Archiv ‘Gothaer’

Ökosysteme – Mode oder Erfolgsmodell?

 Meinung am Mittwoch  Digitale Ökosysteme sind das Thema bei vielen Versicherern. Ihre öffentlichen Äußerungen dazu hinken allerdings der Umsetzung meist noch weit hinterher. Partnerschaften zwischen Versicherern und Dienstleistern gab es schon in der Vergangenheit, Ökosysteme aber sollten mehr sein und vor allem Mehrwert für Kunden bieten. In den seltensten Fällen können die Versicherer die entsprechende Plattform allein kontrollieren. … Lesen Sie mehr ›

Wenhart geht zu Finanzchef24

 Leute – Aktuelle Personalien  Tobias Wenhart (Foto), bislang Director Underwriting bei Hiscox in Deutschland, wechselt im Februar zum Start-up Finanzchef24. Wenhart wird gemeinsam mit Benjamin Papo das Unternehmen führen. Außerdem: Die Gothaer erklärt das Thema Nachhaltigkeit zur Chefsache. Der Unternehmensberater Bain & Company hat einen neuen Leiter der Praxisgruppe Financial Services in Europa, dem Nahen Osten und Afrika ernannt. Der Mailänder IT-Dienstleister RGI braucht einen neuen Chef. Der Rückversicherer Trans Re hat sein Underwriting-Team ordentlich durchgemischt, und bei Aspen gibt es ab Februar einen neuen Chef-Aktuar. … Lesen Sie mehr ›

Flypper gibt auf, Selosc startet

Das Projekt Flypper ist endgültig gescheitert. Nachdem es in den vergangenen Monaten ruhig um den digitalen Versicherer geworden war, haben die Macher das Vorhaben jetzt eingestampft. Das junge Unternehmen um Gründer Dominik Groenen nennt die mangelnde Finanzierung als den Hauptgrund für das Scheitern. Zwei Vorstände von Flypper haben indes bereits eine neue Aufgabe gefunden. Flypper-Vorstandschef Peter Loisel und Risikochef Herbert Sedlmair übernehmen die Leitung des neuen digitalen Sachversicherers Selosc, an dem sich neben Flyppers Obergesellschaft Scira auch die Gothaer beteiligt. … Lesen Sie mehr ›

Gothaer wächst mit Cyberpolicen

Der mittelgroße Versicherer Gothaer profitiert von der Zurückhaltung von großen Industrieversicherern bei den Kapazitäten für Cyberpolicen. Dadurch hätten sich für die Gesellschaft viele Chancen ergeben, an Versichererkonsortien für Großkunden mitzuwirken, sagte Vorstand Christopher Lohmann bei der Vorstellung der vorläufigen Zahlen des Versicherers. Die Prämieneinnahmen in der noch jungen Sparte haben sich 2019 verdoppelt. Doch auch in anderen Bereichen verzeichnete die Gesellschaft Wachstum. … Lesen Sie mehr ›

Zeitreise: Wachstum, Fusionen und Allianz-Hiphop

 Vor 20 Jahren  In unserer Zeitreise erinnern wir an wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Versicherungsbranche. Heute geht es um die tollen Wachstumszahlen des Jahres 1999, die nach Ansicht vieler Versicherer aus den falschen Gründen zustandekommen, um Fusionsgespräche zwischen der Alten Leipziger und der Gothaer-Holding Parion, die Reorganisation der Generali in Deutschland – sowie den berühmten Allianz-Hiphop. … Lesen Sie mehr ›

Generali macht Ernst bei Kunst

Die Generali will noch in diesem Jahr mit ihrem eigenen Kunstversicherer auf den Markt kommen. Die Arte Generali sitzt in München und soll weltweit Geschäft akquirieren, prüfen und verwalten. Auch die Schadenbearbeitung übernehmen die Münchener. Risikoträger bleiben aber die einzelnen Landesgesellschaften des Konzerns. Darin unterscheidet sich Arte Generali vom Rivalen Axa Art. Inzwischen nimmt die Führungsmannschaft Gestalt an. Nach Informationen des Versicherungsmonitors hat der italienische Konzern einen prominenten Manager für den CEO-Posten gewinnen können. … Lesen Sie mehr ›

PKV muss sinnvolles Kooperieren lernen

Bei Kooperationen zwischen den einzelnen Anbietern sind die gesetzlichen Krankenkassen schon deutlich weiter als die privaten Krankenversicherer (PKV). Dabei können gerade die PKV-Unternehmen angesichts ihrer geringen Marktmacht von einem einheitlichen Agieren profitieren, sagte Thomas Soltau, Geschäftsführer der Leistungsmanagement-Gesellschaft LM+, auf der Euroforum-Tagung „PKV aktuell und digital“ in Berlin. Bei Zusammenschlüssen müssen die Versicherer aber immer das Kartellrecht im Blick haben, betonte Rechtsanwalt Christoph Peter (Bild). So sei ein konzertiertes Vorgehen bei der Erstattung von Therapien, die nur Privatpatienten offenstehen, kritisch. Auch beim Poolen von Daten legen die Kartellbehörden strenge Maßstäbe an. … Lesen Sie mehr ›