Hannover Rück steigert Gewinn | Helvetia streicht Baloise aus dem Namen | Marsh sieht sinkende Industrie-Prämien
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
Terzariol: Versicherer müssen aktiv gestalten
Die Versicherungswirtschaft sieht sich vielen Herausforderungen, aber auch Chancen gegenüber. Es gelte, die Zukunft aktiv zu gestalten, betonte Giulio Terzariol, der stellvertretende Chef des italienischen Versicherers Generali, beim Versicherungstag der Süddeutschen Zeitung. Insbesondere sieht er die Versicherer gefragt, wenn es darum geht, Deckungslücken bei der Absicherung gegen Klimarisiken sowie in der Altersvorsorge und Pflege zu schließen und die Resilienz der Gesellschaft zu stärken. weiter (€)

Bild: © gadplan/ultimamedia
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Zahl des Tages
73 Prozent
Fast Dreiviertel aller Menschen ab 18 Jahren in Deutschland (73 Prozent) befürworten die Pläne der Bundesregierung für die sogenannte Frühstart-Rente. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Ipsos im Auftrag der Comdirect. 61 Prozent der Befragten zeigten sich bereit, über die staatlichen Zuschüsse hinaus eigene Beiträge einzuzahlen.
News
Die Hannover Rück zeigt sich trotz rückläufiger Preise mit dem Ergebnis der Januar-Erneuerungsrunde in der Schadenrückversicherung zufrieden. In einem herausfordernden Umfeld sei es gelungen, profitabel zu wachsen, sagte Vorstandschef Clemens Jungsthöfel. Besonders stark gingen die Preise bei Naturkatastrophendeckungen zurück. Sein Gewinnziel für 2025 von 2,6 Mrd. Euro hat Hannover Rück nach vorläufigen Zahlen erreicht. weiter (€)

Bild: © Hannover Rück

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Nach der im Dezember 2025 abgeschlossenen Fusion hat sich der Schweizer Versicherer Helvetia Baloise nun für einen einheitlichen Markenauftritt entschieden: Künftig wird er nur unter dem Namen Helvetia firmieren. Der Markenname Baloise wird gestrichen, das kostet allein im laufenden Jahr mehr als 1 Mrd. Schweizer Franken (1,1 Mrd. Euro) an Abschreibungen auf den Markenwert. weiter (€)
Weltweit sind die Preise in der Industrieversicherung im letzten Quartal des abgelaufenen Jahres zurückgegangen – wie auch schon in den fünf Quartalen zuvor. Das zeigt der Global Insurance Market Index des Großmaklers Marsh. Doch der Trend gilt nicht für alle Sparten und Regionen. Außerdem könnten einzelne Events die Entwicklungen rasch verändern. Einen Ausblick für dieses Jahr wagt Marsh dennoch. weiter (€)
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Die Versicherungsvermittler hadern mit dem Vorstoß des Versichererverbandes GDV für ein beratungsfreies Standardprodukt in der privaten Altersvorsorge. „Was der GDV als Wettbewerbsgleichheit verkauft, ist in Wahrheit ein Frontalangriff auf Verbraucherschutz, Beratungsqualität und den gesamten Berufsstand der Versicherungsvermittler“, erklärt Michael Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute, in einer Mitteilung. weiter (€)
Den privaten Krankenversicherern (PKV) ist es im vergangenen Jahr erneut gelungen, die Zahl der Kundinnen und Kunden im Hauptgeschäftsfeld Vollversicherung auszubauen. Die Branche verzeichnete ein leichtes Wachstum von 0,5 Prozent auf 8,8 Millionen. Auch im Wettbewerb mit der gesetzlichen Krankenversicherung hat die PKV wieder gut abgeschnitten. Die Leistungsausgaben legten ungefähr im selben Umfang zu wie die Prämieneinnahmen, die von starken Beitragsanpassungen geprägt waren. weiter (€)
Unternehmen in der EMEA-Region sehen sich steigenden finanziellen und regulatorischen Risiken durch zunehmende Cyberkriminalität gegenüber. Laut einem aktuellen Bericht des Großmaklers Aon und der Kanzlei A&O Shearman erhöht sich mit der Anzahl von Cybervorfällen und strengeren gesetzlichen Vorgaben die Wahrscheinlichkeit hoher Bußgelder für Unternehmen und ihre Führungskräfte erheblich. Die Absicherung von Strafzahlungen ist jedoch oft ungeklärt und hängt stark von der jeweiligen Rechtsordnung in den unterschiedlichen Staaten ab. weiter (€)
 Leute – Aktuelle Personalien  Das IT-Beratungsunternehmen Convista hat sich mit drei neuen Managing Partnern im Bereich Digital Health verstärkt und will die Begleitung von privaten und gesetzlichen Krankenversicherern bei der digitalen Transformation ausbauen. Außerdem geht der Leiter des Bereichs Infrastrukturfinanzierung bei Allianz Global Investors, ein Nachfolger steht bereits fest. Und der Vizepräsident des Verwaltungsrates der Zurich soll bei der Deutschen Bahn helfen. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Das Bild vom Dachdecker, der vom Gerüst fällt, ist überholt. Heute sind es Projektleiter mit Burnout, Lehrerinnen mit Depression, Pflegekräfte mit chronischer Erschöpfung."
Versicherungsmakler Tobias Bierl beklagt die mangelnde Verbreitung von Berufsunfähigkeitspolicen und betont, dass psychische Erkrankungen mittlerweile die Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind.
Die Redaktion empfiehlt
Die Zurich steht kurz vor der lang ersehnten Übernahme des Spezialversicherers Beazley: Der Verwaltungsrat der Briten hat sich mit dem Schweizer Versicherer über die Konditionen geeinigt und rät den Beazley-Aktionären jetzt, das von Zurich nachgebesserte Angebot anzunehmen. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen hervor. weiter (€)
Meinung & Analyse
 The Long View – Der Hintergrund  Im vergangenen Jahr hat Deutschland an ausgewählten Gerichten sogenannte Commercial Courts eingeführt. Sie sollen komplexe wirtschaftsrechtliche Streitigkeiten effizient und kompetent verhandeln. Ihre Nutzung ist freiwillig, der Streitwert muss mindestens 500.000 Euro betragen. Versicherer müssen hier abwägen. Es gibt große Chancen, etwa durch die Internationalität und höhere Vertraulichkeit, aber auch Risiken, schreibt Sven Holzhauer, Teamleiter für den Bereich Architekten- und Ingenieurshaftpflicht bei Pro Global. weiter (€)

Bild: © Pro Global
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Schadensfall
Mit dem Bus schneller als der Schall
Seit Januar gilt in Island eine Maut für Autobesitzer, die sich nach der Zahl der gefahrenen Kilometer bemisst. Busunternehmer Hlynur Bragason brachte es im ersten Monat mit einem seiner Fahrzeuge auf 999.961 Kilometer – jedenfalls steht das auf seiner Mautabrechnung. Dafür sollte er stolze 20 Mio. Isländische Kronen zahlen (138.121 Euro). Tatsächlich war diese Fahrleistung nicht nur unglaubwürdig, sondern absolut unmöglich. Er hätte dafür den ganzen Januar pausenlos mit einer Geschwindigkeit von 1.343 Stundenkilometern fahren müssen. Jetzt muss sich die Steuerbehörde der Sache annehmen. Weiter auf Spiegel.de

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