Archiv ‘Naturkatastrophen’

Air Worldwide rechnet mit mehr Hurrikans

Nachdem sich 2015 relativ wenige Hurrikans im Atlantik gebildet haben, rechnen die meisten Meteorologen in diesem Jahr mit einer aktiveren Hurrikan-Saison. Darauf weist die Risikoanalysefirma Air Worldwide hin. Für Erstversicherer und Rückversicherer bedeutet das aber nicht zwangsläufig höhere Schäden. Zum einen sind die Prognosen in diesem Jahr mit einigen Unsicherheiten behaftet, zum anderem lässt sich jetzt noch nicht voraussagen, ob die Hurrikans überhaupt auf Land treffen.... Lesen Sie mehr ›

Munich Re reduziert Gewinnziel

Der Rückversicherer Munich Re hat seine Gewinnerwartungen für 2016 abgesenkt. Er rechnet jetzt mit einem Gewinn von 2,3 Mrd. Euro statt mit 2,3 bis 2,8 Mrd. Euro. Ein Grund dafür sind die anstehenden Restrukturierungen bei Ergo, die zu einer hohen Kostenbelastung führen werden. Im Juni wird Ergo-Chef Markus Rieß Details zum Umbau bekannt geben. In der April-Erneuerung für Rückversicherungsverträge musste Munich Re einen weiteren Preisrückgang von 1,5 Prozent hinnehmen, die lange vorhergesagte Stabilisierung der Preise hat sich noch nicht eingestellt.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re mit Gewinneinbruch

Ähnlich wie Konkurrent Munich Re bekommt der Schweizer Rückversicherer Swiss Re langsam die Folgen des schwierigen Marktumfelds zu spüren. Der Gewinn im ersten Quartal 2016 ging merklich zurück. 2016 werde ein herausforderndes Jahr bleiben, so Finanzchef David Cole. Licht am Ende des Tunnels sieht er bei der Entwicklung der Preise in der Sach- und Haftpflichtrückversicherung. Das Unternehmen bekräftigte seine Finanzziele.... Lesen Sie mehr ›

Munich Re mit schwachem Auftaktquartal

Der weltgrößte Rückversicherer fällt im ersten Quartal hinter seine Erwartungen zurück. Zahlen nannte Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard auf der Hauptversammlung noch nicht, sagte aber, dass das Ergebnis deutlich niedriger als im ersten Quartal 2015 ausgefallen sei. Auch bei den Aussichten für das Gesamtjahr 2016 blieb von Bomhard zurückhaltend. Er bestätigte das Gewinnziel von 2,3 bis 2,8 Mrd. Euro. Allerdings seien Kosten für die Ergo-Restrukturierung darin nicht erhalten. Analysten werteten das als Gewinnwarnung.... Lesen Sie mehr ›

A.M. Best: Negativer Ausblick für Rückversicherer

Der Markt für Rückversicherungen ist nach wie vor herausfordernd: Das zur Verfügung stehende Kapital ist hoch und die Erstversicherer erhöhen weiter ihre Selbstbehalte, was die Nachfrage nach den Rückdeckungen sinken lässt. Die Ratingagentur A.M. Best hat der Branche daher einen negativen Ausblick verpasst. Insgesamt hält das Unternehmen europäische Rückversicherer für besser gewappnet als andere Gesellschaften, dem Gegenwind zu trotzen.... Lesen Sie mehr ›

Versicherer kooperieren mit UNO und Weltbank

Vertreter von Versicherungswirtschaft, den Vereinten Nationen und der Weltbankgruppe wollen gemeinsam die Folgen des Klimawandels angehen. Vor allem die unterversicherten Entwicklungsländer sollen von der Arbeit des neu gegründeten Insurance Development Forum profitieren. Durch verschiedene Maßnahmen wie die Stärkung von Mikroversicherungen sollen auch Menschen mit niedrigem Einkommen Schutz vor Naturkatastrophen erhalten. Die Versicherer stellen dabei vor allem Know-how zur Verfügung.... Lesen Sie mehr ›

GDV: Einbrüche treiben Hausratschäden

Die Schaden- und Unfallversicherer haben vor allem wegen höherer Schäden durch Naturkatastrophen 2015 weniger verdient. Das zeigen aktuelle Zahlen des Branchenverbandes GDV. Die Wohngebäudeversicherung rutschte im Branchenschnitt deshalb anders als die Kfz-Versicherung in die roten Zahlen. In der Hausratversicherung müssen die Anbieter mehr Einbrüche verkraften. Beim Umsatz legte die Branche zu. GDV-Präsident Alexander Erdland erhofft sich für die Zukunft Wachstumsimpulse aus der Absicherung von Cyberrisiken.... Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück mit Milliardengewinn

