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Maklerpools mit „Berliner Erklärung 2.0“

Eine Initiative von Maklerpools warnt vor staatlichen Eingriffen in das Vergütungssystem und einer Beeinträchtigung der Unabhängigkeit von Maklern. Die „Pools für Makler“ haben eine Neuauflage der „Berliner Erklärung“ von 2013 vorgelegt, mit der sich die Unterzeichner gegen die damals diskutierte Einführung eines Provisionsdeckels in der Lebensversicherung gewandt hatten. Sie befürchten, dass die BaFin aktuell an einer solchen Obergrenze arbeitet.... Lesen Sie mehr ›

HUK-Coburg: Datenmonopol der Autobauer verhindern

Die Versicherungswirtschaft warnt vor negativen Folgen, sollte es den Autoherstellern überlassen bleiben, wer Zugriff auf die in modernen Autos generierten Daten erhält. Ein Monopol der Hersteller wäre schädlich für die Verbraucher und nicht gerechtfertigt, warnt Jörg Rheinländer, Vorstand beim führenden deutschen Autoversicherer HUK-Coburg. Stattdessen sollten die Verbraucher entscheiden, wer die Daten nutzen kann. Der Verband der deutschen Automobilindustrie VDA hält die Interessen branchenfremder Akteure für gewahrt. CDU und SPD wollen laut Koalitionsvertrag die rechtlichen Voraussetzungen für selbstfahrende Autos schaffen.... Lesen Sie mehr ›

Niederlande sehen Erfolg des Provisionsverbots

Seit 2013 gilt in den Niederlanden das Provisionsverbot. Komplexe Finanz- und Versicherungsprodukte wie Hypothekendarlehen, Lebens- oder fondsgebundene Rentenversicherungen  dürfen nur noch gegen ein Beratungshonorar verkauft werden, das der Kunde, nicht der Produktgeber bezahlt. Nach fünf Jahren zieht das niederländische Finanzministerium eine Zwischenbilanz: Es hat zwei Studien in Auftrag gegeben, die die Auswirkungen des Verbots auf die Qualität der Finanzberatung ermitteln sollen. Kürzlich wurden sie veröffentlicht.... Lesen Sie mehr ›

Koalitionsvertrag: Cyberversicherungen erleichtern

Nach zähen Verhandlungen haben sich SPD und CDU gestern auf einen Koalitionsvertag geeinigt. Neben der zuletzt im Fokus stehenden Gesundheitspolitik und den Rentenplänen finden sich darin interessante Passagen zur Digitalisierung. So will die neue große Koalition – so sie denn kommt – einen Rechtsrahmen für vollautomatische Autos entwickeln. Das IT-Sicherheitsgesetz soll weiterentwickelt werden und die geltenden gesetzlichen Regeln auf Verbesserungen für Cyberversicherungen überprüft werden. Auch Vergleichsportale wollen die Parteien transparenter machen.... Lesen Sie mehr ›

EU: Vorschläge für mehr grüne Investments

Eine Expertengruppe der EU-Kommission empfiehlt, das Aufsichtsregime Solvency II daraufhin zu überprüfen, wie mehr Anreize für eine nachhaltige Kapitalanlage geschaffen werden können. Damit soll der Klimawandel bekämpft werden. Die Kommission will anhand der Vorschläge einen Aktionsplan erstellen. Außerdem sollen Versicherer über ihre Klimarisiken berichten müssen. Die Kapitalanlagen der Assekuranz waren zuletzt in die Kritik geraten.... Lesen Sie mehr ›

Liverani: Bestandsverkauf bleibt eine Option

Das Schicksal von Generali Leben ist weiter offen. Ein möglicher Verkauf des Portfolios sei nicht vom Tisch, sagt der Chef von Generali Deutschland Giovanni Liverani im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Das könnte die Diskussion über strengere Regeln für Bestandsverkäufe befeuern. Politiker hatten gewarnt, dass sie das Vertrauen der Kunden untergraben. Liverani erklärt, warum er den Begriff Run-off nicht mag, und spricht über den laufenden Umbau seines Unternehmens sowie die Ausdehnung des verhaltensbasierten Vitality-Programms auf die private Krankenversicherung.... Lesen Sie mehr ›

Cannabis-Geschäft mit Haftungslücken

Weil immer mehr US-Bundesstaaten den Konsum von Cannabis erlauben, wächst nicht nur der Umsatz sondern auch das Gefahrenpotenzial. Der kalifornische Anwalt Ian Stewart warnt, dass Cannabis-Produzenten dringend eine Produkthaftpflichtdeckung brauchen. Außerdem müsse der Staat per Regulierung für Rechtssicherheit sorgen, weil das Geschäft mit den berauschenden Pflanzen nach Bundesrecht illegal ist.... Lesen Sie mehr ›

2017: Der Jahresrückblick

Die Allianz will international wachsen, die Generali Deutschland startet ihren Konzernumbau und Amazons Sprachassistent Alexa verkauft nun auch Policen – 2017 war ein spannendes Jahr für die Versicherungsbranche. Für großen Wirbel hat auch der Ergo-Konzern gesorgt: Erst wird bekannt, dass der Versicherer still und heimlich den Verkauf seiner beiden Leben-Töchter und einer Pensionskasse plant, kurze Zeit später rudert er zurück. Außerdem machen drei große Hurrikane Munich Re, Talanx & Co. zu schaffen. Der Versicherungsmonitor blickt auf die aufregendsten Deals, die... Lesen Sie mehr ›

