Archiv ‘Structured Alpha’

Goldman Sachs Großaktionär bei Munich Re und Allianz

Die Investmentbank Goldman Sachs hält seit der vergangenen Woche 5,36 Prozent der Stimmrechte an Allianz-Aktien sowie 5,41 Prozent an denen der Munich Re. Die Bank hat in beiden Fällen rund 0,5 Prozent an Aktien der beiden Unternehmen gekauft und die übrigen Stimmrechte über verschiedene Finanzinstrumente erworben. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag im Rahmen ihrer Veröffentlichungspflichten mit. … Lesen Sie mehr ›

Allianz muss noch lange mit Skandal leben

Die Allianz kann nicht, wie sie gehofft hatte, den Structured-Alpha-Skandal in den USA schnell hinter sich lassen. Denn der Betrugsprozess gegen Gregoire Tournant, der die Fonds leitend gemanaged hat, soll erst am 5. Februar 2024 beginnen, also in rund 16 Monaten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Gericht begründet das mit der Komplexität des Vorgangs. Für Allianz-Chef Oliver Bäte ist das keine gute Nachricht. Er muss damit fertig werden, dass der Aktienkurs sich deutlich schlechter entwickelt als Kurse von Rivalen. Dabei spielt der US-Skandal eine Rolle. … Lesen Sie mehr ›

Allianz plant Vermögensverwalter-Gründung in China

Die Allianz verhandelt mit chinesischen Banken darüber, einen Vermögensverwalter in China aufzubauen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Fondsmanagement-Markt in der zweitgrößten Volkswirtschaft weltweit birgt großes Potenzial. Der Versicherer äußerte sich nicht dazu. Auch zu einem etwaigen Zusammenhang mit dem Structured-Alpha-Skandal schweigt das Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›

Friederike Krieger

Berechtigte Nachfragen bei der Allianz

 Kommentar  Die BaFin hat der Allianz wegen des Structured Alpha-Skandals ein Schreiben mit Forderungen geschickt. Die Aufseher verlangen von dem Konzern Verbesserungen bei den internen Kontrollen und eine klarere Regelung von Verantwortlichkeiten. Dieser Schritt ist vollkommen richtig, vor allem, wenn die Finanzaufsicht nach dem Wirecard-Skandal ihrem Versprechen, mehr Biss zu zeigen, Taten folgen lassen will. … Lesen Sie mehr ›

BaFin interveniert bei Allianz

Der Structured Alpha-Skandal holt die Allianz nun auch in Deutschland ein. Die Finanzaufsicht BaFin hat dem Versicherer ein Schreiben zugestellt. Darin fordert die BaFin den Konzern auf, seine internen Kontrollmechanismen zu verstärken und die Verantwortlichkeiten besser zu regeln. Weder BaFin noch Allianz wollen sich dazu äußern, doch Branchenkreise bestätigen entsprechende Medienberichte. … Lesen Sie mehr ›

Allianz profitiert von kräftigen Preissteigerungen

Die Allianz hat im zweiten Quartal 2022 den Umsatz um 8,2 Prozent auf 37,1 Mrd. Euro erhöht. Auch der operative Gewinn stieg, während der Nettogewinn für die Aktionäre um 23,3 Prozent auf 1,7 Mrd. Euro sank. Grund waren Geldstrafen und Schadenersatzzahlungen infolge des Structured Alpha-Skandals. Die Preise in der Schadenversicherung lagen um 4,8 Prozent höher. Die Zahlen nannte die Allianz in einer Pressemitteilung. Weitere Erläuterungen will der Konzern bei einer Pressekonferenz um 11 Uhr geben. … Lesen Sie mehr ›

Entspannter Allianz-Vorstand beeindruckt Analysten

Die Allianz unter Oliver Bäte wird den geplanten Gewinn von rund 13,4 Mrd. Euro im Jahr 2022 erreichen, trotz des Structured Alpha-Skandals, der Inflation und der steigenden Zinsen. Das glauben die Analysten der Investmentbank Berenberg nach einem Treffen mit der Konzernführung. Besonders beeindruckt hat die Experten, wie entspannt das Führungsteam auftrat. Weil das Management dem negativen Effekt von Structured Alpha auf den Aktienkurs begegnen will, erwarten sie einen zusätzlichen Aktienrückkauf über 1 Mrd. Euro. In Deutschland habe die Allianz so viel Marktmacht, dass sie aktuell selbst bei risikoarmen Autofahrern neun Prozent Preiserhöhungen durchsetzen könne. … Lesen Sie mehr ›

