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Hiscox: „Wir haben zu langsam investiert“

Bronek Masojada ist Chef des britischen Spezialversicherers Hiscox. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über die Folgen des Brexit für die Branche und darüber wie Hiscox damit umgeht. Der Versicherer gründet eine neue Gesellschaft in Luxemburg. Bei bestehenden Policen bleiben allerdings Unsicherheiten, so Masojada. In der Cyberversicherung erwartet er steigende Nachfrage aus der EU-Datenschutzgrundverordnung, die im kommenden Jahr in Kraft tritt. Außerdem spricht er über die Fehler, die Hiscox in Deutschland gemacht hat. … Lesen Sie mehr ›

Haas: Privatkunden sollen Ertragsbringer werden

Herbert Haas ist Vorstandsvorsitzender der Talanx. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor und der Süddeutschen Zeitung spricht er über die Probleme des Hannoveraner Versicherungskonzerns mit dem Privatkundengeschäft und nennt selbstkritisch Fehler nach der Übernahme von Gerling. Einen Verkauf der Sparte schließt er aus. Zukäufe kann sich Haas vor allem in Mexiko und der Türkei vorstellen – auch größere Übernahmen. Trotz der politischen Lage schätzt er die Türkei als wirtschaftlich verlässlichen Partner ein. In der Industrieversicherung setzt er darauf, dass die Kunden … Lesen Sie mehr ›

R+V-Gruppe versichert ausgebrannten Bus

Der am Montag in Bayern verunglückte Reisebus, in dessen Flammen 18 Menschen starben, ist bei dem Spezialversicherer Kravag versichert. Die Kravag gehört zur Wiesbadener R+V. Für eine Schadenschätzung sei es viel zu früh, heißt es bei dem Unternehmen. Es bietet Opfern und Angehörigen psychologische Beratung an. Als Haftpflichtversicherer muss die Gesellschaft auch Entschädigungen für Angehörige von Todesopfern, Behandlungskosten, Schmerzensgelder und nicht zuletzt Bestattungskosten zahlen. … Lesen Sie mehr ›

FM Global: „Cyberschäden können verhindert werden“

Tom Lawson ist Chef des US-Industrieversicherers FM Global. Zusammen mit dem Deutschland-Hauptbevollmächtigten Achim Hillgraf spricht er im Interview mit dem Versicherungsmonitor über Cyberangriffe auf Unternehmen wie mit dem Virus Wanna Cry, eine steigende Nachfrage der Kunden nach Predictive Analytics und den anhaltenden Preisverfall in der Industrieversicherung. In Deutschland sieht sich FM Global gut aufgestellt. Den Unsicherheiten des Brexits will der Versicherer mit einer Niederlassung in Luxemburg begegnen. … Lesen Sie mehr ›

Talanx: Digitale Impulse aus dem Ausland

Der Hannoveraner Versicherungskonzern Talanx arbeitet an der Digitalisierung seines Geschäfts und verspricht sich insbesondere von künstlicher Intelligenz Vorteile. Das sagte Unternehmenschef Herbert Haas vor Journalisten. So setzt der Versicherer im italienischen Kfz-Geschäft zur Verhinderung von Versicherungsbetrug auf ein entsprechendes System, das mit zunehmendem Einsatz dazulernen soll. Auch andere ausländische Märkte dienen als Vorbild. In der Industrieversicherung verspricht sich Talanx Wachstum aus der Absicherung von Cyberrisiken. … Lesen Sie mehr ›

Brexit: Viele Versicherer suchen neuen EU-Standort

Am 23. Juni 2016 entschied sich die Mehrheit der Briten dafür, aus der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft auszutreten. Am 29. Mai 2017 leitete Premierministerin Theresa May den Austritt aus der EU offiziell ein. Der Prozess dauert rund zwei Jahre und soll im März 2019 abgeschlossen sein. Viele britische Versicherer sowie ausländische Gesellschaften mit Europazentralen in Großbritannien sehen sich derzeit nach neuen Standorten auf dem europäischen Kontinent um. Durch den Austritt des Landes aus der EU droht der Verlust der sogenannten Passporting-Rechte, das … Lesen Sie mehr ›

Schifffahrt: 4 Mrd. Dollar-Schaden möglich

Frachter werden immer größer, das gilt auch für die Schäden, falls sie untergehen oder auf Grund laufen. Dafür sorgen nicht nur höhere Warenwerte, sondern auch Bergungskosten und mögliche Strafen für Umweltverschmutzung. Der Industrie- und Schiffsversicherer Allianz Global Corporate & Specialty hat ausgerechnet, dass die Havarie eines Kreuzfahrt- oder Containerschiffs bis zu 4 Mrd. Dollar kosten könnte. Unterdessen ist die Zahl der tatsächlichen Totalverluste von Schiffen im vergangenen Jahr erneut gesunken und erreichte einen Tiefpunkt innerhalb der vergangenen zehn Jahre. … Lesen Sie mehr ›

