Menschen, die heute ein mittelständisches Unternehmen leiten, führen ein Leben in zwei Welten – der unternehmerischen und der privaten. Das macht sie zu höchst anspruchsvollen privaten Kunden für Makler und setzt voraus, Themen wie Nachfolge, Haftung, Vermögensaufbau, betriebliche Versorgung und Gesundheitsvorsorge ganzheitlich zu behandeln, schreibt Ralph Rockel, CEO von MRH Trowe.
Meinung am Mittwoch
Länger leben ist nicht genug: Warum Deutschland zur Longevity-Nation werden muss
Longevity bedeutet nicht nur länger zu leben, sondern auch gesünder, aktiver und selbstbestimmter zu altern. Der Schlüssel dazu liegt in der Prävention und in der Früherkennung – hier können Versicherer gezielt ansetzen, schreibt Eric Bussert, Vertriebs- und Marketingvorstand der Hanse Merkur.
Wie Kreditversicherung internationale Investitionen und globalen Handel unterstützt
Länderübergreifende Investitionen und Handelsfinanzierungen sind für Banken anspruchsvoller geworden. Kreditversicherungen sowie stille Unterbeteiligungen durch Versicherer spielen hier eine immer größere Rolle, um in unsicheren Zeiten unternehmerisches Wachstum zu unterstützen, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich bei Swiss Re Corporate Solutions.
Der Mensch, der nur noch klickt
Der „Human in the Loop“ soll KI-Entscheidungen kontrollieren, doch die Gefahr ist hoch, dass er am Ende nur noch abnickt, was die Maschine empfiehlt, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des KI-Spezialisten Muffintech. Warum ausgerechnet die menschliche Aufsicht zu einem der größten Risiken beim KI-Einsatz werden könnte.
Kultur und Werte müssen mit dem Unternehmen wachsen
Starkes Wachstum braucht mehr als Strategie, Kapital und operative Exzellenz. Gerade in expandierenden Unternehmen und nach M&A-Transaktionen entscheidet das gemeinsame Wertefundament darüber, ob die Integration gelingt, die Kultur tragfähig bleibt und Menschen Orientierung finden, schreibt Ralph Rockel, CEO von MRH Trowe.
Generation Z: Die Kunden von morgen fordern uns heute heraus
Wie erreichen wir die Gen Z, also diejenigen, die zwischen 1996 bis 2010 geboren sind? Diese Fragen stellen sich Versicherungsunternehmen wie Versicherungsvermittler gleichermaßen – und haben noch keine eindeutige Antwort darauf gefunden, schreibt Eric Bussert, Vertriebs- und Marketingvorstand der Hanse Merkur.
Surety-Lösungen: Eine neue Währung im internationalen Geschäft
Geopolitische Spannungen, Zölle und fragile Lieferketten verändern den Welthandel. Für internationale Unternehmen wird Liquidität damit nicht nur knapper, sondern strategisch relevanter. Garantien und Kautionslösungen – auch Surety genannt – gewinnen dadurch an Bedeutung, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich bei Swiss Re Corporate Solutions.
Mythos und Wirklichkeit in der Cyberversicherung
Im April hat das KI-Unternehmen Anthropic ein Vorhaben mit dem Namen Project Glasswing vorgestellt, das in der Tech-Welt für Aufsehen gesorgt hat, in der deutschen Versicherungsbranche aber fast vollständig untergegangen ist, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des KI-Spezialisten Muffintech.
Integration ist der Startpunkt von M&A – nicht die Folge
Der Akquisitionserfolg hängt nicht davon ab, ob ein Unternehmen übernommen, sondern ob es integriert werden kann. Wer M&A nur als Finanz- oder Größenstrategie versteht, unterschätzt den Hebel nachhaltiger Wertschöpfung. M&A und Post-Merger-Integration sind keine getrennten Disziplinen, sondern Ausdruck einer integralen strategischen Logik, schreibt Ralph Rockel, CEO von MRH Trowe.
Wer Menschen zusammenbringt, fördert neue Ideen und Synergien
In einer zunehmend vernetzten Welt wird die Fähigkeit eines Unternehmens, Menschen zusammenzubringen, zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor, schreibt Eric Bussert, Vertriebs- und Marketingvorstand der Hanse Merkur. Dort, wo unterschiedliche Perspektiven, Kompetenzen und Erfahrungen aufeinandertreffen, entstehen neue Ideen und Synergien, die weit über das Einzelne hinausgehen.
Parametrische Lösungen: Wenn Geschwindigkeit über Resilienz entscheidet
Störungen im Welthandel sind heute selten isolierte Ereignisse, sondern entfalten schnell systemische Wirkung, schreibt Tina Baacke von Swiss Re Corporate Solutions. Für eine exportorientierte und eng vernetzte Volkswirtschaft wie Deutschland stellt sich damit eine entscheidende Frage: Wie können Unternehmen nach einem Schadenereignis schneller wieder handlungsfähig werden?
Der Weg aus der Pilot-Hölle
Es gibt viele Pilotprojekte rund um die künstliche Intelligenz (KI), doch sie liefern selten messbare Ergebnisse oder lassen sich skalieren. Um der Pilot-Hölle zu entfliehen, müssen Vorstände drei wichtige Entscheidungen für sich selbst treffen, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des KI-Spezialisten Muffintech.
Global finanziert, lokal geführt: Private Equity als Enabler, nicht als Dirigent
Ohne Private Equity wäre das rasante Wachstum großer Maklerhäusern kaum denkbar. Doch Kapital ist nur eine Seite der Medaille. Die DNA eines Maklers entsteht nicht im Datenraum einer Due Diligence in London. Entscheidend ist das Zusammenwirken von professioneller Unterstützung, Kundennähe und authentischer Führung, schreibt Ralph Rockel, CEO von MRH Trowe.
Sozialversicherungsreformen: Es wird Zeit, dass wir uns ehrlich machen
Der Druck auf die sozialen Sicherungssysteme wächst. Wir können nicht länger darauf hoffen, dass der Staat alles regelt, schreibt Eric Bussert, Vertriebs- und Marketingvorstand der Hanse Merkur. Ob Altersvorsorge, Gesundheit oder Pflege – mehr Eigenverantwortung ist nötig. Dafür muss der Staat die richtigen Anreize setzen.
KI-Boom braucht resiliente Rechenzentren
Der Ausbau von Rechenzentren ist Voraussetzung für den Boom der künstlichen Intelligenz (KI) und damit auch für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Doch die Entwicklung verändert die Anforderungen an die Risikobewertung und verlangt nach neuen Versicherungsansätzen, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich bei Swiss Re Corporate Solutions.