Solvenzberichte: Was Versicherer ändern müssen

Nach der deutschen Finanzaufsicht BaFin hat sich nun auch die europäische Behörde Eiopa zu den ersten Solvency II-Berichten der Versicherer zu Wort gemeldet. BaFin und Eiopa wünschen sich ähnliche Verbesserungen: So will auch die europäische Aufsicht eine besser verständliche Zusammenfassung und mehr unternehmensspezifische Angaben. Tabellen im Anhang können inhaltliche Erläuterungen nicht ersetzen, meint Eiopa. Beim nächsten Durchlauf verlangt die Aufsicht einen Vergleich mit den Vorjahreswerten in Tabellenform.... Lesen Sie mehr ›

Eiopa: Milliardenlöcher bei den Betriebsrenten

Auf europäische Unternehmen kommen erhebliche Belastungen aus Betriebsrentenzahlungen zu. Laut dem zweiten Stresstest der EU-Versicherungsaufsicht Eiopa kann die Lücke zwischen dem Vermögen und den Verpflichtungen der Betriebsrenteneinrichtungen bei nachteiligen Kapitalmarktentwicklungen bis zu 702 Mrd. Euro betragen. Nicht alle Unternehmen verfügen über genügend Mittel, um sie zu schließen. Eiopa-Chef Gabriel Bernardino fürchtet negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Die Schutzmechanismen in den Mitgliedsländern hält er für nicht ausreichend.... Lesen Sie mehr ›

IBM: Telematik-Trend nicht verschlafen

Datenbasierte Versicherungen haben das Potenzial für eine genauere Risikotarifierung, allerdings ist die Einführung aus rechtlichen Gründen nicht in jeder Sparte möglich, warnten Teilnehmer des Fachgesprächs des Vereins zur Förderung der Versicherungswissenschaft in Berlin. So sind Telematik-Tarife in der PKV-Vollversicherung nach Angaben von Volker Marko von der Allianz Deutschland nicht zulässig. Ein Vertreter von IBM warnte die deutsche Assekuranz davor, den Trend zu datenbasierten Tarifen zu verschlafen, in anderen Ländern sei die Entwicklung deutlich weiter fortgeschritten.... Lesen Sie mehr ›

Aktuare profitieren von Digitalisierung

Aktuare haben 2016 im Schnitt 88.000 Euro verdient und damit vier Prozent mehr als im Vorjahr. Das zeigt die Untersuchung „Gehaltsbarometer 2017“ der Deutschen Aktuarvereinigung. Durch die Digitalisierung rechnen die befragten Versicherungsmathematiker mit neuen Aufgaben etwa im Bereich Data Science. Die Mehrheit betrachtet die Entwicklung als Chance und nicht als Bedrohung für den eigenen Berufsstand. Der Verband sieht sich in seiner 2018 greifenden Ausbildungsreform durch die Ergebnisse der Befragung bestätigt.... Lesen Sie mehr ›

BdV rechnet mit höheren PKV-Beiträgen

Der Bund der Versicherten (BdV) und der Analyst Carsten Zielke haben die Solvenzberichte von 40 Krankenversicherern unter die Lupe genommen. Bei 16 Gesellschaften sehen sie die Gefahr, dass auf die Kunden in den nächsten drei bis fünf Jahren Beitragssteigerungen oberhalb der medizinischen Inflation zukommen. Zielke kritisierte die mangelnde Transparenz vieler Berichte. BdV-Chef Axel Kleinlein sieht vor allem bei große Anbieter mit vielen Kunden und komplexen internen Modellen Verbesserungsbedarf.... Lesen Sie mehr ›

Run-off-Warnung aus Jamaika

Finanzexperten von CDU und Grünen haben sich auf einer GDV-Veranstaltung kritisch zur Übertragung geschlossener Lebensversicherungsbestände geäußert. Anja Karliczek (CDU) sprach von einem Vertrauensverlust, Gerhard Schick (Grüne) drohte mit gesetzgeberischen Maßnahmen. Beide waren sich einig, dass die laufenden Sondierungen für eine sogenannte Jamaika-Koalition nicht an Fragen zur Versicherungspolitik scheitern werden. Unterschiedliche Einschätzungen zeigten sich etwa bei der Frage, ob beim neuen Aufsichtsregime Solvency II nachgebessert werden sollte.... Lesen Sie mehr ›

Briten planen Haftungsregeln für autonomes Fahren

Großbritannien plant eine Modernisierung der Haftungsregeln im Straßenverkehr. Angesichts der Entwicklung hin zum autonomen Fahren hat die Regierung ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Regeln für die Folgen von Unfällen aufstellt, die von selbstfahrenden Autos verursacht werden. Damit will das Land den Weg frei machen für einen vielversprechenden Markt. Großbritannien nähert sich mit dem Gesetz der in Deutschland bereits geltenden Gefährdungshaftung an, sagte ein Experte des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.... Lesen Sie mehr ›