Fusion: Helvetia Baloise sieht sich auf Kurs | DIW: Riester-Reform bevorteilt Besserverdienende | Standard Life übernimmt UK-Geschäft von Aegon
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
Großschäden belasten Bilanz der ALH-Gruppe
Mehrere Großbrände in Industrieanlagen haben dafür gesorgt, dass die ALH-Tochter Alte Leipziger Versicherung 2025 im zweiten Jahr in Folge einen versicherungstechnischen Verlust in Millionenhöhe eingefahren hat. Von der Reform der Altersvorsorge verspricht sich der Konzern einen Boost für private Anbieter. weiter (€)

Bild: © Alte Leipziger
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Zahl des Tages
93 Monate
Bei der Zurich Deutschland dauert ein Leistungsfall in der Berufsunfähigkeitsversicherung im Schnitt 93 Monate, also fast acht Jahre.
News
Ende 2025 haben die Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise ihre Fusion rechtlich besiegelt, bei der Integration sieht Chef Fabian Rupprecht den Konzern auf Kurs. Erste Veränderungen werden auch im deutschen Markt bald spürbar sein. Für die kommenden drei Jahre hat sich die Gesellschaft ehrgeizige Ziele gesetzt. weiter (€)

Bild: © Helvetia

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Die Riester-Reform wird an grundlegenden Schwächen der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge in Deutschland nichts ändern, kritisiert das Wirtschaftsinstitut DIW Berlin. Es sei ein Fehler gewesen, das Gesetz durch den Bundestag zu bringen, bevor die Alterssicherungskommission ihre Empfehlungen vorgelegt hat. weiter (€)
Der schottische Lebensversicherer Standard Life wird das Großbritannien-Geschäft des niederländischen Versicherers Aegon für 2 Mrd. Pfund (2,3 Mrd. Euro) übernehmen. Damit will Standard Life seinen Anteil auf dem britischen Rentenmarkt ausweiten, teilte das Unternehmen mit. weiter (€)
Bei ihrer Fusion liegen SDK und Stuttgarter im Zeitplan. Im Oktober 2026 soll der neue Konzern stehen, sagen die designierten Chefs Guido Bader und Ulrich Mitzlaff. Der Namen des Sachversicherungsvereins an der Spitze bleibt bis dahin ein Geheimnis. weiter (€)
Deutschland sollte in der Debatte um den Umgang mit Elementarrisiken seinen Gestaltungsspielraum stärker nutzen und im Rahmen des Versicherungsrechts auch Optionen prüfen, die bisher nicht diskutiert wurden, findet Oliver Brand, Professor an der Universität Mannheim und Spezialist für Privatversicherungsrecht. Dazu könnte auch eine abgestufte Opt-out-Lösung gehören. weiter (€)
Die drohende Finanzierungslücke in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) will die Bundesregierung mit einem milliardenschweren Maßnahmenpaket abwenden. Die Bundesgesundheitsministerin sagte in Berlin, alle Bereiche müssten ihren Teil beitragen. Die ein oder andere Maßnahme könnte dazu führen, dass die privaten Krankenversicherer mehr Zulauf bekommen. weiter (€)
Die Ratingagentur S&P erwartet angesichts des gewaltigen Wachstums beim weltweiten Bau von Rechenzentren eine wachsende Versicherungslücke. Selbst mit Konsortien könnten die Versicherer die Projekte, die einen Wert von bis zu 30 Mrd. Dollar (25,6 Mrd. Euro) erreichen, nicht mehr vollständig absichern. weiter (€)
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Zitat des Tages
„Im Kfz-Umfeld bestehen Versicherer in Zukunft nur, wenn sie drei Faktoren beherrschen: Eine gute Kostenstruktur, effiziente Schadenregulierungsprozesse und natürlich die bestmögliche Risikodifferenzierung im Pricing.“
HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann im Interview mit dem Presseteam des Messeveranstalters InsureNXT
Die Redaktion empfiehlt
 Exklusiv  Der firmeneigene Versicherer des Autobauers Volkswagen zieht von Dublin nach Braunschweig um. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht Tibor Böttcher, Chef der Volkswagen Insurance Company, über die Gründe, den Standort Deutschland und darüber, warum eine Captive auch im Weichmarkt Sinn macht. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Meinung am Mittwoch  Der Druck auf die sozialen Sicherungssysteme wächst. Wir können nicht länger darauf hoffen, dass der Staat alles regelt, schreibt Eric Bussert, Vertriebs- und Marketingvorstand der Hanse Merkur. Ob Altersvorsorge, Gesundheit oder Pflege – mehr Eigenverantwortung ist nötig. Dafür muss der Staat die richtigen Anreize setzen. weiter (€)

Bild: © Hanse Merkur
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Schadensfall
Abfuhr nach Bustour
Ein 14-Jähriger hat in Norwegen einen Linienbus gestohlen und ist damit rund 200 Kilometer bis nach Schweden gefahren. Das Fahrzeug wurde später per Satellit geortet und nördlich von Göteborg von der Polizei gestoppt. Der Jugendliche war allein unterwegs; zu seinem Motiv ist nichts bekannt. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen und später dem norwegischen Jugendamt übergeben. weiter auf Krone.at

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