Archiv ‘Atradius’

Atradius: Prognosen werden schwieriger

Die aktuelle geopolitische Situation sowie die unabsehbare Entwicklung der Corona-Pandemie machen es Kreditversicherern zunehmend schwer, zuverlässige Zukunftsprognosen aufzustellen. Das sagte Frank Liebold, Country Director Deutschland beim Kreditversicherer Atradius, auf einer Fachkonferenz. Deshalb arbeitet Atradius nur noch mit Szenarien. Welches der drei aktuell möglichen tatsächlich eintreten wird, ist noch nicht klar. Aber der Kreditversicherer rechnet mit deutlich steigenden Insolvenzzahlen, vor allem in der Mobilitätsbranche. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Roundup: Scor, Talanx, Atradius

Der französische Rückversicherer Scor erwartet, dass sich die Auswirkungen des Ukraine-Krieges in den Zahlen für das erste Quartal 2022 bemerkbar machen werden. Außerdem: Die Privatbank Berenberg senkt ihre Gewinnprognose für den Versicherer Talanx. Der Kreditversicherer Atradius rechnet in diesem Jahr mit einem Rückgang des globalen Wirtschaftswachstums. FM Global stellt sein Rückversicherungsgeschäft in Russland ein, und das Analyseunternehmen PCS gibt eine Schadenschätzung ab. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Krieg: Kreditversicherer werden vorsichtig

 Exklusiv  Mit dem Krieg in der Ukraine und den Sanktionen gegen Russland steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass deutsche Exporteure auf unbezahlten Rechnungen sitzen bleiben. Das hat auch Auswirkungen auf das Zeichnungsverhalten der Kreditversicherer. Makler beobachten, dass sie vorsichtiger werden. Neue Deckungen für Lieferungen in die Ukraine und nach Russland sind kaum zu bekommen, auch die Bewilligung neuer staatlicher Hermes-Bürgschaften wurde gestoppt. Inwieweit noch bestehende Limite eine Zahlungsunfähigkeit aufgrund des Swift-Ausschlusses Russlands abdecken, ist ungewiss. … Lesen Sie mehr ›

Vorstandswechsel bei der Sovag

 Leute – Aktuelle Personalien  Joanna Aquilina, Chefin des maltesischen Risikoträgers des Run-off-Spezialisten Gossmann & Cie, wird zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben Finanzvorständin der Tochtergesellschaft Sovag. Chef Arndt Gossmann will die 2019 übernommene ehemalige Schwarzmeer- und Ostseeversicherungs-AG neu positionieren. Außerdem: Der Softwarehersteller Sum.cumo Sapiens verstärkt den Vertrieb, der Deutsche Reisesicherungsfonds ernennt einen dritten Geschäftsführer, und das Vergleichsportal Covomo ist unter neuer Führung. Personelle Neuerungen gibt es auch bei Atradius, DMB Rechtsschutz und Scor. … Lesen Sie mehr ›

Kreditversicherer sehen mehr Wolken am Horizont

Die Kreditversicherer sehen die wirtschaftliche Erholung durch eine Häufung komplexer Risiken bedroht – und richten sich auf steigende Insolvenzzahlen im kommenden Jahr ein. Einen neuen Schutzschirm hält Thomas Langen, Vorstandsvorsitzender der Kommission Kreditversicherung im Versichererverband GDV, dennoch nicht für erforderlich. Zu Beginn der Corona-Krise hatte die damalige Bundesregierung eine umfangreiche Staatsgarantie für Schäden abgegeben, damit die Kreditversicherer ihre Limite nicht kürzen. Das sei zum damaligen Zeitpunkt richtig gewesen, auch wenn sich der Deal für die Anbieter zum Verlustgeschäft entwickelt habe, so Langen. … Lesen Sie mehr ›

Kreditversicherer auch ohne Schutzschirm stark

Im Juni sind die staatlichen Schutzschirme für Kreditversicherer in Deutschland und anderen Ländern wie den Niederlanden und Großbritannien ausgelaufen. Frankreich, Portugal und Polen folgen Ende des Jahres. Sie sollten die Anbieter vor hohen Schäden durch die Corona-Pandemie schützen, damit die ihre Deckungen nicht drastisch kürzen. Die Kreditversicherer werden ohne staatliche Garantie gut klarkommen, glaubt die Ratingagentur A.M. Best – auch dann, wenn die Insolvenzzahlen ansteigen sollten. … Lesen Sie mehr ›

Atradius warnt vor vermehrten Betrugsversuchen

Nach einem anfänglichen Rückgang der Betrugsversuche in der Corona-Krise sind die Kriminellen nun umso aktiver – zumindest in einigen Bereichen. Davor warnt der Kreditversicherer Atradius. Vor allem sogenannter Identitätsbetrug habe während der Pandemie zugenommen. Die Zahlen könnten weiter steigen, wenn die Wirtschaft wieder mehr an Fahrt aufnimmt. Unternehmen sollten sich jetzt darauf vorbereiten. Zahlen zu den Schadenzahlungen von Atradius deuten aber darauf hin, dass Firmen Betrugsversuche besser erkennen. … Lesen Sie mehr ›

