Eiopa verspricht Erleichterungen für Captives

Die firmeneigenen Versicherer, auch Captives genannt, klagen heftig über zu hohe Anforderungen durch die EU-Aufsichtsregimes Solvency II. Jetzt hat Gabriel Bernardino, Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, Erleichterungen für sie bei der Überarbeitung des Regeln im kommenden Jahr angekündigt. Anpassungsmöglichkeiten sieht er bei den Berichts- und Veröffentlichungspflichten. Auch andere kleinere Versicherer haben lange Wunschzettel an die Aufsicht, was solche Erleichterungen angeht. … Lesen Sie mehr ›

Lesetipp der Chefredaktion

  • Buberls Rezept für den Wettbewerb mit Amazon

    Axa-Chef Thomas Buberl glaubt nicht daran, dass Europa noch in der Lage sein wird, digitale Champions wie Google oder Amazon aufzubauen. Stattdessen sollte der Kontinent seine Stärken ausnutzen, zu denen die Existenz großer traditioneller Unternehmen gehört, sagte er beim Wirtschaftsgipfel der SZ in Berlin. In die Digitalisierung dieser Unternehmen müsse investiert werden. Buberl ist überzeugt davon, dass die Internetgrößen in den Versicherungsmarkt kommen werden. Mit ihnen müsse man kooperieren und aus den Rivalen von morgen Kooperationspartner von heute machen. Buberl … Lesen Sie mehr ›

Neueste Artikel

  • Jung DMS & Cie. kooperiert mit Emil bei Telematik

    Der Maklerpool Jung, DMS & Cie. bietet seinen rund 16.000 Vermittlern ab sofort die kilometerbasierten Kfz-Policen des Start-ups Emil an. Zudem ist die neue Telematik-Versicherung auf dem Onlineportal Geld.de verfügbar, das ebenfalls zur Muttergesellschaft des Maklerpools JDC Group gehört. Die Police, bei der die Gothaer als Risikoträger fungiert, ist für Autobesitzer konzipiert, die im Jahr nur wenige Fahrkilometer zurücklegen. Sie sollen bei Emil bis zu 450 Euro pro Jahr sparen. … Lesen Sie mehr ›

  • Waldbrände kosten Milliarden

    Die Waldbrände in Kalifornien entwickeln sich zu einem Milliardenschaden für die Versicherungswirtschaft. Morgan Stanley erwartet eine Belastung von bis zu 4 Mrd. Dollar. Bedroht sind Gebäude im Wert von 18 Mrd. Dollar, so das Analyseunternehmen Corelogic. Bislang sind mehr als 7.000 Gebäude zerstört. Neben den hoch exponierten US-Erstversicherern sind auch Rückversicherer betroffen. … Lesen Sie mehr ›

  • BaFin fühlt Rückversicherern auf den Zahn

    Die Finanzaufsicht BaFin hat eine Analyse der Prämiensituation in der Rückversicherung für das kommende Jahr angekündigt. Versicherungsaufseher Frank Grund erhofft sich davon Rückschlüsse auf die Angemessenheit des Geschäftsmodells der klassischen Rückversicherer. Die Gesellschaften leiden schon seit längerem unter einem sehr niedrigen Prämienniveau. Grund warnte Rück-, aber auch Erstversicherer davor, sich zu viele Cyberrisiken aufzuladen. Genau hinschauen will die BaFin auch, wenn Lebensversicherer als Variante des internen Run-offs Risiken auf Rückversicherer übertragen. … Lesen Sie mehr ›

  • Ergo investiert in Mobilitätsplattform

    Die Düsseldorfer Ergo-Gruppe beteiligt sich an dem US-Mobilitätsdienstleister Ridecell, der Firmen beim Aufbau eines eigenen Angebots für Carsharing oder Mitfahrgelegenheiten unterstützt. Ergo wird die Ridecell-Kunden versichern, will aus der Kooperation aber vor allem für die Digitalisierung lernen. Für Investitionen in schon etablierte Start-ups hat der Versicherer einen neuen 100 Mio. Euro schweren Fonds aufgelegt. Die Ridecell-Beteiligung macht den Auftakt, über die Höhe schweigt sich Ergo aus. … Lesen Sie mehr ›

