Sollten Unternehmen Pensionsverpflichtungen ausfinanzieren? | Allianz investiert in Großbatteriespeicher | Großer Aufwand für Versicherer durch IRRD
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
S&P: Rückversicherer können Belastungen durch Iran-Krieg schultern
Das Ausmaß der Schäden infolge des Iran-Kriegs auf die Rückversicherer und die Auswirkungen auf die Branche lassen sich aufgrund der anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen noch nicht abschätzen, schreibt S&P in einem aktuellen Bericht. Die Stabilität des Sektors und seine Kreditqualität sieht die Ratingagentur wegen der starken Kapitalausstattung jedoch nicht gefährdet.  weiter (€)

Bild: © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Altaf Qadri
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Zahl des Tages
172 Prozent
Laut einer Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox steigen die Kfz-Versicherungsbeiträge für Senioren stark im Alter an: So zahlen Autofahrerinnen und Autofahrer im Alter von 85 Jahren bis zu 172 Prozent mehr für ihre Kfz-Versicherung als 55-Jährige.
News
Es ist eine Zwickmühle: Steckt ein Unternehmen sein Kapital lieber in das operative Geschäft oder sollte sich die Firma zunächst um die Ausfinanzierung ihrer Pensionsverpflichtungen kümmern? Die Frankfurt School of Finance & Management hat zusammen mit dem Vermögensverwalter Fidelity diesen Zielkonflikt untersucht. Für besonders wachstumsstarke Firmen liefert die Studie einen eindeutigen Ratschlag. weiter (€)

Bild: © Olga Shumitskaya

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Allianz Global Investors übernimmt einen Anteil von 50 Prozent an einem Portfolio von elf im Bau befindlichen Großbatteriespeicheranlagen in Deutschland mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 500 Mio. Euro. Das Joint Venture mit dem Energieunternehmen Total Energies umfasst Finanzierung, Bau und Betrieb der Anlagen, die 2028 in Betrieb genommen werden sollen. Es ist die erste Eigenkapitalinvestition des Allianz-Vermögensverwalters in ein Portfolio von Großbatteriespeichern. weiter (€)
 Exklusiv  Die EU will mit der Insurance Recovery and Resolution Directive (IRRD) einen einheitlichen Rahmen für die Sanierung und Abwicklung von Versicherern schaffen. Auf die betroffenen Gesellschaften kommt ein großer Aufwand zu, auch kleinere Spezialversicherer könnten betroffen sein, warnen Frank Püttgen und Gunars Urdze von KPMG Law im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Neuigkeiten gibt es zu dem Sicherungsfonds für Schaden- und Unfallversicherer, den die BaFin ins Gespräch gebracht hatte. weiter (€)
Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und die militärischen Reaktionen des Landes in der gesamten Golfregion beeinträchtigen nicht nur die Luft- und Schifffahrt, sondern erhöhen auch das Risiko von Schäden in der Sachversicherung sowie von Betriebsunterbrechungen, schreibt die Ratingagentur DBRS Morningstar in einem aktuellen Bericht. Für die Versicherer besteht das Risiko eines Kumulschadens, weil mehrere Sparten gleichzeitig betroffen sein könnten. weiter (€)
Die gesetzliche Pflegeversicherung steckt tief in den roten Zahlen. In den kommenden Jahren zeichnen sich Milliardenlücken ab. Nur mithilfe von Bundesdarlehen gelingt es ihr, eine schwarze Null zu erreichen. Die privaten Krankenversicherer (PKV) schlagen ein drei Punkte umfassendes Sofortprogramm vor, um das Defizit zu begrenzen. Von den Vorschlägen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung halten sie dagegen wenig. weiter (€)
Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich wird den britischen Spezialversicherer Beazley übernehmen. Kurz vor Ablauf der Frist am 4. März teilte Zurich mit, dass Beazley den Bedingungen des 8,1 Mrd. Pfund (9,3 Mrd. Euro) schweren Übernahmeangebots nun zugestimmt hat. Der Abschluss wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Ein paar Dinge müssen wir uns noch mal genau anschauen. Wir werden daran arbeiten, dass die Gebührenstruktur vielleicht noch gesenkt werden kann.“
Michael Thews, für das Altersvorsorgereformgesetz zuständiger Berichterstatter der SPD-Fraktion, äußert sich im Handelsblatt noch unzufrieden mit der Höhe des Kostendeckels, der für die staatlich geförderten Vorsorgeprodukte gelten soll. Aus Sicht vieler Genossen ist dieser zu großzügig angesetzt.
Die Redaktion empfiehlt
 Exklusiv  Der Makler Willis hat in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar Markanteile verloren. Die 2021 gescheiterte Fusion mit dem Rivalen Aon brachte Unruhe und hohe Fluktuation für den gesamten Konzern Willis Towers Watson, zu dem der Makler gehört. Mitte 2024 holte die Gruppe die erfahrene Managerin Lucy Clarke von Marsh, um die Wende einzuleiten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt sie, wie Willis bei Kunden punkten will und warum sie an eine Fusionswelle unter den Versicherern glaubt. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Digitaler Dienstag  Künstliche Intelligenz (KI) entfaltet ihr Potenzial erst in modernen Strukturen. Wer neue Technologie in alte Prozesse presst, skaliert vor allem bestehende Schwächen, aber keine fortschrittlichen Lösungen. Echte Transformation gelingt erst, wenn Organisation, Kultur und Verantwortung neu gedacht werden. Ebenso ist nicht die Menge an Daten entscheidend, sondern die Fähigkeit, daraus die richtigen Entscheidungen abzuleiten, schreibt Sylvia Eichelberg, Chief Operating Officer der Barmenia Gothaer. weiter (€)

Bild: © Gothaer
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Schadensfall
Hier wurden Sie vielleicht nicht geholfen
Die TV-Moderatorin Verena Pooth hat ein dickes Problem: 2021 brachen Diebe in ihre Villa in Meerbusch bei Düsseldorf ein und stahlen Schmuck und Juwelen im Wert von Millionen Euro. Doch der Versicherer, laut Bild-Zeitung die Helvetia, zahlte nur einen Teil. Offenbar war die Versicherungssumme nicht ausreichend. Pooth und ihr Mann Franjo ziehen jetzt vor Gericht und wollen den Versicherungsmakler verklagen, der ihnen damals die Hausratversicherung verkauft hatte. Das Unternehmen habe sie nicht ausreichend beraten, so der Vorwurf. Wer welchen Fehler gemacht hat, muss jetzt das Landgericht Düsseldorf klären. weiter auf FAZ.net

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