Verfahren gegen Gothaer zum Teil eingestellt

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat einen Teil des Verfahrens gegen die Gothaer-Versicherung und einen früheren Manager eingestellt. Dabei ging es um eine Geldbuße von rund 400 000 Euro, die vom Bundeskartellamt für Wettbewerbsverstöße in der Transportversicherung verhängt wurde. Das Verfahren in Sachen Feuerversicherung und technische Deckungen läuft weiter, dabei geht es für die Gothaer um 6 Mio. Euro. Das Gericht verhandelt zurzeit in einem ersten Verfahren über die Einsprüche von Gothaer, Axa und HDI-Gerling gegen Bußgeldscheide des Kartellamts, weitere zwölf Versicherer werden folgen. Gegen HDI-Gerling hatte das Amt keine Kartellvorwürfe in der Transportversicherung erhoben, die Axa hatte in der Sache schon gezahlt. Die Behörde verhängte 2005 wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens Bußgelder in Höhe von zusammen 150 Mio. Euro gegen 17 Gesellschaften und ihre Manager. Die Württembergische und die Allianz zahlten inzwischen, die Allianz allein rund 34 Mio. Euro. Herbert Fromme

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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