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Brexit: GDV fordert Erhalt des Marktzugangs

Der anstehende Austritt Großbritanniens aus der EU treibt nicht nur die britischen Versicherer um. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat jetzt ein Positionspapier zum Brexit veröffentlicht. Er spricht sich für eine Offenhaltung des gegenseitigen Marktzugangs über ein Solvency II-Äquivalenzabkommen und Übergangsregeln beim Wechsel auf die neuen Rechtsgrundlagen aus. Langfristige Verträge wie Lebensversicherungen sollen ungeachtet des Brexits weiterlaufen.... Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Hohe Schäden durch Gewitter

Naturkatastrophen verursachten im ersten Halbjahr 2017 weltweit Schäden in Höhe von 41 Mrd. Dollar, davon waren 19,5 Mrd. Dollar versichert. Das geht aus dem aktuellen Naturkatastrophenbericht der Munich Re hervor. Das teuerste versicherte Ereignis wie auch die meisten Schäden wurden durch Gewitterstürme in den USA verursacht. In Europa fielen die Schäden mit 4,4 Mrd. Euro verhältnismäßig gering aus, davon waren 1,9 Mrd. Dollar versichert. Insgesamt waren die versicherten Schäden deutlich geringer als im Vorjahr.... Lesen Sie mehr ›

Willis Re: Preisverfall in der Rückversicherung hält an

Obwohl sich die Ergebnisse vieler Rückversicherer im ersten Quartal verschlechtert haben, hält der Abwärtstrend bei den Preisen an. Das berichtet der Rückversicherungsmakler Willis Re über die Erneuerungsrunde zum 1. Juli 2017. Dahinter steckt auch Torschlusspanik: Viele Underwriter hätten die Vertragsverhandlungen genutzt, um ihre Prämienziele für 2017 zu erreichen, glaubt der Makler. Besonders bei den Erneuerungen in Florida sei das erkennbar gewesen. Willis Re hält eine Zunahme bei Fusionen und Übernahmen in der Rückversicherungsbranche für möglich.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: „Das ist wirklich eine Schande“

Die Zusammenarbeit von Versicherern und Regierungen zum Schutz vor Naturkatastrophen, sogenannte Public-Private Partnerships, sind vor allem in Schwellenländern ein Thema. Aber auch in Europa ist der Handlungsbedarf groß, erklärt Jean-Jacques Henchoz, Chef für die Region Europa, Naher Osten und Afrika beim Rückversicherer Swiss Re, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Vor allem im erdbebengefährdeten Italien müsse dringend eine Lösung her. Nur zwei Prozent der Haushalte sind dort gegen Erdbebenschäden versichert.... Lesen Sie mehr ›

Talanx: Digitale Impulse aus dem Ausland

Der Hannoveraner Versicherungskonzern Talanx arbeitet an der Digitalisierung seines Geschäfts und verspricht sich insbesondere von künstlicher Intelligenz Vorteile. Das sagte Unternehmenschef Herbert Haas vor Journalisten. So setzt der Versicherer im italienischen Kfz-Geschäft zur Verhinderung von Versicherungsbetrug auf ein entsprechendes System, das mit zunehmendem Einsatz dazulernen soll. Auch andere ausländische Märkte dienen als Vorbild. In der Industrieversicherung verspricht sich Talanx Wachstum aus der Absicherung von Cyberrisiken.... Lesen Sie mehr ›

Eiopa: Lage in Europa bleibt schwierig

Trotz widriger Umstände hat die Einführung des neuen Aufsichtsregimes Solvency II gut funktioniert, heißt es im aktuellen Finanzstabilitätsbericht der Eiopa. Die meisten Versicherer haben eine Quote von über 100 Prozent erreicht. Obwohl sich der Ausblick für die Weltwirtschaft insgesamt etwas verbessert hat, bleibt die Lage für europäische Versicherer schwierig. Besonders die bevorstehenden Wahlen in verschiedenen Ländern und die Brexit-Verhandlungen sorgen für eine unruhige Lage. Außerdem sieht sich die Branche immer mehr komplexen, unkalkulierbaren Risiken wie Cyberattacken gegenüber.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Die gefährlichsten Risiken für Versicherer

Swiss Re hat neue Risiken identifiziert, die Versicherern und Rückversicherern in den nächsten Jahren gefährlich werden könnten. Die größten akuten Gefahren stellen laut einer aktuellen Studie des Rückversicherers begrenzter Marktzugang durch Protektionismus, regulatorische Fragmentierung, die Rückkehr der Inflation und Risikokumulierung in Clouds dar. Langfristig könnten auch Infektionskrankheiten und Wasserknappheit der Assekuranz Probleme verursachen.... Lesen Sie mehr ›

