Keine Entwarnung in der Kfz-Versicherung | Gallagher Re sieht mehr Probleme bei der KI-Absicherung | DEVK beerdigt Hochhaus-Pläne
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
Finanzbranche warnt vor Wettbewerbsverzerrung durch öffentlichen Fonds
 Exklusiv  Die am Dienstag vorgestellten Änderungen für eine Reform der Riester-Rente sorgen in der Finanzbranche für Aufregung. Die überraschende Neuerung eines staatlich organisierten Standardfonds stößt auf heftigen Widerspruch. weiter (€)

Bild: © istockphoto / filmfoto
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Zahl des Tages
29,5 Mio. Dollar
Der inzwischen aufgelöste Versicherer Fireman’s Fund muss keine 29,5 Mio. Dollar (25,4 Mio. Euro) an die Produktionsfirma Media Rights Capital zahlen. Diese wollte diese Summe einklagen, nachdem der Schauspieler Kevin Spacey des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wurde und Dreharbeiten für die sechste Staffel der Serie House of Cards beeinträchtigt waren. Eine Jury hat jetzt entschieden, dass nicht die Diagnose „sexuelles Zwangsverhalten“ – eine versicherte Krankheit – für die Verluste verantwortlich war, sondern die negativen Schlagzeilen und der Reputationsverlust. 
News
Nach der unerwartet schnellen Rückkehr in die Gewinnzone sollten sich die Kfz-Versicherer nicht in Sicherheit wiegen, warnt HUK-Coburg-Vorstand Jörg Rheinländer. Eine Zunahme der Elementarschäden könnte schnell wieder zu versicherungstechnischen Verlusten führen. Insgesamt dürfte die Schere bei den Anbietern weiter auseinandergehen. weiter (€)

Bild: © Susanne Horn / Businessforum21

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Der Rückversicherungsmakler Gallagher Re warnt vor wachsenden Versicherungslücken durch KI-Risiken. Dazu gehören fehlerhafte Modelle, Diskriminierung und problematische Haftungsfragen, bei denen klassische Policen oft nicht greifen würden, heißt es. Gefragt seien neue Lösungen, bessere Governance und engere Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Unternehmen. weiter (€)
Es war ein ewiger Zankapfel zwischen der Stadt Köln und dem Versicherer DEVK: das geplante Hochhaus am Rhein. 144 Meter sollte es hoch werden, einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten und bis 2032 fertiggestellt werden. Jetzt hat die DEVK offiziell die Pläne für das Bauvorhaben beerdigt. weiter (€)
Zur Umsetzung der Insurance Recovery and Resolution Directive (IRRD) der EU plant die Bundesregierung ein Gesetz zum Umgang mit in Schieflage geratenen Versicherern. Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) begrüßt zwar, dass es einen klaren Rechtrahmen geben soll, äußert jedoch auch Kritik und fordert Nachbesserungen. weiter (€)
 Exklusiv  Die Helmsauer Gruppe und die neu gegründeten Helmsauer Brüder befinden sich schon seit längerem im Streit um die Fragen, ob sich die Namen der beiden Unternehmen nicht zu ähnlich sind. Zuletzt mussten sich die Helmsauer Brüder zwei Mal umbenennen. Jetzt prüft die Helmsauer Gruppe nach Informationen des Versicherungsmonitors eine Namensänderung. weiter (€)
Nach einem Verlust von 77 Mio. Euro im Jahr 2024 ist die Nürnberger im vergangenen Geschäftsjahr wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und hat sogar mehr verdient als erwartet. 2026 sollen die Beiträge sanierungsbedingt erneut planmäßig schrumpfen. Die Genehmigung der Übernahme durch die VIG steht noch aus. weiter (€)
Paukenschlag in Sachen Riester-Reform: Die Finanzexperten der Regierungskoalition im Bundestag haben sich auf bedeutende Änderungen am Gesetzentwurf geeinigt. So soll zum Ärger der Privatwirtschaft ein öffentlich verwaltetes Standarddepot kommen. weiter (€)
Der Allianz-Konzern investiert über Allianz X in den weltweit führenden Telematik-Dienstleister Cambridge Mobile Telematics. Gleichzeitig wollen Allianz Partners und Allianz Versicherung die Angebote des US-Unternehmens nutzen. Bei dem Versicherer wird dies allerdings noch etwas dauern. weiter (€)
Der Automobilzulieferer Continental hat in der Einladung zur anstehenden Hauptversammlung jetzt die Höhe des Vergleichs veröffentlicht, auf die er sich mit seinen D&O-Versicherern geeinigt hat: 43,7 Mio. Euro sollen die Unternehmen für Schadenersatzansprüche im Dieselskandal zahlen. Zehn Versicherer werden genannt. weiter (€)
Der Cyber-Assekuradeur Stoïk baut seine Cyberversicherung aus und integriert erstmals einen Rechtsschutzbaustein. Die Erweiterung ist für Unternehmen mit bis zu 150 Mio. Euro Jahresumsatz vorgesehen und wird ohne Mehrprämie sowie ohne zusätzliche Risikoprüfung angeboten. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Die Altersvorsorge bei der Bayerischen Versorgungskammer ist und bleibt sicher. Wir haben 2,8 Millionen Versicherte und wir werden keinem davon die Leistungen kürzen. Darauf können sich unsere Versicherten verlassen.“
Axel Uttenreuther, Chef der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), äußert sich im Interview mit der Münchener Zeitung TZ zu den Millionenverlusten, die die BVK bei US-Investments eingefahren hat.
Die Redaktion empfiehlt
Es läuft wieder besser für Deutschlands größten Autoversicherer: Im vergangenen Jahr hat die HUK-Coburg sowohl die Zahl der Kfz-Versicherungsverträge als auch die Preise erhöht und kehrt zurück in die Gewinnzone. HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann spricht von einem Rekordjahr und erläutert, worin sich sein Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Meinung am Mittwoch  Lässt das Investoreninteresse am Maklermarkt nach? Und welche Konsequenzen hätte das für die Strategie, Governance und Entscheidungsfindung in den Unternehmen? Welche Resilienz zeigen verschiedene Geschäftsmodelle in einer solchen Situation? Warum echter Wert nicht im Exit entsteht, sondern im Geschäftsmodell selbst, erläutert MRH-Trowe-Chef Ralph Rockel. weiter (€)

Bild: © MRH Trowe
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Schadensfall
Der Pappkamerad auf dem Beifahrersitz
Im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gibt es auf Autobahnen häufig eine spezielle Spur, reserviert für Fahrzeuge mit mehreren Insassen. So sollen Staus verringert werden, Fahrgemeinschaften kommen schneller voran. Beamte im Bezirk Los Angeles haben jetzt einen Autofahrer angehalten, der sich aus einer leeren Jacke einen Beifahrer selbst gebastelt hatte, um schneller voranzukommen. Den Polizisten kam der Kamerad auf dem Beifahrersitz verdächtig dünn vor. Bei der Kontrolle stellte er sich dann als Jacke heraus, die um den Vordersitz gewickelt und mit dem Sicherheitsgurt festgeschnallt war, um wie ein Mensch auszusehen. „Netter Versuch – aber Jacken zählen nicht als Beifahrer im Sinne der Carpool-Spur-Vorschriften“, schrieben die Beamten in ihrem Bericht. Weiter auf UPI.com

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