Brexit-Flüchtling Markel gründet in München

Der US-Spezialversicherer Markel zieht die Konsequenzen aus der Brexit-Entscheidung der Briten. Die Gesellschaft hat Gespräche mit der BaFin über die Gründung einer Tochtergesellschaft in München aufgenommen und will in der ersten Hälfte 2018 dort starten. Bislang bearbeitet Markel die globalen Märkte mit seiner Londoner Tochtergesellschaft, das bisherige Münchener Büro ist eine Niederlassung der Markel International. „Für uns ist Europa von großer strategischer Bedeutung“, sagte William Stovin, Chef von Markel International, dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›

Häufige Schäden bei M&A-Versicherungen

Versicherungen, die Risiken aus Fusionen und Übernahmen abdecken, sind auf dem Vormarsch. Mittlerweile kommt es auch häufiger zu Schäden als in den Anfangsjahren, ergab eine aktuelle Untersuchung von AIG, einem der führenden Anbieter dieser Verträge. Im Schnitt gab es bei 18 Prozent der von AIG abgeschlossenen Verträge Schäden, im Vorjahr waren es noch 14 Prozent. Bemerkenswert war ein deutlicher Anstieg der Schäden wegen Gesetzesverstößen. … Lesen Sie mehr ›

USA: Willkommen im Land der Sammelklagen

 Gut versichert nach…  Deutsche Unternehmen, die in die USA expandieren wollen, sollten auf umfassenden Versicherungsschutz achten. Denn sie kommen in ein klagefreudiges Land, in dem schnell um Millionensummen prozessiert wird. Das funktioniert vor allem deshalb, weil das amerikanische Rechtssystem völlig anders ist als das deutsche. Anwälte werden erfolgsabhängig bezahlt, Sammelklagen sind an der Tagesordnung. Wer nicht richtig versichert ist, dem kann schnell der Ruin drohen. In unserer Serie „Gut versichert nach…“ stellen wir die Versicherungssituation in verschiedenen Ländern vor. … Lesen Sie mehr ›

AGCS erwartet mehr Haftpflicht-Großschäden

Weltweit steigt die Gefahr von Haftpflicht-Großschäden durch strengere Sicherheitsauflagen, globale Lieferketten und eine wachsenden Sharing Economy. Rückläufig ist hingegen die Zahl der Arbeitsunfälle durch Stürze und Ausrutschen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty. Produkt- und Qualitätsmängel, Unfälle und menschliches Versagen sind die Hauptursachen für Haftpflichtschäden. Neue Technologien werden die Versicherungslandschaft verändern und können zu mehr Schäden führen, so AGCS. … Lesen Sie mehr ›

Branchenmalus nach Großschaden

Großschäden können dazu führen, dass ganze Branchen Probleme bei der Abdeckung der entsprechenden Risiken haben. Diese Erfahrung mussten Chemieunternehmen und Firmen in der Fleischindustrie machen, nachdem eine Explosion bei BASF und ein Großfeuer bei Wiesenhof vergangenes Jahr hohe Schäden verursacht hatten. Das berichtet der Industrieversicherungsmakler Marsh in seinem Versicherungsmarktreport 2017. Außerdem: Bei der Absicherung von Haftungsrisiken werden individuelle Haftungsvereinbarungen wegen der Digitalisierung wichtiger. … Lesen Sie mehr ›

Niedrigzins erhöht Pensionsverpflichtungen

Die Pensionslasten der großen börsennotierten Unternehmen in Deutschland sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Die Pensionsverpflichtungen der DAX-Konzerne kletterten um 9,2 Prozent auf 396 Mrd. Euro. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Beraters und Maklers Willis Towers Watson. Weil das Pensionsvermögen nicht so stark stieg wie die Verpflichtungen, sank der Ausfinanzierungsgrad auf 63 Prozent. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz sieht Willis Towers Watson positiv, aber auch als große kommunikative Herausforderung für die Konzerne. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: Firmen sollten in Cybersicherheit investieren

Große Unternehmen sollten einen Teil der Cyberrisiken über Captives selbst tragen, um die Risiken besser zu verstehen. Das empfiehlt der Rückversicherer Swiss Re in seiner aktuellen Sigma-Studie, die sich mit dem Thema Cyber befasst. Der Markt für Cyberpolicen wächst kontinuierlich weiter, glaubt Swiss Re. Dabei spielen auch Regierungen eine wichtige Rolle. Die Studie markiert eine deutliche Positionsänderung bei dem Rückversicherer: Ende 2015 hatte Swiss Re die Cyberdeckung noch sehr skeptisch gesehen. … Lesen Sie mehr ›

Insolvenzanfechtungsreform lässt Versicherer kalt

Mitte Februar hat der Bundestag eine Reform der Insolvenzanfechtungsregeln beschlossen. Demnach sollen Insolvenzverwalter Zahlungen von Lieferanten pleite gegangener Unternehmen nicht mehr so leicht zurückfordern können wie bisher. Kreditversicherer hatten für dieses Szenario spezielle Insolvenzanfechtungspolicen entwickelt. Sie sind nach Meinung der drei Platzhirsche Euler Hermes, Atradius und Coface immer noch notwendig. Auch Makler bestätigen: Das Risiko für eine Insolvenzanfechtung hat sich nur minimal verringert. … Lesen Sie mehr ›