Die Hannover Rück hat vergangenes Jahr einen Rekordgewinn von 1,15 Mrd. Euro erzielt. Der drittgrößte Rückversicherer profitierte von geringen Großschäden und einem überraschend starken Anlageergebnis. Beim Umsatz legten die Hannoveraner sowohl in der Schadenrückversicherung als auch in der Personenrückversicherung zu. Die Schaden- und Kostenquote lag bei 94,4 Prozent. Wie üblich gibt sich das Unternehmen bescheiden beim Jahresausblick. Aus einem Gewinnziel von „rund“ 950 Mio. Euro wird ein „mindestens“ 950 Mio. Euro.... Lesen Sie mehr ›

Scor: M&A-Markt hat sich abgekühlt

Der Trend zu Fusionen und Übernahmen (M&A) in der Rückversicherungsbranche hat sich nach Einschätzung des französischen Rückversicherers Scor verlangsamt. Das stört den Konzern allerdings nicht sonderlich, denn selbst ist die Gesellschaft derzeit nicht an Zukäufen interessiert. Bei Gewinn und Prämieneinnahmen hat das Unternehmen im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Zudem hat Scor mit Romain Launay einen neuen Chief Operating Officer ernannt.... Lesen Sie mehr ›

Aon: Hohe Schäden durch Cyber und Terror drohen

Deutsche Unternehmen müssen sich in diesem Jahr verstärkt mit den Gefahren durch islamistischen Terror auseinandersetzen. Das erwartet der Versicherungsmakler Aon in einer Marktprognose für das Jahr 2016. Besonders anfällig für Terrorangriffe sind Unternehmen mit Sitz in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Vernetzung stellen auch Cybergefahren die Firmen weiterhin vor große Herausforderungen. Gemeinsam haben beide Szenarien, dass Schadensfälle immens teuer werden können. Unternehmen müssen sich auf Höchstschäden gefasst machen, so Aon.... Lesen Sie mehr ›

Geringere Schäden durch Naturkatastrophen

Die Assekuranz musste laut Munich Re im vergangenen Jahr weniger für Schäden durch Stürme, Hitzewellen und Erdbeben zahlen als 2014. Teuerster Gesamtschaden war das Erdbeben in Nepal im April 2015. Der Rückversicherer warnt allerdings, dass sich die Situation in diesem Jahr ändern könnte. Dann wird sich das Klimaphänomen El Niño in sein Gegenteil, La Niña, verkehren, was mit mehr Wirbelstürmen im Nordatlantik einhergeht. Zudem bereitet Munich Re der Klimawandel Sorgen.... Lesen Sie mehr ›

Naturkatastrophen kosten Versicherer 2,1 Mrd. Euro

Schäden durch Naturkatastrophen kosten deutsche Sachversicherer 2015 insgesamt rund 2,1 Mrd. Euro. Das gab der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bekannt. Das Ergebnis liegt damit leicht über dem Vorjahreswert von 1,6 Mrd. Euro. Teuerstes Einzelereignis war Sturm „Niklas“ mit versicherten Schäden von 750 Mio. Euro. Die Sachversicherer dürfte das Ergebnis aber nur kurzfristig erfreuen. Ausbleibende Schäden senken zwar den Schadenaufwand, auf Dauer sind sie aber schlecht für das Geschäft.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Mehr als 2 Mrd. Dollar Schaden durch Tianjin

Die Explosion im chinesischen Hafen von Tianjin ist für die Versicherer die teuerste von Menschen verursachte Katastrophe aller Zeiten im asiatischen Raum, teilt Swiss Re anlässlich seiner Katastrophenschätzung für 2015 mit. Der Rückversicherer schätzt den Schaden auf mehr als 2 Mrd. Dollar. Insgesamt musste die Assekuranz aber weniger für die Folgen von Katastrophen zahlen als im Vorjahr.... Lesen Sie mehr ›

Immer Glück haben ist kein Geschäftsmodell

 Herbert Frommes Kolumne  Die Katastrophenschäden der Rückversicherer sind auf einem Allzeittief. Im ersten Halbjahr lagen sie bei 47 Prozent des zehnjährigen Durchschnitts. Das hilft der Branche, ihre sehr ambitionierten Gewinnziele zu erreichen. Jetzt hat auch die Swiss Re sich selbst mit höheren Gewinnzielen unter Druck gesetzt, um die Kapitalmärkte gewogen zu halten – in einer Zeit, in der die Preise nach unten zeigen und die Freisetzung von Reserven aus früheren Jahren bald an ihr natürliches Ende kommt. Eine Strategie... Lesen Sie mehr ›