Rollinger: „Das ist keine Kampfansage“ | Scor behauptet sich in der Januar-Erneuerung | Warum 2026 der KI-Durchbruch gelingt
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
Übernahme: Zurich einigt sich mit Beazley
Die Zurich steht kurz vor der lang ersehnten Übernahme des Spezialversicherers Beazley: Der Verwaltungsrat der Briten hat sich mit dem Schweizer Versicherer über die Konditionen geeinigt und rät den Beazley-Aktionären jetzt, das von Zurich nachgebesserte Angebot anzunehmen. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen hervor. weiter (€)

Bild: © picture alliance / REUTERS | Dado Ruvic
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Zahl des Tages
68,3 Prozent
Laut einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des PKV-Verbands würden es 68,3 Prozent der Beschäftigten in Deutschland begrüßen, wenn ihr Arbeitgeber eine betriebliche Krankenversicherung anbieten würde. Ein Angebot der betrieblichen Pflegeversicherung zur Absicherung von Eigenanteilen im Pflegefall befürworten sogar 76,3 Prozent.
News
Die Versicherungsbranche blickt optimistisch auf die anstehenden Reformen bei der staatlich geförderten Altersvorsorge und der Elementarversicherung für Hausbesitzer. Auf der Jahresmedienkonferenz des Lobbyverbands GDV warben Präsident Norbert Rollinger und Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erneut für ihre Positionen. Beim angekündigten Standardprodukt in der privaten Altersvorsorge forderten sie eine Aussetzung der Beratungspflicht, um mit der Konkurrenz gleichzuziehen. Das richte sich nicht gegen den Vertrieb, betonte Rollinger. weiter (€)

Bild: © GDV

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Trotz des wettbewerbsintensiven Marktumfelds konnte sich der Rückversicherer Scor in der Erneuerungsrunde im Januar 2026 gut behaupten. Das Unternehmen führt dies auf diszipliniertes Underwriting und ein selektives Rückversicherungsportfolio zurück. Ein besonders starkes Wachstum konnte Scor im Bereich Alternative Solutions verzeichnen. Ein Ende der Preisnachlässe sieht der Rückversicherer noch nicht. weiter (€)
 Exklusiv  Nicht nur die Digitalisierung und der Einzug von künstlicher Intelligenz (KI) in den Arbeitsalltag beschäftigen die Versicherungsbranche, sondern auch der immense Fachkräftemangel. Bis zum Jahr 2030 bricht den Gesellschaften ein Drittel ihrer Belegschaft weg. Auch deswegen wird die Arbeit der Personalabteilungen immer wichtiger. Der Versicherungsmonitor hat mit Jens Lauber, Bereichsleiter Personal und Transformation bei der Versicherungskammer, darüber gesprochen, wie sein Unternehmen den derzeitigen Herausforderungen im Bereich Human Resources begegnet. weiter (€)
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 Leute – Aktuelle Personalien  Im vergangenen Jahr hatten sich Tobias Braun und der Bremer Assekuradeur Lampe & Schwartze getrennt, jetzt hat der 48-Jährige einen neuen Arbeitgeber: Beim US-Versicherer Starr Insurance ist er ab sofort als Regional Manager Germany tätig. Personelle Neuigkeiten gibt es auch von der Kanzlei Norden, der Swiss Re, dem Berater Beltios, Marsh und Axa in der Schweiz. weiter (€)
Die ALH-Gruppe konnte im vergangenen Geschäftsjahr über ihre Tochter Alte Leipziger Leben von einem starken Neugeschäft in der Lebensversicherung profitieren. Das Neugeschäftsvolumen betrug rund 1 Mrd. Euro, wie die Gruppe in den vorläufigen Geschäftsergebnissen für 2025 mitteilte. Grund hierfür sei der zinsbedingte Anstieg der Einmalbeiträge. Ein Plus erwartet der Konzern auch bei den laufenden Beiträgen, und zwar um 7 Prozent. Bei den Bruttobeitragseinnahmen im Leben-Segment hat die ALH erstmals die Marke von 3 Mrd. Euro überschritten. weiter (€)
Europäische Kliniken und Pflegeeinrichtungen sehen die Alterung, den Personalmangel, die Inflation der Gesundheitskosten und die Bedrohung der Cybersicherheit als größte Risiken für die Zukunft. Sie können nach Einschätzung der Beschäftigten die Patientensicherheit bedrohen, werden aber nicht ausreichend in den Blick genommen. Das zeigt eine Studie des französischen Versicherers Relyens. Er will die Ergebnisse in sein Risikomanagement einbauen. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Das Angebot von Zurich für Beazley würde seine Ambitionen im Bereich Spezialversicherungen beschleunigen und in schnell wachsenden Bereichen wie Cyberversicherungen für mehr Größe sorgen. Aber der hohe Preis und die Integrationshürden der Transaktion bedeuten, dass Zurich ein erhöhtes Ausführungsrisiko und eine kurzfristige Schwächung des Kapitalpuffers in Kauf nehmen müsste.“
Helena Kingsley-Tomkins von der Ratingagentur Moody’s zum Angebot des Schweizer Versicherers Zurich an die Beazley-Aktionäre zur vollständigen Übernahme des britischen Spezialversicherers
Die Redaktion empfiehlt
Die SPD in Nordrhein-Westfalen macht sich für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Versicherungen und Krediten sowie den Abbau weiterer Benachteiligungen für jüngere Menschen stark, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Mit Blick auf die Verbraucherkreditrichtlinie der EU fordert sie die schwarz-grüne Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine umfassende Umsetzung des „Rechts auf Vergessenwerden“ einzusetzen und in den eigenen Zuständigkeiten ebenfalls entsprechend zu agieren. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Meinung am Mittwoch  2026 ist mehr als der nächste Hype-Zyklus und als ein weiteres KI-Jahr mit ein paar zusätzlichen Chatbots. Es wird das Jahr, in dem KI in der Versicherungsbranche von der netten Marketing-Folie oder dem kleinen Piloten zur festen Infrastruktur wird, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des KI-Spezialisten Muffintech. weiter (€)

Bild: © Muffintech
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Schadensfall
Bombenalarm wegen Weltkriegsgranate im Rektum
Ein 24-jähriger Mann hat in einem Krankenhaus in Toulouse einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ausgelöst – weil er die Notaufnahme mit einem Artilleriegeschoss im Rektum aufgesucht hat. Dass es sich bei dem eingeführten Gegenstand um eine Granate aus dem ersten Weltkrieg handelt, hat er den Ärzten verschwiegen. Das stellten die Mediziner erst bei der OP fest – und alarmierten den Kampfmittelräumdienst, der eine Sicherheitszone im Krankenhaus einrichtete. Gefahr ging von dem 16 Zentimeter langen Geschoss deutscher Herkunft letztlich aber nicht mehr aus. Von Ermittlungen wegen unerlaubten Munitionsbesitzes werde daher abgesehen, so die Staatsanwaltschaft. weiter auf T-Online.de

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