Fondsmanager Tournant sieht Verfahrensfehler

Im Structured Alpha-Skandal der Allianz, bei dem US-Pensionsfonds viel Geld verloren haben, läuft die gegenseitige Schuldzuweisung auf Hochtouren. Der Versicherer hat sich zwar des Betrugs für schuldig bekannt, sieht die Hauptverantwortung aber bei Ex-Investmentchef Gregoire Tournant. Der plädiert auf nicht schuldig und will den US-Strafverfolgern Verfahrensfehler nachweisen. Unterdessen verklagen sich der Pensionsfonds des US-Krankenversicherers Blue Cross Blue Shield und der Makler Aon gegenseitig. … Lesen Sie mehr ›

Wie Allianz-Manager bei Structured Alpha manipulierten

Das Management der Structured Alpha-Fonds, die von der Allianz in den USA verkauft wurden und zu einem Verlust von mehr als 5 Mrd. Dollar führten, hat mit allen Mitteln Anleger getäuscht. Davon geht die US-Wertpapieraufsicht SEC aus. In einem Risikobericht an Anleger haben die Manager demnach die möglichen Verluste bei einem Crash von 42,15 Prozent auf 4,15 Prozent reduziert – sie ließen einfach die 2 weg, schreibt die SEC. An einem Tag mit realen 18,26 Prozent Wertverlust im Crash Anfang 2020 veränderten sie den Wert in einer Mitteilung an Investoren einfach auf 9,26 Prozent. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Wer folgt auf Oliver Bäte?

 Herbert Frommes Kolumne   In den kommenden Wochen wird der Milliardenskandal um die Structured-Alpha-Fonds der Allianz für Diskussionsstoff sorgen. Es ist unwahrscheinlich, dass Konzernchef Oliver Bäte über die Affäre stolpert, zu sehr lieben die großen Anleger und Analysten seine kompromisslose Politik hoher Dividenden und Aktienrückkäufe. Aber in drei Jahren dürfte Bäte den Posten verlassen, wenn er in fünf Jahren Aufsichtsratschef werden will. Der Versicherungsmonitor spekuliert über den möglichen Nachfolger. Intern sehen wir nach jetzigem Stand vier mögliche Nachfolgerinnen oder Nachfolger. Aber vielleicht überrascht die Allianz auch mit einer externen Besetzung. … Lesen Sie mehr ›

Bäte will Structured Alpha-Skandal schnell beenden

Die Allianz wird der Structured Alpha-Skandal in den USA Milliarden kosten, hunderte Millionen sind bereits an geschädigte Anleger geflossen. Wie teuer das Fondsdebakel letztlich genau wird, wollte Allianz-Chef Oliver Bäte auf der Hauptversammlung nicht prognostizieren. Denn noch ist nicht klar, wie hoch mögliche Geldstrafen des Justizministeriums und der Börsenaufsicht sein werden. Bäte versprühte dennoch Optimismus. „Wir wollen das rechtlich und auch finanziell sehr schnell hinter uns bringen“, sagte er. Vor der Hauptversammlung mussten sich die Münchener harsche Kritik von Anlegern gefallen lassen. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Allianz-Dividende: Das süße Gift

 Herbert Frommes Kolumne  Allianz-Konzernchef Oliver Bäte zieht alle Register. Höhere Dividende, garantierte Dividendensteigerung in den kommenden Jahren und milliardenschwerer Aktienrückkauf – trotz einer Rückstellung von fast 4 Mrd. Euro, die der Konzern für die Folgen des Structured Alpha-Skandals bilden muss. Bäte glaubt, dass er das alles tun muss, um die Aktionäre gewogen zu halten. Offenbar haben sie immer noch Probleme mit dem Geschäftsmodell der Allianz und der aktuellen Umsetzung. … Lesen Sie mehr ›

Die Allianz-Aktie schwächelt

Der Kurs der Allianz-Aktie leidet unter den Vorwürfen gegen das Unternehmen in den USA, die den Konzern Milliarden kosten können. Zwar hat das Papier seit Jahresanfang 10,8 Prozent zugelegt, aber im Vergleich zu den Konkurrenten hinkt es hinterher. Jahrelang stand die Allianz beim Kurs-Gewinn-Verhältnis besser da als die Rivalen Axa, Generali und Zurich, jetzt schlechter. Die Klagen von Investoren gegen den Konzern wegen hoher Verluste aus Structured Alpha-Fonds und die Ermittlungen des US-Justizministeriums könnten die Allianz Milliarden kosten, erwarten Analysten, empfehlen das Papier aber trotzdem zum Kauf. Was wird Allianz-Chef Oliver Bäte bei der Vorstellung der Jahreszahlen am 18. Februar […] … Lesen Sie mehr ›