Archiv ‘Swiss Re’

Knip-Gründer Just geht zu Ergo

 Leute – Aktuelle Personalien  Nach seinem überraschenden Abschied bei dem von ihm gegründeten Onlinemakler Knip wechselt Dennis Just zu Ergo Direkt. Dort wird er Bereichsleiter für den Onlinevertrieb. Bei Knip hatten offenbar die Investoren die Reißleine gezogen und eine Fusion des Unternehmens mit dem niederländischen Softwarehaus Komparu beschlossen. Außerdem: Michel Liès soll Nachfolger von Verwaltungsratspräsident Tom de Swaan bei Zurich werden, Ex-Allianz-Vorstand Maximilian Zimmerer sitzt im Aufsichtsrat der Munich Re, Oliver Wyman wirbt Aktuare ab und AIG spannt dem... Lesen Sie mehr ›

Prämien: Europa schwächelt, China wächst stark

Die weltweiten Erstversicherungsprämien haben vergangenes Jahr um 3,1 Prozent auf 4,7 Billionen Dollar zugelegt, zeigt die aktuelle Sigma-Studie von Swiss Re. Wachstumstreiber über die Sparten war vor allem China, das sich inzwischen nach Prämieneinnahmen zum weltweit drittgrößten Markt entwickelt hat. Vor allem in der Lebensversicherung macht sich die enorme Bedeutung Chinas für das internationale Prämienwachstum bemerkbar. Swiss Re blickt verhalten optimistisch auf die Entwicklung der Weltwirtschaft.... Lesen Sie mehr ›

Neue Versicherungslösung für Pandemie-Risiken

Die Rückversicherer Munich Re und Swiss Re beteiligen sich an einem neuen Konzept zur Prävention von Pandemien und Epidemien sowie zur Soforthilfe im Katastrophenfall. Das soll dazu beitragen, einen möglichen Krankheitsausbrauch in den meist sehr armen Ländern schneller als in der Vergangenheit einzudämmen. Die von der Weltbank angestoßene Pandemic Emergency Financing Facility setzt auf eine neuartige Kombination von Rückversicherungsschutz und Katastrophenbonds. Die Versicherungskomponente hat für die ersten drei Jahre einen Deckungsumfang von 425 Mio. Dollar.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: „Das ist wirklich eine Schande“

Die Zusammenarbeit von Versicherern und Regierungen zum Schutz vor Naturkatastrophen, sogenannte Public-Private Partnerships, sind vor allem in Schwellenländern ein Thema. Aber auch in Europa ist der Handlungsbedarf groß, erklärt Jean-Jacques Henchoz, Chef für die Region Europa, Naher Osten und Afrika beim Rückversicherer Swiss Re, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Vor allem im erdbebengefährdeten Italien müsse dringend eine Lösung her. Nur zwei Prozent der Haushalte sind dort gegen Erdbebenschäden versichert.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Die gefährlichsten Risiken für Versicherer

Swiss Re hat neue Risiken identifiziert, die Versicherern und Rückversicherern in den nächsten Jahren gefährlich werden könnten. Die größten akuten Gefahren stellen laut einer aktuellen Studie des Rückversicherers begrenzter Marktzugang durch Protektionismus, regulatorische Fragmentierung, die Rückkehr der Inflation und Risikokumulierung in Clouds dar. Langfristig könnten auch Infektionskrankheiten und Wasserknappheit der Assekuranz Probleme verursachen.... Lesen Sie mehr ›

Inxure.me: Versicherungspaket zum Festpreis

Das Münchener Start-up Inxure.me bietet ein Versicherungspaket für die Absicherung existenzieller Risiken in den Bereichen Haftpflicht, Hausrat und Unfall an. Es lässt sich online zum Festpreis von 9,99 Euro pro Monat abschließen und ist monatlich kündbar. Inxure.me will verständlicher und transparenter sein als bestehende Anbieter. Das Unternehmen agiert als Assekuradeur, Risikoträger ist die dänische Gefion Insurance. Sollte Inxure.me Erfolg haben, ist nach Angaben der Gründer die Umwandlung in einen vollwertigen Versicherer denkbar.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re verliert zehn Prozent der Beiträge

