Archiv ‘Kapitaldeckung’

Warum Altersvorsorge ohne Garantien geht

Der Aufbau einer kapitalgedeckten Altersvorsorge ist auch ohne Garantien möglich, ja, die Garantie nutzt nichts. So argumentierte Professor Oskar Goecke auf einer Veranstaltung der TH Köln. Dominique Löbach von der Zurich beschrieb dagegen, wie bei der Zurich die Preise für die Garantie auf fondsgebundene Policen gefunden werden. Preise wollte er nicht nennen, das sei Geschäftsgeheimnis. … Lesen Sie mehr ›

PKV will um freiwillig Versicherte werben

Um nach Jahren endlich eine Trendumkehr in der Vollversicherung zu erreichen, arbeiten die privaten Krankenversicherer an Konzepten, mit denen sie für potenzielle Neukunden attraktiver werden wollen. Die Branche habe eine ganze Reihe von Ideen, sagte der Vorsitzende des PKV-Verbands Ralf Kantak. Auf der Jahrestagung des Verbands warb er für das Modell der Kapitaldeckung in der PKV. Es sei nachhaltig und generationengerecht. … Lesen Sie mehr ›

Kapitaldeckung für Klimaziele nutzen

 Exklusiv  Die privaten Krankenversicherer (PKV) sollten einen Teil ihrer Kapitalanlagen in eine Art Klimafonds stecken, schlägt Andreas Kolb vom Vorstand der Versicherungskammer vor. Damit könnte die Branche bei der Politik punkten, denn ein solches Engagement würde die neue Bundesregierung dabei unterstützen, ihre Klimaziele zu erreichen, sagt er im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Die PKV möchte ihre Kompetenzen auch in Bereichen wie der Prävention oder der Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen einbringen. … Lesen Sie mehr ›

Kapitaldeckung ja, Staatsfonds nein

Die Pläne von SPD, Grünen und FDP für die Zukunft der Altersvorsorge in Deutschland stoßen in der Versicherungsbranche nur auf bedingte Zustimmung. Während es für die angestrebte teilweise Kapitaldeckung in der gesetzlichen Rentenversicherung und die Anlage des Geldes am Kapitalmarkt durchaus Applaus gibt, hagelt es Kritik für den angedachten staatlich verwalteten Altersvorsorgefonds. Ob die Koalitionspartner wirklich ein Ende der Riester-Rente anstreben, ist umstritten – die Wege, um die staatlich geförderte Altersvorsorge zu retten, sind es auch. … Lesen Sie mehr ›

Spahn will mehr Steuermittel für die GKV

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Bild) hält einen weiteren Ausbau des Steueranteils in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (GKV) für möglich. Das sei eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sagte er auf der Jahrestagung der privaten Krankenversicherer (PKV). FDP-Chef Christian Lindner plädierte ebenso wie Spahn für ein Beibehalten des dualen Krankenversicherungssystems und warb für fairere Rahmenbedingungen für die PKV. Solche Erleichterungen habe in der jetzigen Regierungskoalition die SPD verhindert, betonte Spahn. Der PKV-Verbandsvorsitzende Ralf Kantak forderte die Politik auf, ähnlich wie beim Klimaschutz auch in der Kranken- und Pflegeversicherung verstärkt die Nachhaltigkeit in den Blick zu nehmen. … Lesen Sie mehr ›

PKV für Verschiebung der Pflegereform

Die privaten Krankenversicherer (PKV) warnen davor, die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geplante Pflegereform übers Knie zu brechen. Eine Verschiebung in die nächste Legislaturperiode wäre sinnvoller, findet PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. Das gebe mehr Zeit für eine breite Debatte. Die Branche fordert, dass die auf Kapitaldeckung basierende private Eigenvorsorge mehr Gewicht erhält und will dafür auch die passenden Produkte entwickeln. Das gehe aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sagte Reuther. … Lesen Sie mehr ›

Keine gravierenden Auswirkungen durch Corona

Die Corona-Pandemie wird in der Lebens-, der Berufsunfähigkeits- und der Krankenversicherung zu keiner nennenswerten Schadenbelastung führen, erwartet Alban Senn (Bild), Chief Medical Officer der Munich Re. Voraussetzung sei, dass es keine zweite Infektionswelle gibt, sagte Senn beim Online-Vertriebskongress der Continentale. Der Dortmunder Versicherer sieht bislang nur geringe Leistungsfälle durch Covid-19, berichtete Vorstand Helmut Hofmeier. Er ist überzeugt, dass trotz der fortschreitenden Digitalisierung die Vermittler eine wichtige Rolle behalten werden. Ökonom Bert Rürup ist da wesentlich skeptischer. … Lesen Sie mehr ›

