Erstmals Dividende bei der Deutschen Familienversicherung | Länder für echtes Standardprodukt bei Riester-Reform | Kommentar: Das Sommerhaus der Stars
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
Stoïk verlegt deutschen Sitz nach München
 Leute – Aktuelle Personalien  Der Cyber-Assekuradeur Stoïk baut seine Präsenz in Deutschland aus und eröffnet ein Büro in München. Es soll künftig die Hauptanlaufstelle der Franzosen in Deutschland sein und wird von Deutschland-Chefin Franziska Geier geleitet, wie das Unternehmen dem Versicherungsmonitor verriet. Außerdem: Dual Deutschland vergrößert sein M&A-Team (Mergers & Acquisitions). Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Passport Card, Global und Munich Re Specialty. weiter (€)

Bild: © Stoïk Deutschland GmbH
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Zahl des Tages
56 Anträge
Die Schlichtungsstelle der Finanzaufsicht BaFin hat im vergangenen Jahr 56 Anträge im Zusammenhang mit Versicherungsgeschäften erhalten, neun mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt erhielt die Stelle 1.521 Anträge.
News
Die Deutsche Familienversicherung (DFV) will an ihre Aktionäre zum ersten Mal seit der Gründung im Jahr 2007 eine Dividende ausschütten. Das von Stefan Knoll geführte Frankfurter Unternehmen konnte im vergangenen Jahr weiter zulegen und hat seine ursprüngliche Ergebnisprognose übertroffen, nachdem die Zahlen für 2024 noch stark durch den Rückzug von der Börse belastet waren. weiter (€)

Bild: © Deutsche Familienversicherung

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Der Bundesrat hat sich kritisch mit den Plänen der Bundesregierung für eine Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge beschäftigt. Vor allem das vorgesehene Standardprodukt bleibe hinter den Erwartungen zurück, heißt es in einer Stellungnahme. Nötig sei ein „echtes“ Standardprodukt mit deutlich niedrigeren Kosten, um den Sparern Orientierung zu geben. Die Länder wünschen sich außerdem Änderungen bei der Kinderzulage und eine Einbeziehung der Selbstständigen. weiter (€)
 Kommentar  Der neue Munich-Re-Chef Christoph Jurecka weiß gar nicht mehr, wann er sich selbst das letzte Mal krankgemeldet hat. Das wissen wir dank einer kurzen Umfrage des Business Insiders. Die Debatte, die aus diesem Beitrag entstanden ist, ist so polarisiert wie die gesamte aktuelle Diskussion um den hohen Krankenstand. Doch damit ist niemandem geholfen, schreibt Katrin Berkenkopf. weiter (€)
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Die SPD in Nordrhein-Westfalen macht sich für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Versicherungen und Krediten sowie den Abbau weiterer Benachteiligungen für jüngere Menschen stark, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Mit Blick auf die Verbraucherkreditrichtlinie der EU fordert sie die schwarz-grüne Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine umfassende Umsetzung des „Rechts auf Vergessenwerden“ einzusetzen und in den eigenen Zuständigkeiten ebenfalls entsprechend zu agieren. weiter (€)
 Exklusiv  Assekuradeure sind ein schnell wachsender Teil des Versicherungsmarktes in Europa – daher war es nur logisch, dass sich Ende 2025 eine europäische Vereinigung dieser Unternehmen gegründet hat. Im Interview erklärt der geschäftsführende Direktor William Pitt, was seine Ziele sind, wie er den deutschen Markt sieht – und warum Assekuradeure eine starke Konkurrenz beim Kampf um Fachkräfte sind. weiter (€)
 Leute – Aktuelle Personalien  Die Barmenia Gothaer treibt die angekündigte Wachstumsstrategie im Industriekundengeschäft voran und holt Jens Groß als neuen Leiter für das Underwriting. Die bisherige Amtsinhaberin übernimmt eine andere Aufgabe im Unternehmen. Auch der Industrieversicherer HDI Global in Großbritannien ernennt einen neuen Chef-Underwriter. weiter (€)
Die Maßnahmen der US-Regierung gegen die Gleichstellungs- und Diversitätspolitik in der Wirtschaft könnte im Zuge von Arbeitnehmerklagen gegen Diskriminierung auch Folgen für die D&O-Versicherung haben, sagte D&O-Spezialistin Karen Witt von Aon bei der Euroforum-Haftplichtkonferenz. Makler Harald Köberich warnte jedoch vor Panik: Firmen agierten derzeit mit viel Augenmaß – die Gefahr eines drastischen Anstiegs von Schadenfällen sieht er deswegen noch nicht. Unbestritten ist: Unternehmen, die in Europa und in den USA aktiv sind, müssen einen Spagat meistern. weiter (€)
Die chinesische Regierung prüft Pläne, die staatlichen Versicherer mit Kapital aus dem Verkauf einer Sonderanleihe zu stärken. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Es soll um 200 Mrd. Yuan (24,2 Mrd. Euro) gehen, heißt es. Mit dem Geld will Beijing Versicherer stützen, die 2025 auf Geheiß der Regierung ihre Aktienquoten erhöht haben, um die Börsenkurse zu stützen. weiter (€)
 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: SZ-Versicherungstag unter anderem mit einem Dinnerspeech von Giulio Terzariol sowie die Jahresmedienkonferenz des GDV weiter (€)
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Zitat des Tages
„Ich denke, hier werden wir auch über die Möglichkeit einer verpflichtenden Vorsorge reden müssen, da sich das Modell der Freiwilligkeit nicht so richtig bewährt hat.“
Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen Karl-Josef Laumann (CDU) spricht im Kölner Stadt-Anzeiger über die Stärkung von privater und betrieblicher Altersvorsorge.
Die Redaktion empfiehlt
Bei der Versicherungsombudsfrau Sibylle Kessal-Wulf sind im vergangenen Jahr fast 30.000 Beschwerden eingegangen – und damit mehr denn je. Gegen keine andere Sparte richteten sich 2025 mehr Anträge als gegen die Kfz-Versicherung. Auch hier legten die Beschwerden noch einmal zu. Aber auch in anderen Sparten stieg die Zahl der Anträge an. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Der vom Bundestag beschlossene Gesetzentwurf zur Änderung des Verbrauchervertrags- und des Versicherungsvertragsrechts markiert das Ende des sogenannten ewigen Widerrufsrechts bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden. Auch wenn keine kurzfristige Entlastung der Lebensversicherer in Bezug auf Altverträge zu erwarten ist, entfaltet die Reform strukturelle Wirkung – etwa mehr Klarheit in der Rückstellungspraxis, schreibt Anna-Catharina von Girsewald von der Kanzlei Oppenhoff & Partner. weiter (€)

Bild: © Oppenhoff
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Schadensfall
Himmlische Inspiration oder doch irdische Bewunderung?
Seit einer Restaurierung kommt Besuchern der römischen Basilika San Lorenzo in Lucina das Gesicht eines Engels merkwürdig bekannt vor: Es erinnert nämlich sehr stark an das der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Dabei sollte es eigentlich nur um die Wiederherstellung der originalen Wandmalerei gehen. Der örtliche Dekorateur steht jetzt im Verdacht, für dieses nicht geplante Kunst-Update verantwortlich zu sein. weiter auf Spiegel.de

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