Lieferketten-Schutzschirm läuft aus

Bund und Warenkreditversicherer haben sich geeinigt: Der im Zuge der Corona-Krise gespannte Schutzschirm für Lieferketten soll planmäßig am 30. Juni 2021 auslaufen. Eine erneute Verlängerung ist wegen der aktuellen Markt- und Datenlage nicht notwendig, finden der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium. Trotzdem wollen die Vertragspartner im Austausch bleiben. … Lesen Sie mehr ›

Greensill wird teuer

Investoren, Banken und Versicherer dürften hohe Summen durch den Greensill-Skandal verlieren. Zwar haben die Versicherer in einem der beiden Programme ihre Verträge zur Absicherung von Krediten zum 1. März 2021 gekündigt – aber es dürfte schon in den Monaten zuvor große Schäden gegeben haben. Neben einem von Tokio Marine geführten australischen Konsortium gibt es ein europäisches Konsortium, an dem große Adressen beteiligt sein sollen. Auch Banken stehen im Feuer, vor allem die Credit Suisse. Das könnte Auswirkungen auf D&O-Versicherer haben. … Lesen Sie mehr ›

Wochenspot: Greensill und Oscar

 Wochenspot – der Podcast  Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor jetzt auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Katrin Berkenkopf und Herbert Fromme über die Rolle der Kreditversicherer bei den Problemen der Bremer Greensill Bank und den Börsengang des US-Krankenversicherers Oscar. … Lesen Sie mehr ›

Versicherungsmonitor VMNewsQuiz Versicherungsquiz 122

VM NewsQuiz Nr. 122

Manchmal ist es sehr interessant und überraschend zugleich, warum manche Unternehmen bestimmte Namen haben. Der Name „Google” beispielsweise geht auf den Begriff „Googol” zurück. Dieser bezeichnet im Englischen eine Zahl mit einer Eins und hundert Nullen und soll laut Gründer Larry Page den unvorstellbar großen Umfang des Internets darstellen. Und warum heißt der junge US-Krankenversicherer ausgerechnet „Oscar”? Ob es auf einen Boxer, den wichtigsten Filmpreis oder ein Familienmitglied zurückzuführen ist, erfahren Sie im VM NewsQuiz Nr. 122. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! … Lesen Sie mehr ›

Atradius: Kaum eine Branche vor Insolvenzen gefeit

Die Corona-Pandemie und der noch immer anhaltende Lockdown bringen immer mehr Unternehmen in finanzielle Schieflage – Zahlungsausfälle oder sogar Insolvenzen drohen, warnt der Kreditversicherer Atradius. Zu den großen Verlierern der monatelangen Schließungen gehören unter anderem Hotels, Catering-Dienste, Restaurants und Eventdienstleister. Doch auch in der Textil- und Metallbranche steigt das Insolvenzrisiko. Atradius erwartet 2021 einen Anstieg der Firmenpleiten in Deutschland von über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anbieter sieht sich dafür aber gut gerüstet. … Lesen Sie mehr ›

Ecclesia kauft Xolv-Gruppe

Schlag auf Schlag: Einen Tag nach der Beteiligung am britischen M&A-Spezialisten Liva kauft der Detmolder Makler Ecclesia die Mehrheit an dem Kreditversicherungsmakler Xolv in Rotterdam. In den Niederlanden gehört bereits der Spezialist Finance & Insurance zu Ecclesia. Zusammen dürften die beiden einer der führenden Kreditversicherungsmakler in dem Land sein. Auch in Deutschland ist Ecclesia in dieser Nische sehr aktiv. … Lesen Sie mehr ›

Langen: Insolvenzwelle wird teuer

Auf den ersten Blick sind die Kreditversicherer glimpflich davongekommen. Die Schäden sind bis Ende September nur um 1,5 Prozent auf 436 Mio. Euro gestiegen – von denen der Staat wegen des Corona-Schutzschirms noch einen Großteil übernimmt. Allerdings steht der Branche der wirkliche Pandemie-Test noch bevor. Durch ausgesetzte Insolvenzantragspflichten schiebe die deutsche Wirtschaft eine riesige Pleitewelle vor sich her, die im kommenden Jahr brechen werde, erwartet Thomas Langen, Vorsitzender der Kommission Kreditversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Dann werden die Insolvenzzahlen sprunghaft in die Höhe schnellen. … Lesen Sie mehr ›

Atradius: Unternehmen gehen zu hohe Risiken ein

Deutsche Unternehmen gehen in der Corona-Krise großzügiger mit ihren Abnehmern um und gehen dabei ein hohes Risiko ein. Der Kreditversicherer Atradius warnt anlässlich der Veröffentlichung seines jährlichen Zahlungsmoralbarometers, dass sich Lieferanten auf zu hohe Forderungsrisiken einlassen – und diese nicht versichern. Die Kreditversicherer profitieren zurzeit noch von einem 30 Mrd. Euro schweren staatlichen Schutzschirm. … Lesen Sie mehr ›