Scor verdient besser und erwartet Wende

Die Katastrophenschäden in Australien und Neuseeland sorgen dafür, dass die Rückversicherungspreise nicht weiter fallen. Eine Wende nach oben sei aber noch nicht sichtbar, schätzt der Pariser Rückversicherer Scor. Er hat trotz schwächelnder Preise 2010 gut verdient – und kauft vielleicht die amerikanische Transamerica Re, die der niederländische Aegon-Konzern abgeben will. Dazu wollte sich Scor-Chef Denis Kessler nicht näher äußern. Scor rechnet mit einer Schadenbelastung von je knapp 100 Mio. Euro für das jüngste Erdbeben in Neuseeland und die Überflutungen Anfang des Jahres in Australien. Die Gesellschaft verdiente 2010 nach Steuern 418 Mio. Euro, verglichen mit 370 Mio. Euro im Vorjahr. Die Prämieneinnahmen stiegen um 4,9 Prozent auf 6,7 Mrd. Euro. Die Schaden- und Kostenquote verschlechterte sich von 96,8 auf 98,9 Prozent. Herbert Fromme

Quelle: Financial Times Deutschland


Kategorien: Archiv 2006-2012

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