Archiv ‘S&P’

Ukraine-Krieg: Bis zu 35 Mrd. Dollar Schaden

Bisher lag der Fokus bei den Schätzungen der versicherten Schäden aus dem Ukraine-Krieg vor allem auf dem Luftfahrtbereich. Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat jetzt eine Gesamteinschätzung über alle Specialty Lines hinweg gewagt: Im günstigsten Szenario würde der Konflikt die Branche 16 Mrd. Dollar und im schlimmsten Fall 35 Mrd. Dollar kosten. Die Hälfte davon müssten die Rückversicherer schultern. Ihre Kapitalbasis sehen die Analysten dennoch nicht in Gefahr. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Roundup: Rückzug, Schiffe, Spenden

Die nächsten Sanktionen der EU gegen Russland treten am 15. April in Kraft, doch die Ratingagenturen A.M. Best und S&P greifen diesem Datum vor. Sie haben ihre Aktivität in Russland komplett eingestellt. Auch der französische Versicherer Axa zieht sich aus dem Land zurück, inklusive personeller Konsequenzen. Außerdem: Noch immer stecken Schiffe in den Häfen der Ukraine fest. Das ist ein Problem für Reeder und Versicherer. Der polnische Versichererverband PIU hat eine spezielle Spendenaktion gestartet. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Roundup: S&P, A.M. Best, Brancheninitiative

Trotz der Sanktionen gegen russische Banken geht die Ratingagentur S&P grundsätzlich davon aus, dass künftige Versicherungsschäden in dem Land reguliert werden. Allerdings sei das Exposure der globalen Assekuranz überschaubar – auch wegen verbreiteter Kriegsausschlüsse. Der Konkurrent A.M. Best warnt dagegen vor den indirekten Auswirkungen auf die Versicherungsbranche. Unterdessen haben Vertreter der ukrainischen Versicherer an Gesellschaften im Ausland appelliert, Russland die Unterstützung zu entziehen. … Lesen Sie mehr ›

Australisches Hochwasser kostet bis zu 2 Mrd. Dollar

Nach den schweren Überschwemmungen in Australien sind bei Versicherern bereits über 60.000 Schadenmeldungen mit einem geschätzten Wert von rund 900 Mio. australischen Dollar eingegangen, berichtet der Versichererverband ICA. Die Rechnung könnte noch weiter steigen. Die Ratingagentur S&P rechnet mit versicherten Schäden von bis zu 2 Mrd. australischen Dollar. Damit wäre das Ereignis eines der teuersten Hochwasser, die das Land je erlebt hat. Einen Großteil der Schadenlast werden die weltweiten Rückversicherer schultern müssen. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Roundup: S&P, Lloyd’s, Allianz

Die langfristigen Folgen der Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine stehen noch in den Sternen, aber kurzfristig gibt es bereits Konsequenzen – auch für die Versicherungsbranche. So hat die Ratingagentur S&P eine Abwertung russischer Versicherer vorgenommen und der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London Unterstützung für – auch weitergehende – Sanktionen zugesagt. Die Allianz unterstützt die Betroffenen mit Hilfszahlungen, und Zurich lobt die Haltung der Schweiz in Sachen Strafmaßnahmen. … Lesen Sie mehr ›

Bäte mit deutlicher Kritik an Eiopa

Die Forderung der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa im vergangenen Jahr an die Versicherer, keine Dividenden auszuzahlen, sei ein Desaster gewesen, sagte Allianz-Chef Oliver Bäte in seiner Rede auf einer Konferenz der Ratingagentur Standard & Poor’s. Anders als die Banken seien die Versicherer sehr wohl in der Lage gewesen, Dividenden zu zahlen. Die Eiopa-Forderung habe zu Unsicherheit bei Investoren geführt – für die Versicherer ein Problem, weil ihre Aktien ohnehin nicht zu beliebtesten zählen. … Lesen Sie mehr ›