Thailand: Wenn Flut oder Putsch den Betrieb lahmlegen

 Gut versichert nach…  Putschversuche, Terroranschläge, Überflutungen: Deutsche Firmen, die sich in Thailand niederlassen, sollten sich vor allem gegen politische Risiken und Naturkatastrophen absichern. Experten empfehlen neben einigen Standard- und Spezialversicherungen vor allem eine genaue Risikoanalyse. In unserer Serie „Gut versichert nach…“ stellen wir die Versicherungssituation in verschiedenen Ländern vor. Dieses Mal steht Thailand im Fokus.... Lesen Sie mehr ›

Moody’s: Niedrigzins gefährdet Lebensversicherer

Die Zinsen sind in den vergangenen Monaten in vielen Ländern gestiegen. Die Ratingagentur Moody’s sieht in der Zinsentwicklung dennoch ein Hauptrisiko für Lebensversicherer. Zum einen sind die Zinsen immer noch historisch niedrig, zum anderen ist die Verletzlichkeit der Anbieter gestiegen. Als gefährdet stuft das Unternehmen vor allem Lebensversicherer aus Deutschland, Norwegen und Taiwan ein. Mehr Freude als die Zinsentwicklung dürften den Versicherern dagegen die Prognosen zum Prämienwachstum bereiten.... Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Prämienwachstum zieht wieder an

In den vergangenen Jahren ist die globale Versicherungswirtschaft nur um durchschnittlich zwei Prozent gewachsen. Das wird sich ändern, prognostiziert der Rückversicherer Munich Re. Bis 2025 wird die Assekuranz demnach weltweit um jährlich 4,5 Prozent zulegen. Getragen wird das Wachstum vor allem von den asiatischen Schwellenländern. Sie werden in den kommenden Jahren mit Westeuropa gleichziehen, was den Anteil an den globalen Erstversicherungsprämien angeht.... Lesen Sie mehr ›

Sherpa: Frontalangriff auf die Assekuranz

Das Insurtech Sherpa setzt sich ambitionierte Ziele. Anders als viele Neugründungen zielt das Unternehmen, das im laufenden Jahr in Großbritannien starten will, nicht auf einzelne Aspekte des Versicherungsgeschäfts. Vielmehr will es Kunden komplett maßgeschneiderte Versicherungsprodukte in Kooperation mit Rückversicherern anbieten. Marktbeobachter halten das Unternehmen mit Sitz in Malta für eines der wenigen Angebote, die das Geschäft etablierter Versicherer fundamental angreifen.... Lesen Sie mehr ›

USA: Willkommen im Land der Sammelklagen

 Gut versichert nach…  Deutsche Unternehmen, die in die USA expandieren wollen, sollten auf umfassenden Versicherungsschutz achten. Denn sie kommen in ein klagefreudiges Land, in dem schnell um Millionensummen prozessiert wird. Das funktioniert vor allem deshalb, weil das amerikanische Rechtssystem völlig anders ist als das deutsche. Anwälte werden erfolgsabhängig bezahlt, Sammelklagen sind an der Tagesordnung. Wer nicht richtig versichert ist, dem kann schnell der Ruin drohen. In unserer Serie „Gut versichert nach…“ stellen wir die Versicherungssituation in verschiedenen Ländern vor.... Lesen Sie mehr ›

Höhere Nachfrage nach Rückdeckungen

Die Ratingagentur A.M. Best hat das Zeichnungsverhalten der zwanzig größten Einkäufer von Rückversicherungs- und Retrozessionsdeckungen in Deutschland unter die Lupe genommen: Während große, global tätige Gesellschaften wie Allianz und HDI den weichen Markt nutzen, um mehr Rückdeckungen zu kaufen, sind lokale Versicherer eher zurückhaltend. Bewegung in den Markt könnten neue Risiken wie Cybergefahren bringen.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Firmen sollten in Cybersicherheit investieren

Große Unternehmen sollten einen Teil der Cyberrisiken über Captives selbst tragen, um die Risiken besser zu verstehen. Das empfiehlt der Rückversicherer Swiss Re in seiner aktuellen Sigma-Studie, die sich mit dem Thema Cyber befasst. Der Markt für Cyberpolicen wächst kontinuierlich weiter, glaubt Swiss Re. Dabei spielen auch Regierungen eine wichtige Rolle. Die Studie markiert eine deutliche Positionsänderung bei dem Rückversicherer: Ende 2015 hatte Swiss Re die Cyberdeckung noch sehr skeptisch gesehen.... Lesen Sie mehr ›

Guy Carpenter: ILS-Markt belastet Rückversicherer

Entgegen der Hoffnungen einiger Rückversicherer haben sich die Preise in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2017 nicht stabilisiert, sondern sind weiter gefallen. Eine Rolle spielte dabei nach Einschätzung des Rückversicherungsmaklers Guy Carpenter ein starker Einbruch bei den Preisen für Versicherungsverbriefungen (Insurance Linked Securities, ILS). Das Ausbleiben von Großschäden und das Überangebot an Rückversicherungskapazität haben ihr übriges getan. Das derzeitige Marktumfeld ist für Rückversicherer aber nicht nur eine Belastung, sondern hilft ihnen auch, innovative Produkte zu entwickeln, glaubt Guy Carpenter.... Lesen Sie mehr ›