Autorenarchiv
Friederike Krieger, geboren 1980, schreibt vor allem über Industrie- und Rückversicherungsthemen. Sie ist Chefredakteurin von "Herbert Frommes Versicherungsmonitor Premium"
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Munich Re ist vorsichtig bei „Irma“-Folgen
Nach zehn Jahren ohne große Hurrikanschäden muss die Rückversicherungsbranche jetzt gleich mit zwei Großschäden klar kommen: Den Hurrikans „Harvey“ und „Irma“. Die Höhe der versicherten Schäden ist jetzt noch nicht abschätzbar. Fest stehe aber, dass sie den Markt beeinflussen werden, sagte Munich Re-Vorstand Torsten Jeworrek beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo. Er ist sich sicher, dass die Preise für Katastrophendeckungen in den USA steigen werden. Ob auch in anderen Regionen der Welt Bewegung in den Markt kommt, sei aber noch unklar. … Lesen Sie mehr ›
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Willis Re warnt vor versteckten Cyberrisiken
Cyberversicherungen decken längst nicht alle Cyberrisiken ab, glaubt der Rückversicherungsmakler Willis Re. Er warnt Versicherer vor sogenannten versteckten Cybergefahren, die auch traditionelle Sach- und Haftpflichtpolicen betreffen können. Solche Risiken sind laut einer Umfrage des Maklers auf dem Vormarsch. Zu den Hurrikans „Harvey“ und „Irma“ wollte Willis Re noch keine konkrete Schadenschätzung abgeben. Die Stürme könnten den Markt für Versicherungsverbriefungen weiter anheizen, glaubt Willis Re – während andere Marktteilnehmer für ihn eher Schwierigkeiten erwarten. … Lesen Sie mehr ›
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Endlich tut sich etwas
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Rückversicherungstreffen in Monte Carlo. … Lesen Sie mehr ›
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Catbond-Investoren werden zur Kasse gebeten
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A.M. Best: Swiss Re ist größter Rückversicherer
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Hohe Schäden durch Hurrikan „Irma“ befürchtet
Die Experten sind sich einig: Die versicherten Schäden durch Hurrikan „Harvey“ sind nicht hoch genug, um die Preise im Rückversicherungsmarkt nach oben zu bewegen. Sie haben die Rechnung aber ohne den Wirbelsturm „Irma“ gemacht: Der stärkste jemals in der Region gemessene Hurrikan hat bereits etliche karibische Inseln verwüstet und könnte am Wochenende auf Florida treffen. Analysten haben bereits versicherte Schäden von bis zu 130 Mrd. Dollar prognostiziert, falls „Irma“ die Stadt Miami direkt trifft. Zudem sind mit „Jose“ und „Katia“ noch zwei weitere Wirbelstürme im Anmarsch. … Lesen Sie mehr ›
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Technische Versicherer profitieren vom Boom
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S&P: „Harvey“ kostet Rückversicherer 6 Mrd. Dollar
Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) geht davon aus, dass „Harvey“ die Rückversicherer rund 6 Mrd. Dollar kosten wird. Rund die Hälfte des Schadens stammt aus der Rückversicherung staatlicher Hochwasserprogramme. Die Schadensumme wird wahrscheinlich weiter steigen, da Betriebsunterbrechungsschäden in noch nicht bekannter Höhe hinzukommen. Die Trendwende bei den Preisen wird „Harvey“ aber nicht einläuten, glaubt S&P. Die Experten rechnen für 2018 mit einem weiteren Preisrückgang von bis zu 5 Prozent. Das wird die Ertragskraft der Rückversicherer in Mitleidenschaft ziehen. … Lesen Sie mehr ›
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Flöring: „Harvey wird den Markt nicht drehen“
Der Hurrikan „Harvey“ hat nach Einschätzung von Axel Flöring, Deutschlandchef des Rückversicherungsmaklers Guy Carpenter, nicht das Zeug, die erhoffte Trendwende bei den Rückversicherungspreisen einzuleiten. Dafür wären mehrere, gehäuft auftretende Naturgefahrenereignisse nötig. Auch die erhoffte Bodenbildung bei den Preisen sieht Flöring bei der diesjährigen Erneuerungsrunde in Monte Carlo noch nicht kommen. Wichtige Themen bei dem am Wochenende beginnenden Branchentreffen werden strukturierte Lösungen, Digitalisierung und Kosteneffizienz sein. … Lesen Sie mehr ›
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Alexa verkauft bald Zurich-Policen
Nach der Deutschen Familienversicherung wagt sich auch die Zurich Deutschland an einen Policen-Verkauf über Amazons Sprachassistenten Alexa heran. Ende des Jahres sollen zunächst Wohngebäude- und Hausratversicherungen über die künstliche Intelligenz abschließbar sein, weitere Sparten sollen folgen. Beim operativen Gewinn hat Zurich Deutschland im ersten Halbjahr 2017 kräftig zugelegt, der Umsatz stagnierte dagegen. … Lesen Sie mehr ›
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Deckungsnot und Brexit
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Innovations-Pressekonferenz der Zurich Deutschland, S&P und Willis Re zur Erneuerungsrunde in Monte Carlo, Jahrestagung der technischen Versicherer und GVNW-Symposium … Lesen Sie mehr ›
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Generali Vitality: Versicherer zieht positive Bilanz
Seit rund einem Jahr bietet der Versicherer Generali das Vitality-Programm in Deutschland an. Dabei erhalten Kunden, die es zusammen mit einer Risikolebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung kaufen, Prämiennachlässe und andere Rabatte, wenn sie gesundheitsbewusstes Verhalten nachweisen. Das Programm hat den Verkauf in den beiden Sparten um 70 Prozent angekurbelt, berichtete Astrid Koida, Leiterin Generali Vitality Deutschland, beim Strategiemeeting Lebensversicherung in Köln. Bei der Frage, ob Generali das Programm auf die Krankenversicherung ausweiten will, gab sie sich zurückhaltend. … Lesen Sie mehr ›
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Albatros kooperiert mit Jung, DMS & Cie.
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BaFin: Versicherer müssen sich auf Brexit vorbereiten
Versicherungsaufseher Frank Grund drängt die deutschen Versicherer, sich auf den bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU vorzubereiten. Wenn die sogenannten Passporting-Rechte wegfallen sollten, könnten Aktivitäten deutscher Versicherer auf der Insel schnell als unerlaubtes Geschäft gelten. Nicht nur Neugeschäft sei davon betroffen, sondern auch Bestände in Abwicklung. Die Konzerne hätten oft mehr britisches Geschäft in ihren Büchern als sie denken und dürften das Thema nicht ignorieren, mahnte Grund auf dem Strategiemeeting Lebensversicherung in Köln. … Lesen Sie mehr ›
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Hurrikan „Harvey“: Bis zu 20 Mrd. Dollar Schaden
Die versicherten Schäden durch Hurrikan „Harvey“ werden zwischen 10 Mrd. Dollar und 20 Mrd. Dollar betragen, schätzt die Bank J.P. Morgan. Ein Löwenanteil wird dabei auf die immensen Flutschäden entfallen. Ohne das Hochwasser rechnet die Risikoanalysefirma Air Worldwide mit versicherten Schäden von 1,2 Mrd. Dollar bis 2,3 Mrd. Dollar. Vor allem Versicherer mit viel Gewerbegeschäft werden den Wirbelsturm spüren, Hochwasserschäden bei Privatleuten gehen auf das Konto des staatlichen National Flood Insurance Programs. Das wird dadurch an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit geraten. … Lesen Sie mehr ›