S&P erwartet „signifikante“ Preiserhöhungen

Die Ratingagentur Standard & Poor’s rechnet nach den schweren Naturkatastrophen in Europa im laufenden Jahr mit signifikanten Preiserhöhungen in der Rückversicherung für 2022. Johannes Bender, führender Analyst für Deutschland, Österreich und die Schweiz, wollte auf Nachfrage Erhöhungen im zweistelligen Prozentbereich nicht ausschließen. Unter dem Strich behält die Agentur ihren negativen Ausblick auf die Branche zum Auftakt ihrer globalen Rückversicherungskonferenz aber bei. Hauptgrund ist die aus ihrer Sicht zu geringe Ertragskraft. … Lesen Sie mehr ›

S&P sieht Rückversicherer immer noch negativ

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bleibt bei ihrem negativen Ausblick für die weltweiten Rückversicherer. Den Gesellschaften wird es wahrscheinlich auch in diesem und im kommenden Jahr nicht gelingen, ihre Kapitalkosten zu verdienen, begründen die Analysten ihre Entscheidung. Schuld sind unter anderem hohe Naturkatastrophen- und Pandemieschäden. Das Unternehmen erwartet eine Fortsetzung der Preiserhöhungen im kommenden Jahr – wenn auch in einem geringeren Tempo. … Lesen Sie mehr ›

Der Cybermarkt braucht Rückversicherer

Viele Versicherer wollen im Cybermarkt kräftig wachsen. Dabei behindern sie allerdings Kapazitätsengpässe. Die werden sich erst in Wohlgefallen auflösen, wenn das Angebot am oberen Ende der Wertschöpfungskette reichhaltiger wird, glaubt die Ratingagentur Standard & Poor’s. Es sind nicht nur höhere Kapazitäten beim Rückversicherungsschutz, sondern auch im Retrozessionsmarkt und beim alternativen Kapital nötig, flankiert durch staatliche Risikopools. Nur so können die Wachstumsfantasien im Markt Realität werden. … Lesen Sie mehr ›

S&P: Rückversicherer unterschätzen Klimarisiken

Die Rückversicherer versuchen zunehmend, dem Klimawandel in ihren Entscheidungsprozessen mehr Raum zu geben. Viele Gesellschaften haben allerdings Schwierigkeiten, diese Überlegungen entsprechend umzusetzen, glaubt die Ratingagentur S&P. In einer aktuellen Analyse kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Rückversicherer ihre Exponierung gegenüber Naturkatastrophenrisiken um bis zu 50 Prozent unterschätzen. Die Möglichkeit, die meisten Verträge jährlich neu zu kalkulieren, reicht nach Ansicht der Analysten nicht, um mit dem Faktor Klimawandel umzugehen. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherung: Wie „Ida“ die Preise befeuert

US-Hurrikan „Ida“ und die Juli-Überschwemmungen in Europa werden für weiter steigende Rückversicherungspreise sorgen. Davon zeigt sich die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) überzeugt. Das könnte dem Trend zu einem Abflachen der Preiserhöhungen, der schon seit einigen Erneuerungsrunden anhält, entgegenwirken. Höhere Prämien durch die Bank, wie sie in anderen Zyklen zu beobachten waren, wird es aber nicht geben, glaubt S&P. … Lesen Sie mehr ›

KI in der Schadenbearbeitung

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Breakfast Lecture des Versicherungsmonitors, HDI bAV-Expertenforum, Bilanzpressekonferenzen von Signal Iduna und DEVK sowie eine neue Guidewire-Studie und die Versicherungskonferenz von S&P … Lesen Sie mehr ›

S&P-Rennliste: Wie sich die Versicherer berappeln

Die Versicherer im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika erholen sich gut vom Krisenjahr 2020 – es gibt jedoch regional deutliche Unterschiede. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Die Analysten erläutern, wo jetzt die größten Risiken für Versicherer lauern. Außerdem zeigt ein Blick auf die Rennliste, welche der von S&P bewerteten deutschen Versicherer besonders gut dastehen. … Lesen Sie mehr ›