  • Managementsysteme: Ich sehe was, was du nicht siehst

     The Long View – Der Hintergrund  Industrieunternehmen haben seit vielen Jahren zertifizierte Managementsysteme im Einsatz. Sie bilden die gesamte Prozesslandschaft ab und stellen interne wie externe Qualität sicher. Die Systeme leisten auch einen wichtigen Beitrag bei der Risikosteuerung. Dennoch tun sich Versicherer schwer, sie bei ihrem Underwriting zu berücksichtigen. Die Anbieter sollten umdenken. So tief wie die Zertifizierer, welche die Managementsysteme einmal jährlich auditieren, dringt kein Risikoingenieur eines Versicherers ins Innerste des Unternehmens vor. … Lesen Sie mehr ›

  • DFV startet betriebliche Pflegezusatzversicherung

    Die Deutsche Familienversicherung (DFV) hat eine betriebliche Pflegezusatzversicherung im Rahmen des Sozialpartner-Modells entwickelt. Zusammen mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und dem Düsseldorfer Henkel-Konzern startet die DFV das Angebot „Care Flex“ für alle rund 9.000 Henkel-Mitarbeiter in Deutschland. Der Schutz ist für die Angestellten in der Basis-Variante kostenlos, gegen Aufpreis lassen sich Leistungen ergänzen und Familienmitglieder mitversichern. Die Pflegezusatzversicherung wurde von IG BCE und Henkel tarifvertraglich geregelt. Finanziert wird der Schutz über einen arbeitgeberfinanzierten Demografie-Fonds. … Lesen Sie mehr ›

  • Hannover Rück-Vorstand Gräber verstorben

    Der Rückversicherer Hannover Rück hat einen Todesfall zu beklagen: Der langjährige Vorstand Jürgen Gräber ist am 9. November plötzlich und unerwartet im Alter von 62 Jahren verstorben. Der kundige Rückversicherungsexperte, der bei Zedenten einen ausgezeichneten Ruf genoss, war insgesamt 37 Jahre für den Konzern tätig. Der Aufsichtsrat will sich zeitnah mit einer Nachfolgeregelung befassen. … Lesen Sie mehr ›

  • Talanx kommt mit Sanierung voran

    Der Hannoveraner Versicherer Talanx hat große Probleme mit seinem Industriekundengeschäft. Mehrere Großschäden und hohe Frequenzschäden machten das Geschäft zuletzt für den Versicherer wenig erfreulich. Jetzt zeigen die angekündigten Sanierungsmaßnahmen erste Erfolge: Bereits 70 Prozent der geplanten Prämienerhöhungen konnte der Konzern umsetzen, durchschnittlich um 14 Prozent über das gesamte Portfolio, berichtete Chef Torsten Leue bei der Vorstellung der Quartalszahlen. Dennoch muss der Versicherer in der Sparte einen versicherungstechnischen Verlust von 224 Mio. Euro in den ersten neun Monaten hinnehmen. … Lesen Sie mehr ›

  • Vorsicht bei Vergütungsanreizen im Vertrieb

     Legal Eye – Die Rechtskolumne  Laut der Vermittlerrichtlinie IDD müssen Versicherer Fehlanreize im Vertrieb verhindern. Das hat weitreichende Folgen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass alles verboten ist, was einen Anreiz setzt, dass Vermittler ein Produkt empfehlen, obwohl ein anderes besser geeignet ist. Das können zum Beispiel Provisionen sein, die an bestimmte Verkaufsvolumina geknüpft sind. Für die Versicherer bedeutet das, dass sie Vertragsbeziehungen durchleuchten und kritische Fälle ermitteln müssen. … Lesen Sie mehr ›