Hohe Schäden durch den australischen Sturm „Debbie“ haben den Gewinn des Schweizer Rückversicherers Swiss Re gedrückt. Im ersten Quartal erzielte die Gesellschaft 656 Mio. Dollar nach 1,2 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Beitragsvolumen ist wegen des Preisdrucks in der Schadenrückversicherung konzernweit um 10,5 Prozent zurückgegangen. Aus Sicht von Finanzchef David Cole sind die Ergebnisse aber insgesamt befriedigend. Ähnlich sahen das offensichtlich die Anleger, die Aktie legte zu.... Lesen Sie mehr ›

Von Bomhard verteidigt sein Erbe

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum Ende seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender der Munich Re hat Konzernchef Nikolaus von Bomhard die Zukunft der Rückversicherung in rosigen Farben gemalt. Sein Unternehmen arbeite gern mit Insurtechs und habe keine Angst vor Google, aber auch der traditionelle Markt sehe gut aus. Die sinkenden Ergebnisse der vergangenen Jahre verteidigte von Bomhard. Er nahm Stellung zu seinen größten Fehlern – darunter die späte Umsetzung der Erkenntnis, dass Lebensversicherer mit Zinsgarantien erheblich unter Druck kommen.... Lesen Sie mehr ›

Teure Katastrophen: Versicherer müssen mehr zahlen

Die weltweiten Katastrophen haben wieder zugenommen: Sowohl der wirtschaftliche Gesamtschaden als auch die versicherten Schäden sind 2016 beinahe doppelt so hoch wie im Jahr zuvor. Das geht aus der aktuellen Sigma-Studie von Swiss Re hervor. Verantwortlich dafür sind insbesondere Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Waldbrände. Die Versicherer mussten wieder tiefer in die Tasche greifen – was vor allem daran liegt, dass viele Katastrophen Regionen mit hoher Versicherungsdurchdringung getroffen haben.... Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer müssen Geschäftsmodell ändern

Das Geschäftsmodell der Erstversicherer wird sich in Zukunft stark verändern – und das Geschäftsmodell der Rückversicherer gleich mit. Davon zeigten sich Experten auf dem Rückversicherungstag der Süddeutschen Zeitung überzeugt. So kann sich Roland Oppermann, Vorstand bei der SV Sparkassenversicherung, gemeinsame Assistance-Dienstleister von Erst- und Rückversicherern vorstellen. Die Digitalisierung stellt zusätzliche Anforderungen.... Lesen Sie mehr ›

Elkann: Kunden keine Konkurrenz machen

Angesichts der anhaltend niedrigen Preise im Kerngeschäft bauen immer mehr Rückversicherer die Erstversicherung aus. John Elkann hält von dieser Strategie nichts. Damit machen die Anbieter ihren Kunden nur unliebsame Konkurrenz, glaubt der Chef der italienischen Investmentgruppe Exor, die im vergangenen Jahr den Rückversicherer Partner Re übernommen hat. Zu Exor gehören auch Fiat Chrysler, Ferrari und der Fußballclub Juventus Turin. Elkann setzt stattdessen auf Größe, die Diversifikation innerhalb der Rückversicherung – und hofft auf bessere Zeiten.... Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Firmen sollten in Cybersicherheit investieren

Große Unternehmen sollten einen Teil der Cyberrisiken über Captives selbst tragen, um die Risiken besser zu verstehen. Das empfiehlt der Rückversicherer Swiss Re in seiner aktuellen Sigma-Studie, die sich mit dem Thema Cyber befasst. Der Markt für Cyberpolicen wächst kontinuierlich weiter, glaubt Swiss Re. Dabei spielen auch Regierungen eine wichtige Rolle. Die Studie markiert eine deutliche Positionsänderung bei dem Rückversicherer: Ende 2015 hatte Swiss Re die Cyberdeckung noch sehr skeptisch gesehen.... Lesen Sie mehr ›