Der fusionierte Konzern Barmenia Gothaer will im kommenden Jahr mehr als 30 Mio. Euro in künstliche Intelligenz (KI) investieren. Einen Stellenabbau aufgrund des KI-Einsatzes, wie Allianz Partners ihn angekündigt hat, soll es aber nicht geben, sagten die CEOs Andreas Eurich und Oliver Schoeller beim Jahresabschlussgespräch. Mit dem ersten vollen Jahr des fusionierten Unternehmens waren sie zufrieden. Die Barmenia Gothaer wachse in fast allen Sparten stärker als der Markt.
Barmenia Gothaer zieht erstmals Bilanz
Im ersten Pressegespräch nach erfolgter Fusion ziehen die Co-Chefs der Barmenia Gothaer Andreas Eurich (Bild links) und Oliver Schoeller nicht ganz ohne Stolz Bilanz. Sie betonen mehrfach, dass die Fusion in gerade einmal elf Monaten zwischen öffentlicher Bekanntgabe und Zustimmung der BaFin vollzogen wurde. Die Zahlen scheinen ihnen ihre Entscheidung zu bestätigen: Die neue Gruppe wächst deutlich und rangiert nach Bruttobeitragseinnahmen auf Platz zehn unter den größten Versicherern in Deutschland.

