Versicherungsbeständen ist in der politischen Diskussion angekommen. Die CDU hat angekündigt, den Run-off zu einem Regulierungsthema für die kommende Legislaturperiode zu machen. Auch wenn einige Parteien nach der Wahl schon wieder im Wahlkampfmodus sind, sollte die Debatte weniger emotional geführt werden. Denn ein Regulierungsthema ist die Übertragung von Versicherungsbeständen bei Lichte betrachtet nicht.... Lesen Sie mehr ›

  • Was bedeutet das Produktfreigabeverfahren?

     Legal Eye – Die Rechtskolumne  Nach der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD müssen Unternehmen, die Versicherungsprodukte für den Verkauf konzipieren, ein internes Produktfreigabeverfahren einführen. Die neuen Pflichten betreffen nicht nur Versicherungsunternehmen, sondern auch Versicherungsmakler, Assekuradeure und Coverholder. Vielen ist das noch nicht genügend bewusst. Die Vermittler sollten das Produktfreigabeverfahren aber ernst nehmen. Bleiben sie untätig, stellen sich schnell Fragen der gewerberechtlichen Zuverlässigkeit der verantwortlichen Personen bei den Vermittlern. Zudem drohen Beratungsfehler und Schadenersatz.... Lesen Sie mehr ›

  • Compliance-Probleme in Baden-Baden

     Legal Eye – Die Rechtskolumne  Beim Rückversicherungstreffen in Baden-Baden ist bei Verhandlungen mit US-Rückversicherern nach wie vor Vorsicht geboten. Denn das Rückversicherungsabkommen zwischen der EU und den USA, das den Gesellschaften freien Zugang zum jeweiligen Markt erlauben wird, ist noch nicht in Kraft getreten. Nach wie vor dürfen US-Rückversicherer nach geltendem Recht nur Geschäfte mit deutschen Zedenten abschließen, wenn sie hierzulande oder in einem anderen Staat der EU beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums über eine Niederlassung verfügen und aufsichtsbehördlich zugelassen... Lesen Sie mehr ›