Autorenarchiv

Herbert Fromme, Jahrgang 1953, schreibt vor über die Versicherungs- und Rückversicherungsbranche. Er ist Versicherungskorrespondent der Süddeutschen Zeitung. Zu seinen Stationen gehören Reuters, Financial Times World Insurance Report, Lloyd's List und Insurance Day. Von 2000 bis Dezember 2012 war er Versicherungskorrespondent der Financial Times Deutschland. Er ist Herausgeber von "Herbert Frommes Versicherungsmonitor Premium"

  • Hiscox: „Wir haben zu langsam investiert“

    Bronek Masojada ist Chef des britischen Spezialversicherers Hiscox. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über die Folgen des Brexit für die Branche und darüber wie Hiscox damit umgeht. Der Versicherer gründet eine neue Gesellschaft in Luxemburg. Bei bestehenden Policen bleiben allerdings Unsicherheiten, so Masojada. In der Cyberversicherung erwartet er steigende Nachfrage aus der EU-Datenschutzgrundverordnung, die im kommenden Jahr in Kraft tritt. Außerdem spricht er über die Fehler, die Hiscox in Deutschland gemacht hat.... Lesen Sie mehr ›

  • Heißer Herbst

     Herbert Frommes Kolumne  Die Allianz Deutschland ist in einer komplizierten Lage. Sie verliert seit Jahren in wichtigen Sparten der Schaden- und Unfallversicherung Marktanteile. Vor allem in der Kfz-Versicherung hat sie sich von der HUK-Coburg richtiggehend vorführen lassen. Jetzt wollen Deutschlandchef Manfred Knof und Vorstand Joachim Müller – zuständig für den Schadenversicherer und die Vertriebsgesellschaft – wieder auf Angriff schalten. Aber gleichzeitig sollen die Kosten runter. Beides zusammen wird kaum gehen. In der Branche fühlen sich manche an 2004 erinnert.... Lesen Sie mehr ›

  • Haas: Privatkunden sollen Ertragsbringer werden

    Herbert Haas ist Vorstandsvorsitzender der Talanx. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor und der Süddeutschen Zeitung spricht er über die Probleme des Hannoveraner Versicherungskonzerns mit dem Privatkundengeschäft und nennt selbstkritisch Fehler nach der Übernahme von Gerling. Einen Verkauf der Sparte schließt er aus. Zukäufe kann sich Haas vor allem in Mexiko und der Türkei vorstellen – auch größere Übernahmen. Trotz der politischen Lage schätzt er die Türkei als wirtschaftlich verlässlichen Partner ein. In der Industrieversicherung setzt er darauf, dass die Kunden... Lesen Sie mehr ›

  • Roland verkauft Prozessfinanzierer

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  • R+V-Gruppe versichert ausgebrannten Bus

    Der am Montag in Bayern verunglückte Reisebus, in dessen Flammen 18 Menschen starben, ist bei dem Spezialversicherer Kravag versichert. Die Kravag gehört zur Wiesbadener R+V. Für eine Schadenschätzung sei es viel zu früh, heißt es bei dem Unternehmen. Es bietet Opfern und Angehörigen psychologische Beratung an. Als Haftpflichtversicherer muss die Gesellschaft auch Entschädigungen für Angehörige von Todesopfern, Behandlungskosten, Schmerzensgelder und nicht zuletzt Bestattungskosten zahlen.... Lesen Sie mehr ›

  • Allianz will in Deutschland angreifen

    Der Allianz-Konzern wird ab September mit einem neuen, flexibleren Preissystem in der Schaden- und Unfallversicherung in Deutschland antreten. Damit will das Unternehmen dem Rückgang an Marktanteilen ein Ende machen. Im Gegenzug ist Deutschlandchef Manfred Knof bereit, ein schlechteres technisches Ergebnis hinzunehmen. Das sagten Allianz-Manager nach Angaben von Teilnehmern in der vergangenen Woche bei einer Analystenkonferenz. Weitere wichtige Aussagen: Das verlustbringende Gewerbegeschäft in den USA, das der Industrieversicherer AGCS von dem aufgelösten Fireman’s Fund übernommen hat, soll 2018 einen Gewinn erzielen.... Lesen Sie mehr ›

  • Generali kürzt Privatrenten

    Die Generali Lebensversicherung kürzt die Privatrenten für tausende von Kunden. Ab dem zweiten Halbjahr werden die nicht garantierten Überschüsse für diese Verträge nicht mehr ausgezahlt, bestätigte die Gesellschaft. Marktführer Allianz erklärt, bei ihm gebe es solche Pläne nicht. Das liegt aber eher daran, dass die Allianz und zahlreiche weitere Versicherer ein anderes System zur Überschussbeteiligung in der Auszahlungsphase von Privatrenten nutzen.... Lesen Sie mehr ›

