Franz-Josef Hahn übergibt das Ruder bei Peak Re | R+V Vorstand Golatka: Freiwilligkeit in der bAV bringt es nicht | HDI Global wächst dank starkem Deutschlandgeschäft
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
HUK-Coburg verdient mit Kfz wieder Geld
Es läuft wieder besser für Deutschlands größten Autoversicherer: Im vergangenen Jahr hat die HUK-Coburg sowohl die Zahl der Kfz-Versicherungsverträge als auch die Preise erhöht und kehrt zurück in die Gewinnzone. HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann spricht von einem Rekordjahr und erläutert, worin sich sein Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet. weiter (€)

Bild: © HUK-Coburg
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Zahl des Tages
200 Arbeitsplätze
Die britische Maklergruppe Ardonagh streicht laut dem Fachmagazin The Insurer in allen Geschäftsbereichen rund 200 Stellen, da das privat geführte Unternehmen nach einer Phase aggressiver Expansion und Kapitalbeschaffung nun Kosteneinsparungen vornehmen will.
News
 Leute – Aktuelle Personalien  Franz-Josef Hahn wird im April den Vorstandsvorsitz des Rückversicherers Peak Re an Victor Kuk übergeben. Die Großkanzlei Clyde & Co verstärkt sich in Deutschland mit einem Juristen, der von der Helvetia kommt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch von HBC und Marsh. weiter (€)

Bild: © Peak Re

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Ein Obligatorium in der zweiten Altersvorsorge-Säule ist ein entscheidender Hebel für die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV), die Kapitalbildung und die langfristige Stabilität von Alterssicherungssystemen, sagt R+V-Vorstand Lars Golatka. Mit Freiwilligkeit wie in Deutschland geht es seiner Ansicht nach nicht weiter. weiter (€)
HDI Global, die Industrieversicherungstochter von Talanx, hat im vergangenen Jahr von geringen Frequenzschäden profitiert und konnte das operative Ergebnis um 4 Prozent auf 732 Mio. Euro steigern. Die Schaden- und Kostenquote lag bei 90,3 Prozent und damit unterhalb der Erwartungen von 92 Prozent. weiter (€)
Versicherer sollten nicht unterschätzen, wie wichtig ein empathischer Umgang mit Mitarbeitern und Kunden für den Unternehmenserfolg ist, gerade auch mit Blick auf KI. Das sagte der Vorstandschef von Zurich Deutschland Carsten Schildknecht auf einer Podiumsdiskussion in Berlin. weiter (€)
 Exklusiv  Nur wenige europäische Versicherer – und noch weniger in der DACH-Region – fühlen sich bestens vorbereitet auf die KI-Regulierung. Das hat der Softwareanbieter Adacta bei einer Umfrage herausgefunden. Außerdem: Automatisierung führt bei den DACH-Versicherern bisher vor allem zu qualitativen Verbesserungen und weniger zu Effizienzgewinnen und Kostenvorteilen. weiter (€)
Der Krieg im Nahen Osten wird die Ratings und Kapitalpuffer der Versicherer in der Region nicht wesentlich beeinträchtigen. Davon gehen Analysten der Ratingagentur S&P Global aus. Dies gelte jedoch nur, wenn der Konflikt in Kürze vorbei ist. weiter (€)
Der von Warren Buffett gegründete Mischkonzern Berkshire Hathaway will im japanischen Versicherungsmarkt mitmischen und hat über seine Rückversicherungseinheit National Indemnity Company eine 2,49-prozentige Beteiligung an Tokio Marine für rund 1,8 Mrd. Dollar (1,5 Mrd. Euro) erworben. Tokio Marine ist der größte Schaden- und Unfallversicherer in Japan. weiter (€)
Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Einrichtung eines staatlich regulierten Standardfonds mit Verwaltungskosten von unter 0,5 Prozent für die betriebliche Altersversorgung (bAV). Die Arbeitgeber sollen dabei von einer reinen Beitragszusage profitieren, wie sie aktuell nur im Sozialpartnermodell zulässig ist. Garantien für eine Betriebsrente in bestimmter Höhe sind nicht vorgesehen, die Arbeitgeber werden von der gesetzlichen Haftung dafür befreit. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Wenn durch KI Arbeitsplätze in bestimmten Bereichen entfallen, ist es wichtig, dass niemand gegen seinen Willen das Unternehmen verlassen muss.“
Deniz Kuyubasi, Verhandlungsführerin bei der Gewerkschaft Verdi, äußert sich gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg zum aktuellen Stellenabbau durch künstliche Intelligenz (KI).
Die Redaktion empfiehlt
 Herbert Frommes Kolumne  Die Versicherer stehen unter Zugzwang, KI-Agenten schnell in den Betrieb zu bringen. Darin liegt ein großes Risiko, denn im Alltagsbetrieb verursachen agentische KI-Anwendungen immer noch viele Probleme, die sehr teuer werden können. Das zeigt eine aktuelle Studie mit dem erhellenden Titel „Agents of Chaos“, schreibt Herbert Fromme. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Digitaler Dienstag  Die Versicherungsbranche sucht derzeit überall nach Anwendungsfällen für generative künstliche Intelligenz (GenAI). Sie ist aber kein Allheilmittel, sondern entfaltet erst in Kombination mit anderen Technologien volle Wirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung, schreibt Verena Brenner, Geschäftsführerin des Technologiedienstleisters Proth!nx. weiter (€)

Bild: © Proth!nx
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Schadensfall
Die Seniorin und die Flaschenpost
Eine 89-jährige Frau aus Niedersachsen erhielt über ein halbes Jahr hinweg seltsame Anrufe. Man fragte sie nach einer Flaschenpost, was bei der Seniorin große Verwirrung auslöste. Als sie sagte, sie wisse nichts von einer Flaschenpost, sei sie zudem beschimpft worden, teilte die Polizei mit. Wie sich herausstellte, ging es dabei um den gleichnamigen Lieferdienst. Die seit etwa 50 Jahren bestehende Telefonnummer der Seniorin war offenbar irrtümlich als Kontakt zum Kundenservice des Lieferdienstes bei einer Suchmaschine hinterlegt worden. Mittlerweile wurde ihre Nummer entfernt. weiter auf rp-online.de

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