AM Best sieht Rückversicherer nicht mehr positiv | Zurich will Beazley übernehmen | Stoïk sammelt 20 Mio. Euro ein
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
KI sorgt für mehr Wirtschaftskriminalität
Die immer größeren Möglichkeiten durch künstliche Intelligenz sorgen dafür, dass Wirtschaftskriminelle erfolgreicher operieren. Die Schäden durch den sogenannten Fake-President-Betrug haben sich beispielsweise im vergangenen Jahr vervielfacht, berichtet der Kreditversicherer Allianz Trade. E-Mails könnten inzwischen mithilfe der KI täuschend echt nachgemacht werden, auch Deepfakes werden immer glaubwürdiger. Schützen könnten sich Unternehmen nur durch eine Mischung aus guter Unternehmenskultur und technischen Maßnahmen. weiter (€)

Bild: © Axa
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Zahl des Tages
7.907 Euro
Skiunfälle verursachen in der privaten Unfallversicherung in Deutschland überdurchschnittlich hohe Kosten – nach Angaben des GDV im Schnitt 7.907 Euro pro Fall. Der Versichererverband verweist auf eine aktuelle Analyse der Arag, nach der sich in der Saison 2024/25 so viele Kollisionen ereignet haben wie seit Beginn der systematischen Erfassung 1979/80 nicht mehr.
News
Als letzte der großen Ratingagenturen hat jetzt auch AM Best den Ausblick für die globale Rückversicherung heruntergestuft. Gründe für die Absenkung auf „neutral“ seien der zyklische Preisabschwung sowie große wirtschaftliche Unwägbarkeiten. Vor allem der US-Haftpflichtmarkt macht den Analysten Sorgen. Dass der Ausblick immerhin stabil ist, liegt an den strukturellen Verbesserungen im Markt in den vergangenen Jahren. weiter (€)

Bild: © istockphoto / ronniechua

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Der Schweizer Versicherer Zurich hat dem britischen Spezialversicherer Beazley ein Übernahmeangebot in Milliardenhöhe unterbreitet und damit für viel Bewegung auf dem Kapitalmarkt gesorgt. Zu einem Kaufpreis von 1.280 Pence (14,72 Euro) je Aktie in bar will der Schweizer Konzern das in London ansässige Unternehmen vollständig übernehmen. Das Angebot entspricht einem Gesamtkaufpreis von rund 7,7 Mrd. Pfund. weiter (€)
 Leute – Aktuelle Personalien  Die Munich Re hat zum Jahresbeginn einen neuen Group Chief Risk Officer bekommen: Sascha Brehm folgt auf Markus Hummel, der den Chefposten beim konzerneigenen Vermögensverwalter Meag übernommen hat. Brehm übernimmt auch seinen Sitz im Verwaltungsrat der Züricher Tochter New Re. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Cyberspezialisten Baobab, dem Rückversicherungsmakler Guy Carpenter und dem österreichischen Makler Greco. weiter (€)
Der französische Cyber-Assekuradeur Stoïk hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 20 Mio. Euro eingesammelt. Das Geld will das Unternehmen in seine technologische Expertise investieren – und dafür auch neues Personal einstellen. Für den CEO Jules Veyrat ist es der nächste logische Schritt, immerhin sei das Geschäftsmodell inzwischen „belastbar belegt“. Die Investoren scheinen überzeugt, darunter ein Veyrat bestens Bekannter: sein Vater. weiter (€)
Obwohl 69 Prozent der Versicherer weltweit künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, gelangen nur 11 Prozent der entwickelten Use Cases in den Produktivbetrieb, schreibt der Berliner Automatisierungsexperte Camunda in einer aktuellen Studie. Das Problem liege im mangelndem Vertrauen der Gesellschaften in die Technologie: Viele Häuser befürchten, dass unkontrollierte KI-Agenten bestehende Prozessprobleme verschärfen könnten. Das führe dazu, dass der überwiegende Teil der eingesetzten KI-Agenten immer noch als Chatbots oder Assistenzsysteme arbeiten und keine geschäftskritischen Prozesse steuern. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Es kommt selten vor, dass ein Versicherer in Sachen Haftpflichtversicherung kommuniziert. Die Tatsache, dass Axa der Schweizer Presse eine Reihe von Informationen zur Verfügung gestellt hat, zeigt, wie wichtig dieser Fall für das Image des Konzerns ist.“
Jérôme Goy, Partner für Versicherungsrecht bei der französischen Kanzlei Enthémis, kommentiert in der Wirtschaftszeitung Agefi das Verhalten der Axa nach der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana. Die Axa Schweiz ist sowohl der Grundhaftpflichtversicherer der Gemeinde als auch Betriebshaftpflichtversicherer der Bar, in der sich das Feuer in der Silvesternacht ereignet hat.
Die Redaktion empfiehlt
Finanzdienstleister in Deutschland setzen trotz Effzienzgewinnen durch künstliche Intelligenz (KI) klar auf Personalaufbau. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Personalberaters Manpower aus Frankfurt. Demnach sind Versicherer und Banken die Unternehmen mit den höchsten Einstellungsquoten im deutschen Branchenvergleich. Das hat verschiedene Gründe. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Digitaler Dienstag  Prozessautomatisierung und Effizienzsteigerung bestimmen unseren Arbeitsalltag. Mehr Technologie allein wird uns alle allerdings nicht zu mehr Kundenorientierung und größerem wirtschaftlichen Erfolg führen, schreibt Thomas Rodewis, Chief Innovation Officer der Versicherungskammer. Stellt sich also die Gretchenfrage: Wie gelingt der Spagat zwischen digitaler Innovation und persönlicher Nähe zu unseren Kunden? weiter (€)

Bild: © Versicherungskammer
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Schadensfall
Drogen-Posse in Köln
Ein äußerst kurioser Fall für die Kölner Polizei: Nachdem ein Streit mit seinem mutmaßlichen Drogendealer eskaliert war, rief ein 27-jähriger selbst die Polizei. Wie sich herausstellte, hatte er am Vorabend Marihuana bei dem 42-Jährigen gekauft. Nach einem gemeinsamen Konsum in der Wohnung des Dealers kam es zum Streit, bei dem der mutmaßliche Verkäufer den Käufer mit einer Pistole bedroht haben soll. Der junge Mann flüchtete zunächst, kehrte dabb aber zurück. Er randalierte, warf Steine auf das Haus und wusste sich dann anscheinend nicht anders zu helfen, als selbst die Polizei zu rufen. Die Beamten fanden bei dem Dealer schließlich verschiedenste Drogen und Waffen. weiter auf Express.de

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