Mit Max Matthiessen aus Stockholm will einer der führenden Makler aus dem skandinavischen Raum aktiv in Deutschland werden. Entsprechende Informationen des Versicherungsmonitors bestätigte das Unternehmen auf Anfrage. Der Makler hat bereits zwei Branchenexperten mit Kenntnis des deutschen Marktes angeworben.
Makler
Aon: Naturkatastrophen kosten Versicherer weniger
Die weltweiten Schäden durch Naturkatastrophen sind im ersten Quartal 2026 deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahreszeitraum. Das berichtet der Makler Aon. Schwerpunktregionen waren West- und Südeuropa sowie die USA. Rekordschäden könnten dennoch in der Statistik auftauchen.
Maklerberater Marshberry: Markt steht vor Wendepunkt
Die sinkenden Preise in der Industrieversicherung machen auch den Makler-Konsolidierern zu schaffen. Nachdem lange Zeit Zukäufe im Vordergrund standen, wird jetzt organisches Wachstum und die Integration der Zukäufe wichtiger, sagte Fabian Seul, Deutschlandchef des Maklerberaters Marshberry, im Interview.
Großschäden belasten Bilanz der ALH-Gruppe
Mehrere Großbrände in Industrieanlagen haben dafür gesorgt, dass die ALH-Tochter Alte Leipziger Versicherung 2025 im zweiten Jahr in Folge einen versicherungstechnischen Verlust in Millionenhöhe eingefahren hat. Von der Reform der Altersvorsorge verspricht sich der Konzern einen Boost für private Anbieter.
Rechenzentren-Betreiber müssen Alternativen zur klassischen Versicherung suchen
Die Ratingagentur S&P erwartet angesichts des gewaltigen Wachstums beim weltweiten Bau von Rechenzentren eine wachsende Versicherungslücke. Selbst mit Konsortien könnten die Versicherer die Projekte, die einen Wert von bis zu 30 Mrd. Dollar (25,6 Mrd. Euro) erreichen, nicht mehr vollständig absichern.
Andsafe wächst durch Getsafe-Bestand deutlich
Das vergangene Geschäftsjahr war bei der Provinzial-Tochter Andsafe stark von der Übernahme von Beständen des Start-ups Getsafe geprägt, das seine Versicherungslizenz zurückgegeben hatte. Dadurch hat das Digitalunternehmen, das seine Risiken vollständig an seine Muttergesellschaft weitergibt, das Geschäftsvolumen mehr als verdreifacht.
Versicherung für die Datengiganten
Der Bau und Betrieb von Rechenzentren boomt, Versicherer und Makler sehen ein gewaltiges Marktpotenzial in der Absicherung der Großprojekte. Denn sie bergen zahlreiche Risiken – und es geht nicht nur um Batteriebrände oder den Diebstahl teurer Technologie.
Generali: Matthias Arnold wird Nachfolger von Industrie-Chef Hans-Peter Klebe
Die Generali hat Matthias Arnold als Nachfolger von Hans-Peter Klebe als Deutschland-Chef von Generali Global Corporate & Commercial bestimmt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Signal Iduna Re, der Swiss Re sowie bei Roanoke, einer US-Assekuradeurstochter der Munich Re.
Neodigital wächst, macht aber weiter Verlust im Kerngeschäft
Der Digitalversicherer Neodigital konnte im vergangenen Geschäftsjahr seinen Vertragsbestand und die Bruttobeitragseinnahmen steigern, verzeichnete aber erneut einen versicherungstechnischen Verlust. Das zeigt der aktuelle SFCR-Bericht des Unternehmens. Welche Auswirkungen die Insolvenz der Tochter Hector Digital auf Neodigital haben wird, kann das Unternehmen noch nicht abschätzen.
Große Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen
Der Waffenstillstand im Iran-Krieg weckt hohe Erwartungen von Reedern, dass sie ihre im Persisch-Arabischen Golf gefangenen Schiffe bald freibekommen. Deshalb steigt auch die Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen. Aber noch sind Reeder und Versicherer vorsichtig.
Rätselraten um Insolvenz von Hector Digital
Der Assekuradeur Hector Digital GmbH ist insolvent. Zurück bleiben viele Fragen, von den Gründen für die überraschende Pleite über die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens bis hin zum Verhältnis zur Hector GmbH, mit der der Assekuradeur mehr als nur den Namen teilte. Der Versuch einer Einordnung.
DVAG-Vorstand Lach: „Der staatliche Fonds ist der absolute Sündenfall“
Helge Lach, Vorstandsmitglied des Finanzvertriebs DVAG, sieht viel Positives in der gerade beschlossenen Reform der privaten Altersvorsorge. Aber in zwei Punkten übt er deutliche Kritik: Das Verbot der Zillmerung für geförderte Produkte sei „unglücklich“ und der staatliche Fonds ordnungspolitisch falsch.
Iran-Krieg kann zu Unterversicherung führen
Der Iran-Krieg kann selbst bei Unternehmen ohne direkten Bezug zu dem Konflikt zu einer Versicherungslücke im Fall von Sachschäden oder bei Betriebsunterbrechungen führen. Davor warnt der Fachanwalt für Versicherungsrecht Christian Drave.