  • Warum das Knip-Modell gescheitert ist

     Herbert Frommes Kolumne  Die überraschende Fusion des Insurtechs Knip mit dem niederländischen Softwareanbieter Komparu hat alle Züge eines Notverkaufs. Zu dem Eindruck trägt auch bei, dass Gründer und Chef Dennis Just das Unternehmen mit der Fusion verlassen hat. Dahinter steckt eine Krise des Geschäftsmodells, mit dem Knip im schweizerischen und deutschen Markt angetreten ist. Die meisten Insurtechs, die auf die Kundenschnittstelle zielen, unterschätzen die Kosten für die Gewinnung von Kunden. Schadenfreude bei traditionellen Anbietern ist völlig fehl am Platz.... Lesen Sie mehr ›

  • Astrid Stange geht in die Pariser Axa-Zentrale

     Leute – Aktuelle Personalien  Axa Deutschland-Vorstand Astrid Stange verlässt Ende des Jahres die Kölner Gesellschaft und wechselt zur Zentrale nach Paris. Entsprechende Informationen des Versicherungsmonitors bestätigte die Gesellschaft. Bis dahin soll sie zwei Jobs parallel in Köln und Paris erledigen. Außerdem: Beim Run-off-Spezialisten Darag wird Stuart Davies Chairman der Darag-Gruppe. Der Schweizerische Versicherungsverband hat mit Rolf Dörig einen neuen Präsidenten, er folgt auf Urs Berger, der das Amt nach sechs Jahren abgegeben hat.... Lesen Sie mehr ›

  • Knip fusioniert, Gründer Just geht

    Der junge Onlinemakler Knip fusioniert mit dem niederländischen Softwareanbieter Komparu, der Programme für Vergleichsportale baut. Offenbar waren den Investoren die Erfolge Knips in den Märkten Schweiz und Deutschland zu mager. Der Gründer und Chief Executive Officer Dennis Just verlässt das Unternehmen. Künftig sollen Komparu und Knip als Digital Insurance Group eine europäische Plattform für das digitale Versicherungsgeschäft bilden.... Lesen Sie mehr ›

  • Assfinet kauft Rivalen Lutronik

    Assfinet Acturis, der Anbieter von Maklerverwaltungsprogrammen, kauft seinen härtesten Wettbewerber Lutronik. Nach dem Deal dürfte das neue Unternehmen einen Anteil von mehr als der Hälfte des Marktes für Maklersoftware haben. Assfinet gehört zur britischen Acturis. Assfinet-Chef Marc Rindermann will die Lutronik-Software weiterentwickeln, aber bei der nächsten Generation in fünf bis zehn Jahren die Systeme zusammenführen. Die Marktmacht von Assfinet wird durch den Deal auf jeden Fall gestärkt.... Lesen Sie mehr ›

  • Chefwechsel bei Wefox

     Leute – Aktuelle Personalien  Fabian Wesemann wird neuer Chef des Maklers und Poolbetreibers Wefox, Amtsinhaber Julian Teicke wechselt auf den CEO-Posten bei der Wefox-Gruppe. Persönlicher Berater von Wesemann wird Christian Mylius, Geschäftsführer beim Unternehmensberater EY Innovalue. Außerdem: Barmenia-Chef Andreas Eurich kommt in den Vorstand des Verbands der privaten Krankenversicherer und Ulrich Hilp übernimmt den Maklervertrieb bei der Zurich.... Lesen Sie mehr ›

  • Wefox kommt mit eigenem Versicherer

    Der Makler und Maklerpool-Anbieter Wefox kommt im September mit einem eigenen Versicherer auf den Markt. Das Unternehmen One soll Hausrat- und Haftpflichtpolicen schreiben und voll digital arbeiten. Wefox-Chef Julian Teicke sieht keinen Widerspruch zur Strategie seines Unternehmens, das vor allem mit traditionellen Maklern und Versicherern kooperiert. Von One sollen alle lernen. Besonders spannend: Der in Liechtenstein ansässige Versicherer wird von der Munich Re rückversichert.... Lesen Sie mehr ›

  • Allianz verkauft OLB an Apollo

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  • Signal Iduna: Millionen für Element und Finleap

    Bei der Vorstellung der Bilanz am 7. Juni 2017 verkündete Signal Iduna-Chef Ulrich Leitermann nicht ohne Stolz, dass sich der Konzern an dem gerade in Berlin gegründeten Versicherer Element beteiligt hat. Einzelheiten wollte Leitermann damals nicht nennen. Jetzt wird klar, dass es sich um mehr als eine kleine Beobachtungsbeteiligung handelt. Nach Informationen des Versicherungsmonitors hat sich die Signal Iduna auch mit erheblichen Mitteln an Finleap beteiligt, der Gründer- und Obergesellschaft von Element.... Lesen Sie mehr ›