PKV: Pflegereform muss Eigenvorsorge stärken

Die privaten Krankenversicherer (PKV) sehen die Politik in der Pflicht, bei der anstehenden Pflegereform die Weichen in Richtung stärkerer Eigenvorsorge zu stellen. Das bietet die Chance, aus der Spirale steigender Beitragssätze in der Sozialversicherung auszusteigen, findet der Geschäftsführer Politik des PKV-Verbands Timm Genett. Im kleinsten Zweig der Sozialversicherung sei das am ehesten möglich, denn die finanzielle Belastung für die Bürger sei am geringsten. Mit der Entwicklung bei den Pflegezusatzversicherungen ist die Branche nicht zufrieden. Genett sieht einen großen Hebel in tarifvertraglichen Lösungen in der betrieblichen Pflegeversicherung. … Lesen Sie mehr ›

PKV warnt vor Überlastung der Pflegeversicherung

Wegen der Alterung der Gesellschaft ist für die Zukunft mit einem Anstieg des Beitragssatzes in der gesetzlichen Pflegeversicherung auf mindestens 4,1 Prozent bis 2040 zu rechnen. Zu diesem Schluss kommt das Wissenschaftliche Institut der PKV (WIP). Eine Ausweitung der Leistungen in der Pflegeversicherung sollte deshalb nicht über das Umlageverfahren finanziert werden, findet das WIP. Stattdessen sollten die Menschen mehr kapitalgedeckt vorsorgen. … Lesen Sie mehr ›

PKV warnt vor Pflege-Bürgerversicherung

Die privaten Krankenversicherer (PKV) wehren sich gegen Forderungen, die gesetzliche und die private Pflegeversicherung zu einer Pflege-Bürgerversicherung zusammenzuführen. Die Neuregelung der Pflegefinanzierung war am Mittwoch Thema einer öffentlichen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages. In einer Stellungnahme plädiert der PKV-Verband erneut dafür, den Anteil der Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung zu erhöhen. Rückhalt für ihre Forderung finden die Privaten bei der FDP. Bündnis 90/Die Grünen und die Linke machen sich dagegen für eine Pflege-Bürgerversicherung stark. … Lesen Sie mehr ›

PKV trommelt für Kapitaldeckung in der Pflege

Die privaten Krankenversicherer (PKV) fordern die Bundestagsabgeordneten auf, für einen größeren Anteil der Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung zu sorgen. Der PKV-Verband nimmt eine Debatte im Bundestag zum Anlass, erneut auf die Vorteile der Finanzierung mit Alterungsrückstellungen hinzuweisen. Die Privaten unterstützen einen Antrag der FDP-Fraktion, die sich für mehr private Vorsorge in der Pflege ausspricht. Keinen Gefallen finden sie erwartungsgemäß an dem Vorschlag der Linken, langfristig die private Pflegepflichtversicherung in die gesetzliche Pflegeversicherung zu integrieren. Die Behauptung der Partei, die Privatversicherten hätten ein geringeres Pflegerisiko, bezeichnete der Verband als falsch. … Lesen Sie mehr ›

Beitragstreiber medizinischer Fortschritt

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) prognostiziert stark steigende Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung, sowohl in der gesetzlichen (GKV) als auch in der privaten Krankenversicherung (PKV). Nach neuen Berechnungen kann der Beitragssatz in der GKV bis 2060 im schlimmsten Fall von derzeit 15,6 Prozent auf knapp 25 Prozent steigen, in der Pflegeversicherung von 2,5 Prozent auf 8,5 Prozent. In der PKV droht eine Erhöhung um das bis zu 2,7-Fache in der Kranken- und das 4,5-Fache in der Pflegeversicherung. In beiden Systemen wird vor allem der medizinische Fortschritt stark zu Buche schlagen. Deshalb mahnt die DAV Effizienzsteigerungen an. … Lesen Sie mehr ›

WIP: Pflegeversicherung braucht Kapitaldeckung

In den kommenden Jahren wird sich in der gesetzlichen Pflegeversicherung die Umverteilung zu Lasten der jüngeren Generationen verschärfen. Um diese Effekte abzufedern, bleibt es notwendig, der Kapitaldeckung eine größere Bedeutung zu geben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV. Danach sollten zumindest Kinderlose und Versicherte mit wenigen Kindern verpflichtet werden, für das eigene Pflegerisiko kapitalgedeckt vorzusorgen. … Lesen Sie mehr ›

Altersvorsorge: Aktuare wollen mitreden

Die deutschen Aktuare wollen sich wieder mehr in die Diskussion um die Altersversorgung einmischen. Den Auftakt dazu sollte eine öffentliche Podiumsdiskussion im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Aktuarvereinigung in Bonn am Dienstag bilden. Allerdings brachte sie nur wenig neue Einsichten. Einig waren sich die Diskutanten im Kernpunkt: Die Gesellschaft brauche beides, Umlage und Kapitaldeckung. … Lesen Sie mehr ›