Archiv ‘Naturkatastrophen’

Munich Re setzt auf Innovation

Der Rückversicherer Munich Re muss sich weiter mit sinkenden Preisen im Kerngeschäft Rückversicherung herumschlagen. Das Unternehmen setzt für die Zukunft stark auf Innovationen und neue Geschäftsmodelle wie die Auswertung von Big Data, die sich eher in Gebühreneinnahmen als in Prämieneinnahmen auswirken. 2016 erzielte der Konzern geringere Prämieneinnahmen, auch der Gewinn liegt deutlich unter dem von 2015. Dennoch erhöht die Munich Re die Dividende, um Anleger gewogen zu halten.... Lesen Sie mehr ›

Sturm „Egon“ kostet Versicherer 100 Mio. Euro

Für die Schäden durch das Tief „Egon“ vom vergangenen Freitag müssen die Versicherer rund 100 Mio. Euro zahlen, schätzt die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss. Damit ist der Sturm mehr als doppelt so teuer wie Vorgänger „Axel“. Verglichen mit den Schäden der vergangenen Jahre halten sich die Kosten für „Egon“ allerdings in Grenzen. 2016 mussten die Versicherer wesentlich mehr für Naturkatastrophenschäden bezahlen als im Vorjahr, hat der Rückversicherungsmakler Aon Benfield berechnet.... Lesen Sie mehr ›

Sturm verursacht geringe Kosten für Versicherer

Die Provinzial Nord Brandkasse schätzt die Höhe der bei ihr versicherten Schäden durch Sturm „Axel“ auf weniger als 2 Mio. Euro. Grund für die vergleichsweise niedrige Belastung der Versicherer ist unter anderem, dass Schäden an Wohngebäuden durch Sturmfluten meistens nicht versichert sind. Für Allianz-Kunden, die noch eine Police aus der DDR-Zeit besitzen, sieht es anders aus. Ihre Police deckt auch Sturmflutschäden ab.... Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Mehr Schäden durch Naturkatastrophen

Naturkatastrophen haben 2016 weltweit Schäden in Höhe von 175 Mrd. Dollar verursacht, berichtet der Rückversicherer Munich Re. Das sei der höchste Wert seit vier Jahren. Mit 30 Prozent war erneut nur ein kleiner Teil versichert. Ein Grund dafür ist laut Munich Re, dass den Menschen in ärmeren Ländern oft schlicht das Geld für den Versicherungsschutz fehlt. Hier könnte das G7-Programm Insuresilience helfen, das 400 Millionen Menschen mit einem Einkommen von unter zwei Dollar am Tag mit einem Basis-Versicherungsschutz gegen Wetterereignisse... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Deutlich mehr Naturkatastrophen-Schäden

Swiss Re beziffert die Gesamtschäden durch Katastrophen 2016 in einer vorläufigen Schätzung auf 158 Mrd. Dollar. Das wären 88 Prozent mehr als im Vorjahr. Der deutliche Anstieg geht auf das Konto von Naturkatastrophen wie dem Hurrikan Matthew und den Waldbränden in Kanada. Allerdings waren viele Schäden nicht oder nur in Teilen versichert. Swiss Re sieht vor allem bei Erdbeben eine zu geringe Versicherungsdichte.... Lesen Sie mehr ›

Zurich hadert mit der großen Industrie

Der Schweizer Versicherer Zurich meldet deutlich höhere Gewinne für das dritte Quartal und die ersten neun Monate. Nach Ansicht der Unternehmensspitze greift das Umbauprogramm des 2015 angetretenen Konzernchefs Mario Greco. Unzufrieden ist die Zurich mit dem Ergebnis der Versicherung großer Industrierisiken. Dort müsse die Gruppe sich weiter verbessern. Im laufenden Jahr hat sie schon erhebliche Prämienvolumen bei der Versicherung der großen Industrie aufgegeben.... Lesen Sie mehr ›

Geschäftsfeld öffentlicher Sektor

Versicherer und Rückversicherer sollten sich verstärkt um die Übernahme von Risiken aus dem öffentlichen Sektor bemühen, forderten Teilnehmer einer Diskussionsrunde zum Auftakt des Rückversicherungstreffens in Baden-Baden. Vor allem bei Naturkatastrophen ist ein großer Teil der Schäden in der Regel nicht versichert – auch in Europa. Eine verstärkte Übernahme solcher Risiken durch private Anbieter könnte auch den Rückversicherern helfen, die unter Überkapazitäten und niedrigen Prämien leiden. Allerdings fordert das Thema viel Überzeugungsarbeit, denn der Ruf der Versicherungswirtschaft bei den Politikern ist... Lesen Sie mehr ›

