Die Haftpflichtkasse wird künftig ihre Bestandsverwaltung sowie die Schadenbearbeitung und das Datenmanagement über die Plattform des Softwareanbieters Adacta abwickeln. Das neue Kernsystem soll nicht nur Prozesse effizienter und schneller machen, sondern auch die IT-Sicherheit verbessern. Der Versicherer hatte in den vergangenen Jahren mit Mängeln in der IT zu kämpfen, die sogar zu einem Rüffel der Finanzaufsicht BaFin führten.
Archiv ‘Adacta’
Versicherer zunehmend frustriert von Altsystemen
Veraltete IT-Systeme bereiten Versicherern in Europa zunehmend Schwierigkeiten. Sie können damit nur schwer auf Marktveränderungen eingehen. Die Legacy Systems – bei denen meistens veraltete Software auf modernen Mainframe-Rechnern läuft – können nur schwer mit neuen Techniken verbunden werden, und sie sind teuer. Das sind die Kernergebnisse einer Umfrage unter Versicherern in Europa, die das Softwarehaus Adacta in Auftrag gegeben hat. Mehr als die Hälfte der Befragten baut bereits um.
Adacta kommt nach Deutschland
In Osteuropa war das Unternehmen schon erfolgreich, jetzt soll Deutschland folgen: Der slowenische IT-Dienstleister Adacta will mit seiner Plattform-Lösung „Ad Insure“ deutsche Versicherer von veralteten Bestandssystemen befreien. Dass es hierbei Widerstand gibt und nicht jeder Versicherer bereit ist, seine IT umzustrukturieren, weiß Zoran Slanic, Generaldirektor von Adacta Ljubljana. Dennoch will der IT-Anbieter vom florierenden Versicherungsgeschäft in Deutschland profitieren. Einen ersten Kunden gibt es bereits.


