Generali stärkt Employee-Benefits-Geschäft | Tönnies und Marsh mit gemeinsamer Seuchen-Police | WTW übernimmt Pensionen von Areva
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
MSK: Captives sind gekommen, um zu bleiben
Firmeneigene Versicherer, sogenannte Captives, werden für Unternehmen immer beliebter, um Risiken zu managen. Laut der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) gab es in den vergangenen zwei Jahren in Europa 60 Captive-Gründungen. Das Prämienvolumen steigt kontinuierlich, wenn auch langsamer als der Gesamtmarkt. weiter (€)

Bild: © iStock | rangsarit-chaiyakun
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Zahl des Tages
670 Mio. Dollar
Der versicherungstechnische Gewinn im Schaden- und Unfallgeschäft des US-Versicherers AIG lag im vierten Quartal 2025 bei 670 Mio. Dollar (562,2 Mio. Euro). Das entspricht einem Anstieg von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Getrieben wurde der Anstieg vor allem durch deutlich geringere Katastrophenschäden sowie eine günstigere Schadennachentwicklung aus früheren Jahren.
News
Über sein Generali-Employee-Benefits-Netzwerk versorgt der italienische Versicherer multinationale Unternehmenskunden mit Vorteilsprogrammen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa für die Altersvorsorge. Jetzt hat sich Generali mit Swiss Life Global Solutions auf die Übernahme des Swiss Life Networks geeinigt. Nach Angaben von Generali entsteht dadurch der größte Anbieter in diesem Bereich weltweit mit einem verwalteten Prämienaufkommen von 3 Mrd. Euro. weiter (€)

Bild: © picture alliance / ZUMAPRESS.com | Gian Mattia D'Alberto

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Der Fleischkonzern Tönnies hat gemeinsam mit dem Versicherungsmakler Marsh eine spezielle Betriebshaftpflichtpolice für Fleischlieferanten im Seuchenfall entwickelt. Sie soll einspringen, wenn die Betriebshaftpflicht von Landwirten, die Tönnies beliefern, nicht greift oder nicht ausreicht. Hintergrund sind immer häufiger auftretende Tierseuchen wie die Afrikanische Schweinepest. weiter (€)
Die WTW Pensions Holding GmbH übernimmt die deutschen Pensionsverpflichtungen des ehemaligen französischen Areva-Konzerns. Areva war ein französischer Konzern, der im Bereich Kernenergie tätig war und später in die Unternehmen Framatome und Orano aufgespalten wurde. Das Volumen der Transaktion liegt laut einer Mitteilung im dreistelligen Millionenbereich.  weiter (€)
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 Exklusiv  Das Oberlandesgericht Köln hat am Dienstag ein für die D&O-Versicherung wegweisendes Urteil gefällt. Im Prozess gegen einen der D&O-Versicherer der insolventen Greensill-Bank entschieden die Richter, dass die Gesellschaft den Vertrag anfechten durfte – trotz Klauseln, die eigentlich genau das verhindern sollten. Damit hat die D&O-Versicherer das Heros-Urteil des Bundesgerichtshofs von 2011 eingeholt. Die Entscheidung dürfte in den kommenden Wochen für viele Diskussionen im Markt sorgen. weiter (€)
Zwischen dem alten und dem neuen Makler Helmsauer, beide Nürnberg, herrscht dicke Luft, die Gerichte sind eingeschaltet. Die Brüder Bastian und Steffen Helmsauer, die kurz nach ihrem Vater die Maklergruppe verlassen und mit dem Helmsauer-Verbund eine neue gegründet hatten, haben jetzt nach eigenen Angaben vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth einen ersten Erfolg erzielt. Demnach wird der Interimschef der Helmsauer-Gruppe Sven Tischendorf negative Äußerungen über die Brüder und ihre Kompetenz nicht wiederholen. weiter (€)
Die Reeder werden bei der Erneuerung ihrer Schiffshaftpflichtversicherungen am 20. Februar 2026 erneut tiefer in die Tasche greifen müssen. Die sogenannten P&I Clubs, spezialisierte Gegenseitigkeitsversicherer, peilen wegen hoher Schäden allgemeine Prämienerhöhungen zwischen 5 und 8 Prozent an, berichtet die Ratingagentur AM Best. Gute Kapitalanlageergebnisse schüren aber auch die Hoffnung der Schiffseigner auf Prämienrückerstattungen und -rabatte. weiter (€)
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Zitat des Tages
„KI-Agenten verkaufen keine Versicherungen. Von daher haben wir kein regulatorisches Problem. KI-Agenten unterstützen bei der Orientierung und Produktsuche. Darauf müssen sich alle Anbieter einstellen, deren Angebote gefunden werden sollen. Die Versicherer haben diese Entwicklung fest im Blick.“
GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen äußert sich zur US-Vergleichsplattform Insurify. Am Dienstag hatte das Unternehmen gemeinsam mit dem spanischen Assekuradeur Tuio angekündigt, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und ChatGPT Versicherungsabschlüsse zu ermöglichen.
Die Redaktion empfiehlt
Nachdem die US-Vergleichsplattform Insurify angekündigt hatte, mithilfe von künstlicher Intelligenz und ChatGPT Versicherungsabschlüsse möglich zu machen, sind die Aktien großer Versicherer am Dienstag stark gefallen. Betroffen waren alle großen europäischen Gesellschaften. Investoren sorgen sich, dass KI die Geschäftsmodelle der Marktteilnehmer stark verändert und Versicherer unter Druck setzt. Auch Versicherungsmakler müssen damit rechnen, durch KI-Agenten überflüssig zu werden, so die Befürchtung. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Meinung am Mittwoch  Künstliche Intelligenz verändert die Versicherungswirtschaft auf mindestens zwei Ebenen zugleich: Sie schafft neue, teils schwer kalkulierbare Risiken. Und sie beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit – und damit auch die Erwartungen von Unternehmenskunden, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich bei Swiss Re Corporate Solutions. weiter (€)

Bild: © Swiss Re Corporate Solutions
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Schadensfall
Flauschige Pendlerin on tour
Eine Katze aus Bremen wollte Pendlerin sein – allerdings ganz ohne Bahncard. In Berne stieg die schwarz-weiße Wiederholungstäterin gemütlich in eine Regionalbahn, und ließ sich in die Hansestadt chauffieren. Nach einer kleinen Wasserpause bei der Bundespolizei ging es zur Bremer Katzenhilfe, bevor Frauchen und Herrchen sie am nächsten Tag wieder abholten. Die Vierbeinerin fuhr zwar schwarz, doch Konsequenzen drohen ihr keine, wie es hieß. weiter auf Spiegel.de

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