Archiv ‘Naturkatastrophen’

Die disruptiven Drohnen

 Herbert Frommes Kolumne  Nach den Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ setzen zahlreiche US-Versicherer Drohnen zur Schadenabwicklung ein, gekoppelt mit Verfahren der künstlichen Intelligenz zur Bildauswertung. Andere sind noch skeptisch und verlassen sich eher auf die Besuche von Schadenschätzern bei Betroffenen. Dennoch: Die Experten sind sich einig, dass die Hurrikan-Saison 2017 den Durchbruch für die Drohnen-Nutzung bei Naturkatastrophenschäden in den USA gebracht hat. Auch andere Techniken stehen kurz vor dem Siegeszug. Dazu gehören Sensoren, die Gesichtserkennung und Blockchain-Anwendungen. Wer glaubt,... Lesen Sie mehr ›

Hohe Cat-Schäden für Scor, Partner Re und RenRe

Langsam werden die Schäden aus den Stürmen „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ sowie aus den Erdbeben in Mexiko klarer. Weitere Rückversicherer melden ihre voraussichtliche Schadenbelastung, um Investoren zu beruhigen und gleichzeitig Kunden in den Preisverhandlungen für 2018 zu beeindrucken. Dazu gehören Scor, Partner Re und RenRe. Keine genauen Summen haben bisher die Weltmarktführer Swiss Re, Munich Re und Hannover Rück genannt.... Lesen Sie mehr ›

„Irma“: Munich Re rechnet mit Quartalsverlust

Der Rückversicherer Munich Re hat am Mittwochabend eine Gewinnwarnung für das Jahr 2017 veröffentlicht. Die Stürme „Harvey“ und „Irma“ führten zu hohen versicherten Schäden, die sich für den Markt und für Munich Re noch nicht quantifizieren ließen. Das Unternehmen könnte deshalb sein Gewinnziel von 2 Mrd. Euro bis 2,4 Mrd. Euro verfehlen und werde im dritten Quartal sehr wahrscheinlich einen Quartalsverlust ausweisen. Die Aktie reagierte kaum, nach Angaben der Munich Re wird das Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt. Auch die Dividende will der... Lesen Sie mehr ›

Kessler: „Irma erschüttert die Branche“

Im Frühjahr hat der französische Rückversicherer Scor seine Exponierung bei Sturmrisiken in Florida halbiert – aus Preisgründen. Das erläutert Konzernchef Denis Kessler beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo. Die Stürme „Harvey“ und „Irma“ werden also überschaubare Auswirkungen für die Gesellschaft haben. Dennoch glaubt Kessler, dass die Stürme erhebliche Veränderungen im Markt mit sich bringen werden. „Die Branche wird durch Irma erschüttert werden.“... Lesen Sie mehr ›

Ernteversicherung: Klimawandel erzeugt neue Risiken

Der Klimawandel sorgt dafür, dass extreme Wetterphänomene sich häufen. Das hat vor allem für Landwirte schwere Konsequenzen. Nur wenige sind gegen Stürme, Frost und Dürre versichert. Sie verlassen sich auf staatliche Sofort-Hilfen, die aber 2019 wegfallen werden. Versicherer haben begonnen sich auf die neuen Risiken einzustellen, und bieten mittlerweile sogar Dürre-Versicherungen in Deutschland an. Außerdem gibt es Gespräche über staatliche Subventionen und Private Public Partnerships.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Weniger Naturkatastrophenschäden

Versicherer mussten im ersten Halbjahr weniger für Katastrophen zahlen. Die versicherten Schäden gingen laut vorläufigen Schätzungen des Rückversicherers Swiss Re im Vergleich zum Vorjahr von 36 Mrd. Dollar auf 23 Mrd. Dollar zurück. Auch die Zahl der gesamtwirtschaftlichen Katastrophenschäden war rückläufig. Die schwersten Ereignisse waren mehrere Gewitter in den USA. Die größte Naturkatastrophe außerhalb der USA war der Zyklon „Debbie“, der im März auf Australien traf.... Lesen Sie mehr ›

Allianz steigert Gewinn deutlich

Europas größter Versicherer Allianz hat starke vorläufige Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Der operative Gewinn nach Steuern legte um 23 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro zu. Dazu trug ein gutes Ergebnis in der Sachversicherung bei, aber auch in der Vermögensverwaltung liefen die Geschäfte gut. Für das gesamte Jahr traut sich die Allianz einen höheren Gewinn zu. Der Versicherer erwartet nun ein operatives Ergebnis am oberen Ende der Zielspanne von 10,3 Mrd. Euro bis 11,3 Mrd. Euro.... Lesen Sie mehr ›

Munich Re: Hohe Schäden durch Gewitter

Naturkatastrophen verursachten im ersten Halbjahr 2017 weltweit Schäden in Höhe von 41 Mrd. Dollar, davon waren 19,5 Mrd. Dollar versichert. Das geht aus dem aktuellen Naturkatastrophenbericht der Munich Re hervor. Das teuerste versicherte Ereignis wie auch die meisten Schäden wurden durch Gewitterstürme in den USA verursacht. In Europa fielen die Schäden mit 4,4 Mrd. Euro verhältnismäßig gering aus, davon waren 1,9 Mrd. Dollar versichert. Insgesamt waren die versicherten Schäden deutlich geringer als im Vorjahr.... Lesen Sie mehr ›

Zurich: Sturzfluten sind eine unterschätzte Gefahr

Starkregen und Sturzfluten sind stark unterschätzte Gefahren. Zu diesem Ergebnis kommt der Versicherer Zurich in einem Bericht zu den Unwettern 2016 in Bayern und Baden-Württemberg. Er sieht die Versicherungsbranche in der Pflicht, Aufklärung zu leisten, denn sie hat das Expertenwissen. Naturkatastrophen werden in den kommenden Jahren zunehmen. Die Versicherer und die Gesellschaft werden irgendwann die Schäden nicht mehr ausgleichen können, deshalb sollten sie aktiv Präventionsmaßnahmen fördern.... Lesen Sie mehr ›