Talanx mit Rekordgewinn | Chat-GPT-Angriff auf Software-Spezialisten | VIG bietet Kriegsrisiko-Versicherung in Ukraine an
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Versicherungsmonitor
11.06.2026 | {%email}

Top Thema
KI-Sorgen lassen Versichereraktien einbrechen
Nachdem die US-Vergleichsplattform Insurify angekündigt hatte, mithilfe von künstlicher Intelligenz und ChatGPT Versicherungsabschlüsse möglich zu machen, sind die Aktien großer Versicherer am Dienstag stark gefallen. Betroffen waren alle großen europäischen Gesellschaften. Investoren sorgen sich, dass KI die Geschäftsmodelle der Marktteilnehmer stark verändert und Versicherer unter Druck setzt. Auch Versicherungsmakler müssen damit rechnen, durch KI-Agenten überflüssig zu werden, so die Befürchtung. weiter (€)

Bild: © iStock/panida wijitpanya
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Zahl des Tages
5,5 Prozent
2025 stiegen 5,5 Prozent aller Autobesitzer bei einem Fahrzeugwechsel von einem Verbrenner auf ein E-Auto um. Das war die höchste bislang gemessene Umstiegsquote in einem Jahr, zeigt das E-Auto-Barometer der HUK-Coburg.
News
Einmal mehr meldet die Talanx einen Rekordgewinn: Nach vorläufigen Zahlen haben die Hannoveraner 2025 einen Überschuss in Höhe von 2,48 Mrd. Euro erzielt. Dabei profitierte der Versicherer unter anderem vom Schadenverlauf im zweiten Halbjahr. Die Hurrikan-Saison war für die Branche im vergangenen Jahr deutlich glimpflicher ausgefallen als im langjährigen Durchschnitt. Für 2026 peilt Talanx einen Gewinn von rund 2,7 Mrd. Euro an. weiter (€)

Bild: © Thomas Bach

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Der KI-Konzern Open AI, bekannt durch seinen Chatbot ChatGPT, hat die neue Plattform Frontier auf den Markt gebracht. Sie richtet sich an Unternehmen, auch an Versicherer. Experten sehen darin einen direkten Angriff auf Software-Hersteller wie SAP. Die US-Gesellschaft State Farm gehört zu den ersten Kunden. Unabhängig davon hat der spanische Assekuradeur Tuio ein Werkzeug vorgestellt, mit dem Kunden direkt auf ChatGPT Angebote für ihre Hausratversicherung einholen können. weiter (€)
Kniazha VIG, eine ukrainische Tochter der Vienna Insurance Group (VIG), bietet in dem vom Krieg gebeutelten Land jetzt Kriegsrisiko-Versicherungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Privatleute an. Dafür stehen 100 Mio. Dollar (84 Mio. Euro) zur Verfügung. Möglich macht dies eine Rückversicherungsvereinbarung mit der US-Regierungsorganisation U.S. International Development Finance Corporation (DFC). weiter (€)
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Um 26 Prozent ist die Zahl der Lebensversicherer in Deutschland zwischen 2004 und 2024 zurückgegangen. Von einer Konsolidierung im großen Stil, die man dahinter vermuten würde, könne allerdings keine Rede sein, sagte Matthias Wolf, Professor an der TH Köln, auf dem SZ-Versicherungstag. Seiner Ansicht nach wird künstliche Intelligenz in der Branche neben der zunehmenden Regulierung aber für Konsolidierung sorgen – auf die eine oder andere Art und Weise. weiter (€)
Moody’s lobt die starken Zahlen der deutschen Versicherer, die der Branchenverband GDV in der vergangenen Woche vorgelegt hat. Allerdings zeigt sich die Ratingagentur skeptisch, ob es ihnen gelingt, Wachstum und Profitabilität aufrechtzuerhalten. Den Schaden- und Unfallversicherern drohen steigende Naturkatastrophenschäden. Und ob die Lebensversicherer von der Altersvorsorge-Reform wie erhofft profitieren, ist laut Moody’s noch nicht ausgemacht. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Aktuell wird darüber diskutiert, die steuerlich geförderte private Altersvorsorge zu verbessern. Gleichzeitig sollen Einkommensarten zusätzlich belastet werden, die vielfach der Altersvorsorge dienen – auch jenseits staatlicher Förderung. Das passt nicht zusammen. Wer Eigenvorsorge politisch stärken will, darf sie nicht im nächsten Schritt finanziell entwerten.“
Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW Bundesverband Finanzdienstleistung, lehnt den Vorschlag der SPD ab, künftig auf Einkommensarten wie Mieten und Kapitalerträge eine Gesundheitsabgabe zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu erheben.
Die Redaktion empfiehlt
 Exklusiv  Die Bundesrechtsanwaltskammer unterstellt Rechtsschutzversicherern, in die Arbeit von Anwälten einzugreifen. Eine Umfrage decke „alarmierende Praktiken“ auf: Versicherer sollen Mandanten rechtlich beraten und teils auch Geld anbieten, um sie von Gerichtsverfahren abzuhalten. Die Branche reagiert gereizt. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Digitaler Dienstag  Künstliche Intelligenz (KI) wird die Versicherungsbranche radikal verändern – doch Bestandsverwaltungssysteme bleiben das stabile Fundament. Agenten übernehmen Kommunikation und Prozesse, aber Kernlogik, Tarifierung und Regulierung bleiben deterministisch. Wer glaubt, KI wird alte Systeme einfach ablösen, irrt, schreibt Andrea van Aubel, Aufsichtsrätin des Softwareherstellers MSG Nexinsure AG. Agenten können nur dann echten Nutzen erzeugen, wenn sie auf moderne, API‑fähige Kernsysteme treffen. weiter (€)

Bild: © MSG
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Schadensfall
Baumarkt ohne Katze ist sinnlos
Das Feuern aller Baumarkt-Mitarbeitenden hätte in der US-Kleinstadt Gadsen vermutlich nicht so große Emotionen hervorgerufen wie das Verbannen der Baumarktkatze namens Mama Cat es jetzt tut: Sie war 2021 in die Gartenabteilung eingezogen und wurde seither von Mitarbeitenden und den meisten Kunden geliebt und gepflegt. Offenbar gab es nun aber Beschwerden von Kunden mit Katzenhaar-Allergie, sodass die Baumarkt-Zentrale beschloss, den Vierbeiner zu verbannen. Das sorgt für große Proteste – nicht zuletzt, weil Kunden ihre Haustiere ohnehin mitbringen dürfen. Auch der Bürgermeister hat sich auf die Seite der Katzenliebhaber gestellt. Dem Baumarkt droht ein PR-Desaster. weiter auf Krone.at

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