Versicherer sollten in KI schulen | Patrick Smolka verlässt MSIG Europe | Geringe Hurrikan-Schäden
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
GDV will Prämien in Hochwassergebieten deckeln
Die Versicherungsbranche hat ihren Vorschlag für eine stärkere Verbreitung von Elementarschadenversicherungen um einen neuen Baustein ergänzt. Besonders schwere Versicherungsrisiken sollen in einer neuen Gesellschaft namens Elementar Re gebündelt werden, die Prämien will der Versichererverband GDV deckeln. Zur Finanzierung sollen alle Gebäudekunden per Zuschlag beitragen. Kritik kommt von Klimaaktivisten. weiter (€)

Bild: © picturealliance/dpa/Boris Roessler
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Zahl des Tages
200 Mio. Dollar
Das verheerende Feuer in einem Wohnkomplex in Hongkong Ende November dürfte versicherte Schäden von mindestens 200 Mio. Dollar (172 Mio. Euro) verursacht haben, schätzt die Ratingagentur AM Best. Den Großteil davon werden wohl die Rückversicherer tragen.
News
Versicherer sollten Mitarbeitende im Umgang mit künstlicher Intelligenz schulen, empfahl Hermann-Josef Tenhagen vom Verbraucherportal Finanztip bei der Verleihung der „Digitalen Leuchttürme 2025“ der Süddeutschen Zeitung in Köln. KI bietet seiner Meinung nach das Potenzial, die größten Ärgernisse für Kundinnen und Kunden zu beseitigen: lange Bearbeitungszeiten, schlechter Service und Probleme bei der Schadenregulierung. Über die Auszeichnungen freuen konnten sich Domcura, Hiscox, Schunck und die Hanseatische Versicherungsbörse. weiter (€)

Bild: © Maurice Gramatke / gadplan GmbH
 Leute – Aktuelle Personalien  Patrick Smolka (Bild) scheidet zum Jahresende bei MSIG Europe SE aus. Seit der Fusion des Industrieversicherers mit MS Amlin war er neben Herbert Baeten einer der beiden Chief Underwriting Officer der Gruppe. Baeten führt den Bereich künftig allein weiter. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Baloise, der Allianz Life Malaysia und dem US-Cyberspezialisten Coalition. weiter (€)

Bild: © MSIG Europe

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Die Munich Re beziffert die versicherten Schäden in der auslaufenden Hurrikansaison mit rund 4 Mrd. Dollar (3,4 Mrd. Euro). Die Entwicklungen waren damit unterdurchschnittlich, wie der Rückversicherer in einem aktuellen Bericht schreibt. Grund dafür ist laut der Expertinnen und Experten der Umstand, dass die Stürme seltener auf Land oder auf Regionen mit geringer Versicherungsdichte getroffen waren. weiter (€)
Im deutschen D&O-Markt deutet sich eine langsame Preiswende an. Bei der aktuellen Erneuerung sind die Prämien in der Managerhaftpflichtversicherung nicht mehr so stark gesunken, wie in den Vorjahren, sagte Allianz-Commercial-Manager Alfred Mora dem Versicherungsmonitor anlässlich der Veröffentlichung eines neuen D&O-Reports des Versicherers. Die D&O-Versicherer stehen vor einer Reihe von Großschäden, dazu kommen neue Haftungsrisiken, etwa durch künstliche Intelligenz. weiter (€)
 Exklusiv  Der Digitalmakler Clark und der Technologiedienstleister Hypoport erweitern ihre Kooperation. Die von Dominik Strebel geleitete Deutschland-Einheit Clark Germany bündelt das Bestandsgeschäft bei Qualitypool, der Maklerpool-Tochter der Hypoport Insurtech AG. Qualitypool ist einer von mehreren Pool-Partnern, mit denen Clark bislang für die Servicierung des Geschäfts zusammengearbeitet hat. Die operative Abwicklung erfolgt künftig über die Systeme der Smart Insurtech AG, die ebenfalls Teil von Hypoport Insurtech ist. weiter (€)
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Der GDV hat gemeinsam mit verschiedenen Verbänden und Organisationen aus dem Verkehrssektor unverbindliche Regeln für das Abschleppen von Elektrofahrzeugen erarbeitet. Ziel ist ein einheitliches Vorgehen nach Unfällen mit E-Autos – verbunden mit einer deutlichen Kostensenkung, nicht zuletzt für die Versicherer. Zentraler Gedanke des neuen Leitfadens ist, dass die E-Autos nach einem Unfall nicht anders behandelt werden sollten als solche mit Verbrennungsmotor. weiter (€)
Die Regierung verschärft die Haftungsregeln bei E-Scootern. Künftig sollen Halter verschuldensunabhängig für Schäden haften, eine aktuelle Ausnahme für die kleinen Elektrofahrzeuge von den Kfz-Haftpflichtregeln soll gestrichen werden. Das sieht ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums vor. weiter (€)
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Der Maklerpool und Technologiedienstleister Blau Direkt hat den Makler Main-Finanzkanzlei GmbH mit Sitz in Würzburg übernommen. Die Transaktion erfolgt im Zuge einer Ruhestandsregelung rückwirkend zum Jahresbeginn 2025. Blau Direkt integriert den Bestand in die eigenen Service- und Beratungsstrukturen, die Kundenbetreuung erfolgt künftig über die Blau-Direkt-Tochter Tjara. weiter (€)
Zitat des Tages
„Bernd Stromberg würde heute schon mit Blick auf die Geschwindigkeit untergehen – zumindest hier.“
Oliver Schoeller, Co-CEO der Barmenia Gothaer, spricht in einem Interview mit Cash über den neuen „Stromberg“-Film, der in diesen Tagen in den Kinos anläuft.
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Die Redaktion empfiehlt
Firmeneigene Versicherer, sogenannte Captives, erfreuen sich bei Unternehmen nach wie vor großer Beliebtheit. Auch die Commerzbank plant jetzt die Gründung einer Rückversicherungs-Captive. Das Kreditinstitut bestätigte einen Bericht des Branchenmediums Finanz-Szene. Das Unternehmen namens Commerz Re soll helfen, die Risiken des Konzerns besser zu steuern. weiter (€)

Bild: © Commerzbank AG
Meinung & Analyse
 Meinung am Mittwoch  Physische Bedrohungen für Unternehmen werden zunehmend sichtbarer und finanziell belastender. Für deutsche Firmen mit globalen Standorten wird es immer wichtiger, diese Risiken zu verstehen und in strategische Entscheidungen einzubeziehen, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich beim Industrieversicherer Swiss Re Corporate Solutions. weiter (€)

Bild: © Swiss Re Corporate Solutions
Schadensfall
Schwan bremst Shinkansen aus
Die japanischen Hochgeschwindigkeitszüge Shinkansen sind berühmt für ihre Pünktlichkeit. Jetzt sorgte allerdings ein tierischer Vorfall in der Präfektur Miyagi, im Nordosten der Hauptinsel, für Verspätung. Ein Schwan spazierte auf den Gleisen umher, weshalb der Zugführer den Schnellzug stoppen musste. Das Tier blieb unversehrt, allerdings verspäteten sich gleich drei Shinkansen. Rund 1.300 Fahrgäste kamen später an ihr Ziel. weiter auf Spiegel.de

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