Absurd und irrational

 Meinung am Mittwoch  Nach einem großen Schaden wie einem Hochwasser gibt es regelmäßig Diskussionen über eine Versicherungspflicht gegen Elementargefahren. In Bayern, wo die heftigen Sturzfluten im Juni große Schäden anrichteten, kann sich der Großteil der Haushalte mit einer Elementarschaden-Deckung vor solchen Risiken schützen. Trotzdem verzichten viele Hausbesitzer auf eine freiwillige Versicherung und unterstützen stattdessen Forderungen nach einer Versicherungspflicht. Das ist absurd und irrational.... Lesen Sie mehr ›

Versicherer fordern besseren Hochwasserschutz

Hausbesitzer unterschätzen die Gefahr von Überschwemmungen, warnt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Zwei Drittel der Eigenheimbesitzer glauben, nie von einem Hochwasser betroffen zu sein, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des GDV. Mehr als 90 Prozent der Hausbesitzer fühlten sich bereits gegen Naturgefahren abgesichert. Zudem halten viele Elementarschadenversicherungen für zu teuer. Die Umfrageergebnisse teilte der Verband auf seiner Naturgefahrenkonferenz in Berlin mit. Die Versicherer fordern die Regierung zu besserer Vorsorge auf, wehren sich aber gegen eine allgemeine Versicherungspflicht,... Lesen Sie mehr ›

Wallin: Irrweg Industrieversicherung

Wegen sinkender Preise wird die traditionelle Rückversicherung bei manchen Anbietern zunehmend unbeliebter. Viele Rückversicherer forcieren deshalb die Industrieversicherung. Der Weltmarktdritte Hannover Rück hält das nicht für die richtige Strategie. Bei der Versicherung großer Industrieunternehmen gebe es ähnliche Probleme wie in der Rückversicherung, sagte Konzernchef Ulrich Wallin beim Branchentreffen in Monte Carlo. Die Talanx-Tochter will stattdessen mit der Rückversicherung von Cyberrisken, der amerikanischen Sachrückversicherung, im Kredit- und Kautionsgeschäft und mit Lösungen zur Entlastung der Erstversicherer bei Solvency II wachsen.... Lesen Sie mehr ›

Negativer Ausblick für Rückversicherer

Die Ratingagenturen Fitch und A.M. Best bestätigen ihren negativen Ausblick für die Rückversicherungsbranche. In aktuellen Analysen des Marktes kommen beide zu dem Ergebnis, dass die Gewinne der Anbieter schon heute erheblich unter Druck sind und sich dieser Trend fortsetzen wird. Fitch sieht gerade in Marktsegmenten mit besseren Margen weiter starken Preisdruck. A.M. Best stellt fest, dass die großen Zedenten die Marktlage nutzen und mehr Rückversicherung einkaufen. Das Unternehmen hat die 20 größten Rückversicherungskunden in Europa analysiert, siehe unsere Tabelle im... Lesen Sie mehr ›

S&P: Rückversicherer müssen innovativer werden

Schlechte Nachrichten für Rückversicherer: Die Preise für Rückdeckungen werden nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) auch in diesem und im kommenden Jahr weiter sinken. Besonders betroffen ist das Geschäft mit US-Katastrophenrisiken. Um ihre Profitabilität zu halten, müssten die Anbieter innovativer werden und sich neue Geschäftsfelder erschließen. Handlungsbedarf sieht Johannes Bender, Director bei S&P, vor allem bei Cyber- und Flutrisiken und in der Lebensrückversicherung.... Lesen Sie mehr ›

Mittelgroße Schäden bedrohen Rückversicherer

Die Kapitalbasis der Rückversicherer ist nach Erkenntnissen der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) sehr gut. Gegen selten auftretende Extremereignisse ist die Branche daher gut geschützt. Die technischen Gewinne der Rückversicherer sind allerdings auch bei deutlich kleineren Schäden in Gefahr. Laut S&P ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Schaden- und Kostenquote eines Rückversicherers auf über 100 Prozent steigt, zurzeit doppelt so hoch wie noch 2012.... Lesen Sie mehr ›