Sompo baut Deutschlandgeschäft aus | Männer verdienen bei Versicherern viel | KI wird zum Toprisiko
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Versicherungsmonitor
02.07.2026 | {%email}

Top Thema
ATA und Aon: Mehr Deckung für den KI-Boom
Weltweit entstehen neue Rechenzentren, um die steigende Nachfrage nach Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) zu decken. Von dem Wachstum will auch die Versicherungsbranche profitieren. Der Assekuradeur ATA hat jetzt eine neue modulare Deckung mit einer Kapazität von anfänglich 750 Mio. Dollar (639 Mio. Euro) gestartet, die umfassenden Schutz von der Planung bis zum Betrieb von Rechenzentren und KI-Infrastruktur verspricht. Und: Der Großmakler Aon stockt sein bestehendes Versicherungsprogramm für den gesamten Lebenszyklus von Rechenzentren um 1 Mrd. Dollar auf. weiter (€)

Bild: © iStock/Oselote
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Zahl des Tages
1 Prozent des Schiffswertes
Nach den jüngsten Drohnenangriffen auf zwei Öltanker im Schwarzen Meer haben sich die Versicherungskosten für Schiffe in der Region fast verdoppelt. Auch die Kosten für einen Hafenaufenthalt in den Terminals im Schwarzen Meer zogen an und kletterten auf 1 Prozent des Schiffswertes, wie Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Ende Dezember lagen sie noch bei 0,6 bis 0,8 Prozent. 
News
 Leute – Aktuelle Personalien  Der Industrieversicherer Sompo verstärkt sein deutsches Team und baut vor allem den jüngsten Standort Hamburg gezielt aus. Paul Gottberg übernimmt die Rolle des Distribution Manager North und wird künftig den Standort im Norden leiten. Bei der Versicherungskammer übernimmt Silke Wenzel den Agenturvertrieb Bayern/Pfalz von Klaus Schneider. Nach 14 Jahren verlässt Frank Leitgeb die LV 1871, sein Posten wird vorerst nicht neu besetzt. Beim Makler MRH Trowe startet Bernd Kühner als Head of Tec Lines & Marine. Der französische Rückversicherer Scor ordnet seine Führungsebene neu und macht Philipp Rüede zum künftigen Finanzchef. Zudem wird Jan Eltzschig Partner bei der Kanzlei Ganteführer. weiter (€)

Bild: © Sompo

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Wer in der Versicherungsbranche arbeitet, kann sich über eines der höchsten Gehälter in Deutschland freuen – das sagt der neue Gehaltsreport des Bewertungsportals Kununu. Demnach erzielen Versicherungsangestellte ein Durchschnittsgehalt von 62.636 Euro pro Jahr, dieser Wert wird nur bei Banken übertroffen. Trotzdem sind längst nicht alle Arbeitnehmer der Branche mit dem Gehalt zufrieden. Und Frauen verdienen deutlich weniger als Männer. weiter (€)
Die Private-Equity-Gesellschaft Warburg Pincus denkt laut Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg darüber nach, den britischen Rück- und Industrieversicherungsmakler McGill and Partners zu verkaufen. Warburg Pincus habe bereits erste Gespräche mit möglichen Beratern geführt, um verschiedene Optionen zu prüfen, zitiert Bloomberg mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Prozess, der mit bis zu 1 Mrd. Dollar (858 Mio. Euro) bewertet werden könnte, könnte in diesem Jahr beginnen, heißt es. weiter (€)
Parallel zur wachsenden Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) in den Unternehmen steigt auch die Angst vor den Risiken, die die neue Technologie für Firmen und Manager mit sich bringt. KI ist damit in Deutschland als neues Thema in die Top-Ten-Risiken des jährlichen Risk Barometers von Allianz Commercial aufgestiegen. Größter Angst-Punkt bleibt aber das Thema Cyber – das sich an vielen Stellen mittlerweile mit der KI-Problematik überschneidet. weiter (€)
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Wenn Versicherer Nicht-Leben-Bestände an Abwicklungsspezialisten abgeben, geht es nicht mehr nur um Problembestände, schreibt die Ratingagentur A.M. Best in einem aktuellen Bericht. Run-off-Spezialisten wie Enstar, Compre oder Darag haben sich vielmehr von Nischenakteuren zu wichtigen strategischen Partnern der Versicherer entwickelt, die den Gesellschaften helfen, sich wieder auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Doch die Zusammenarbeit enthält auch Risiken. weiter (€)
Sogenannte unternehmensspezifische Parameter, die für Versicherer bei der Ermittlung ihrer Kapitalanforderungen nach Solvency II eine Alternative zum Standardmodell und auch zu komplexen internen Modellen darstellen, könnten an Bedeutung gewinnen. Das prognostiziert die versicherungsmathematische Beratungsgesellschaft MSK. Dabei spielt auch die Boom-Sparte Tierkrankenversicherung eine Rolle. weiter (€)
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Zitat des Tages
„In weiten Teilen der Welt ist die Schutzlücke nach wie vor ein prägendes Merkmal des Katastrophenrisikos. Ereignisse wie das Erdbeben in Myanmar und die heftigen Stürme in Asien und der Karibik zeigen, dass die wirtschaftlichen Verluste die versicherten Schäden zunehmend übersteigen, obwohl die Konzentration von Vermögenswerten und die Urbanisierung weiter zunehmen.“
Myrto Papaspiliou, Leiterin der internationalen Katastrophenmodellforschung bei Howden Re, anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Naturkatastrophen-Überblicks des Maklers
Die Redaktion empfiehlt
Das Thema Nachhaltigkeit verliert in der Versicherungsbranche an Bedeutung – diesen Eindruck bestätigt die aktuelle Umfrage des German Sustainability Networks in Zusammenarbeit mit V.E.R.S. Leipzig. Während zum Start der halbjährlichen Umfragen im Jahr 2022 noch zwei Drittel der Anbieter davon ausgingen, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit für den Unternehmenserfolg stark zunehmen wird, erwarten dies jetzt nur noch 7 Prozent. Allerdings glauben die Studienautoren auch, dass das Thema in der Branche trotz allem fest verankert ist. weiter (€)
Meinung & Analyse
 Meinung am Mittwoch  Überalterung, Deindustrialisierung, Bedeutungsverlust: Die Liste der negativen Schlagwörter ist dieser Tage lang, wenn über den Wirtschaftsstandort Deutschland gesprochen wird. Gleichzeitig eröffnet das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ neue finanzielle Spielräume, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich bei Swiss Re Corporate Solutions. Die zentrale Frage bleibt jedoch: Reichen zusätzliche Gelder aus, um Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken? weiter (€)

Bild: © Swiss Re Corporate Solutions
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Schadensfall
Affen und Ziege auf Abwegen
Große Aufregung in St. Louis: Seit Tagen streift eine Gruppe Grüner Meerkatzen durch die Straßen der Großstadt im US-Bundesstaat Missouri. Immer wieder schicken Bewohner den Behörden Bilder von den Tieren, doch bisher konnten die Primaten nicht eingefangen werden. Unklar ist bislang auch, woher sie kommen. Zu den Affen kommt nun noch eine kleine Ziege hinzu, die ebenfalls herrenlos durch die Straßen streift. Inzwischen machen sich die Einwohner von St. Louis mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) einen Spaß daraus: Sie erstellen KI-generierte Foto, die suggerieren, dass Affen und Ziege gemeinsam Selfies machen und bei McDonalds einkehren. weiter auf Cybernews.com

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