Vorstoß für verpflichtende betriebliche Vorsorge | Warum es Captives nach Deutschland zieht | PKV muss bei Zusatzversicherungen nachbessern
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Versicherungsmonitor
03.07.2026 | {%email}

Top Thema
Ottonova: Die Kundendaten sind entscheidend
Die gezielte Sammlung und Nutzung der Kundendaten kann in der Krankenversicherung den entscheidenden Unterschied machen, glaubt der Vorstandschef von Ottonova Bernhard Brühl. Künstliche Intelligenz spiele dabei eine wichtige Rolle – auch wenn es darum geht, den Versicherten passende Gesundheitsangebote zu machen. weiter (€)

Bild: © N. Gordine (VVB)
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Zahl des Tages
2. Platz
Die Direktversicherungs-Tochter der Zurich DA Direkt meldet für 2025 ein Prämienwachstum von 31 Prozent auf 451 Mio. Euro. Damit ist sie nun nach eigenen Berechnungen zweitgrößter Direktversicherer in Deutschland hinter der HUK24.
News
Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz mit seinem Ausspruch über die gesetzliche Rentenversicherung als Basisabsicherung für Aufregung gesorgt hat, kommt vom Arbeitnehmerflügel der CDU die Forderung nach einer verpflichtenden betrieblichen Altersversorgung. weiter (€)

Bild: © iStock/Santje09

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Die Volkswagen-Captive zieht von Dublin nach Braunschweig, Telekom gründet einen firmeneigenen Rückversicherer in Köln – am Captive-Standort Deutschland gibt es nach Jahren der Stagnation Bewegung. Bei einer Fachveranstaltung berichteten Manager beider Unternehmen über die Fortschritte ihrer Projekte. Beide treiben ähnliche Motive nach Deutschland. weiter (€)
Die privaten Krankenversicherer (PKV) haben noch Potenzial bei der Entwicklung neuer Zusatzversicherungen, glaubt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. Die Bedeutung dieser Policen werde zunehmen, nicht nur für gesetzlich Versicherte, sagte er bei einer Fachtagung. Handeln muss die Branche auch beim Thema Leistungsausgaben. weiter (€)
 Exklusiv  Den gesetzlichen Krankenkassen wird zu viel aufgebürdet, sie brauchen Entlastung. Das kann mit Zusatzpolicen geschehen, sagt Thomas Brahm, Chef der Debeka und des PKV-Verbandes. Im Interview mit Versicherungsmonitor und SZ spricht er auch über das Problem Umdeckung, die wachsende Rolle von Finfluencern – und den Vorstoß der Debeka in die Gewerbeversicherung. weiter (€)
 Leute – Aktuelle Personalien  Stoïk baut sein Deutschlandgeschäft aus und holt eine erfahrene Vertriebsexpertin vom Rivalen Coalition. Mitten im intensiven Wettbewerb der Cyber-Assekuradeure übernimmt sie eine Schlüsselrolle – in einem Markt, der von Preisdruck, Innovation und wachsender Konkurrenz geprägt ist. weiter (€)
Bei der Barmenia Gothaer wird die Verschmelzung der beiden Krankenversicherer erst 2030 oder 2031 erfolgen, erwartet Vorstand Christian Ritz. Gerade in der Vollversicherung sei die Verschmelzung anspruchsvoll, hinzu komme eine hohe Belastung durch die neue Gebührenordnung für Ärzte. weiter (€)
Kehrtwende bei der Allianz: Statt die Marke LV= für das von dem britischen Lebensversicherer LV übernommene Sachversicherungsgeschäft wie geplant einzustellen, stärkt der Versicherer die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft. Der gemeinsame Vertrieb von Hausrat-, Kfz- und Haustier-Policen wird fortgeführt. weiter (€)
Die italienische Unicredit hat ihren Anteil an der Generali auf 8,7 Prozent erhöht. Das wurde auf der Hauptversammlung des Versicherers bekannt. Die Nachricht kommt überraschend, denn eigentlich wollte die Bank ihren Anteil reduzieren. Sie hat bislang von einem reinen Finanzinvestment gesprochen. weiter (€)
 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Eiopa blickt auf fondsgebundene Lebensversicherungen und Sustainable Finance, Jahresbericht der Versicherungsombudsfrau, Jahrestagung der Deutschen Aktuarvereinigung und Hauptversammlungen von Scor, Munich Re und Axa weiter (€)
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Zitat des Tages
„Wir müssen intensiver prüfen, was wir auch ohne den Gesetzgeber besser machen können.“
Der Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherer Florian Reuther räumt bei einer Fachtagung Handlungsbedarf bei den Leistungsausgaben ein.
Die Redaktion empfiehlt
Die Munich Re-Tochter Ergo will bis zum Jahr 2030 insgesamt 1.000 Stellen abbauen und 700 Beschäftigte umschulen. Arbeitsdirektorin Lena Lindemann erläuterte nun in einem Interview mit Bloomberg, in welchen Bereichen Jobs wegfallen und wer nur schwer durch KI ersetzt werden kann. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Das neue BaFin-Rundschreiben zur Lösegeldversicherung beinhaltet keine materiellen Änderungen, obwohl die Veröffentlichung Anlass geboten hätte, die bestehenden Anforderungen kritisch zu überprüfen, schreibt Dan Schilbach von der Kanzlei Clyde & Co. Versicherer sollten sich mit den Vorgaben in jedem Fall beschäftigen. weiter (€)

Bild: © Clyde & Co
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Schadensfall
Attacke vom Dirigenten-Pult
Bei einem Konzert im finnischen Lahti bewegte sich Dirigent Matthew Hall so dynamisch, dass er dabei Geigensolistin Elina Vähälä ihr kostbares Instrument aus den Händen schlug. Die Finnin zeigte gute Reaktionsfähigkeit und federte den Aufprall der Geige mit ihrem Fuß ab. So blieb das seltene Stück unversehrt – ansonsten wäre der Schaden siebenstellig ausgefallen, das Instrument stammt aus dem 18. Jahrhundert. Als sich alle vom Schock erholt hatten, ging das Konzert weiter. weiter auf RP-online.de

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